Beiträge von Hummel

    Hummel

    Mag sein, dass ich da einfach ein Wortklauber bin. „Eu-Thanos“: Das ist „der schöne Tod“ und über den reden wir hier meiner Meinung nach nicht. Euthanasie ist die Erlösung nach einem Leidensweg vor einem weiteren Leidensweg. Hier geht es um die Tötung von nicht mehr Passendem und Unerwünschtem.

    Ich bin nicht grundsätzlich dagegen. Aber ich mag haben, dass Jeder, der das fordert, sich auch ein ganz klares Bild ohne rosa Wölkchen, Blümchen und Schleifen davon macht (und nein, Dich meine ich damit nicht :smile:), was er da fordert. Von den Leuten, an denen die Drecksarbeit dann letztlich auch wieder hängt. Und da lese ich hier unterm Strich wieder den Tuerschutz als Favoriten, auch wenns nicht explizit ausgesprochen wird.

    Das hat was mit meinem Gefühl für Verantwortung und Respekt vorm Leben zu tun. Als Gesellschaft reden wir uns so viel schön und verdrängen, was faktisch täglich passiert, obwohl es himmelweit gegen den gängigen Moralkodex passiert. Ich erwarte ja gar nicht, dass sich da grundlegend was ändert. Aber man kann doch offen hinschauen.

    Ich verstehe, was du meinst.

    Aber nichts destotrotz ist es das korrekte Wording. Ich finde es zB auch total unlogisch, dass in der Lerntheorie "etwas hinzufügen" "positiv" genannt wird und dann da so fürs Gefühl im Alltagsgebrauch merkwürdige Konstrukte herauskommen wie "positive Strafe". Aber - es heißt so.

    Natürlich kann man daraufhinweisen, dass man selbst den Wortsinn (der vielen sicher nicht bekannt ist), hier nicht für erfüllt hält, aber darum bitten, es exakt so zu benennen, wie du es fühlst (es könnten ja andere auch anders fühlen), find ich einfach - naja - irgendwie nicht so richtig. Denn dann kann man ja gar nicht mehr gemeinschaftlich über dasselbe reden.

    Wenn der Hund krank ist, dann ist ein diätetisches, medizinisches Futter von RC oder Hills in der Tat zumindest erstmal die allerbeste Wahl. Das haben mich die letzten 25 Jahre mit Hunden gelehrt.

    Hilft besser, als wenn man mit den besten wohlgemeinten Futterideologien irgendwas ausprobiert.

    Bei einer fixen Diagnose kann man auch schauen, ob man was passendes anderes findet oder sich von einem Diätetik TA einen Futterplan für frisches Futter erstellen lassen.

    Aber zumindest mal für die ganze erste Zeit würde ich bei einem kranken Körper nicht experimentieren. Und gerade die Magen-Darm Diäten sind extrem effektiv.

    Nassfutter fällt mir keines ein, aber das Köbers light sollte gut geeignet sein, es wird als warmer Brei "gereicht" und ist gerade für rekonvaleszente Hunde oder Bauchspeicheldrüsenprobleme gedacht. Es ist extrem low fat, hat aber gut Kalorien.

    Dafür gibt es zuständige Stellen, einer alleine wird und muss das nicht entscheiden. Ich gehe davon aus, dass in DE nicht leichtfertig euthanasiert wird, vorkommen tut es aber.

    Ja, Einschläferungen (bitte nicht das Wort Euthanasie) gibt es: Glaubhafte Begründung einer Privatperson bzw. Agierenden außerhalb der Ordnung des Deutschen Tuerschutzbunds gegenüber dem Tierheim. Amtliche Anordnung bei Privathunden. Ethikkommission in Tierheimen und ähnlichem, die den Regelungen des Deutschen Tierschutzbunds folgen (Vorstandsmitglied des Vereins, Leitung des Tierheims bzw. der Pfleger des Hund, zwei Tierärzte, von denen möglichst einer ein Amtstierarzt ist).

    Und illegale Entsorgung.

    Warum nicht Euthanasie sagen? Es ist der korrekte medizinische Fachbegriff.

    Hallo ihr Lieben,

    Ich war gestern sehr perplex, da ging ich mit Rieke spazieren und plötzlich ruft sie ein Mädchen zu sich welches ich nicht kenne - das Mädchen aber Rieke. Ich hab mich jetzt erstmal nicht aufgeregt und es zugelassen., im Nachhinein fand ich es aber ärgerlich. Ich kannte das Mädchen nicht ( etwas zwischen 14 und 16 ) und Rieke eigentlich auch nicht. Eher vom sehen auf der anderen Straßenseite. Dann wird es natürlich schwierig mit Freilauf bei solch einer Vertrauensseligkeit. Außerdem kann es ja auch mal schiefgehen und Rieke beißt oder knurrt - noch nie geschehen muss ja aber auch nicht. .

    Und ich muss echt streng zu anderen Leuten sein oder ? Nein ruft sie nicht.. was hat denn da Priörität? Gleichzeitig ? Also Abrufen und nein sagen zu fremden Leuten ? Was klappt denn da besser ? Sie geht auch nicht aktiv von selbst hin, aber das fremde Menschen ihren Namen rufen ist schon allerhand. Andererseits freue ich mich auch das das Mädchen eine positive Erfahrung machte. Aber zur Sicherheit von allen Parteien muss ich auf die richtige Art und Weise daran arbeiten solche Situationen zu vermeiden..

    Jetzt geht erstmal in den Wald.

    Ich verstehe nicht recht, was dich wirklich aufregt.

    Dass jemand deinen Hund beim Namen ruft ist doch nicht schlimm.

    Und "streng sein mit anderen Menschen", wird nicht funktionieren, ohne dass du gefrustet bist und nur noch kämpfst.

    Das einzige, was funktioniert ist, deinen Hund zu erziehen, dass er das dann lässt, so dass die rufen können, bis sie schwarz sind.


    Dass dein Hund beißt, glaub ich, da brauchst du dich nicht zu sorgen in so einer Situation.

    Weißt, wenn es keine Alternative gibt, hast du keine. ;-) Es wird nicht ewig so bleiben.

    Es gibt Hunde, die brauchen "viel sehen". Aber sehr sehr sehr viele bekommen Schwindel und Übelkeit, wenn sie sehen mit welcher Geschwindigkeit die Umgebung an ihnen vorbeirauscht. Das ist völlig widernatürlich für einen Hund. Manchen machen auch die Schwankungen zuschaffen. Darum: wenn es mit der "großen Freiheit" nicht klappt - versuch mal die große Unfreiheit. Wenig Chance rumzurutschen in Kurven, wenig bis nichts sehen.

    Naja, das sollte er ja sogar zunächst. Das ist ja Sinn und Zweck, dass das "ankommt" und der Hund kommuniziert - alles klar, Mist gebaut.

    Warum hast du da Angst vor? Glaubst du, dein Hund hat dich nicht mehr lieb, wenn du sehr klar und deutlich Aufregung zu fremden Hunden korrigierst, so dass er lernen kann unaufgeregt zu laufen?

    Bitte nicht falsch verstehen - ich versuche wirklich zu verstehen, was da für ein gefühlter Konflikt ist im Mensch.

    Das er Angst vor mir bekommt, deshalb habe ich überlegt, ob man das evtl. anders lösen könnte, falls es nochmal vorkommt, aber vermutlich nicht. Naja, und wie gesagt, er ist eh eher der Bollerkopf unter den Collies :D

    Also ich bin ja großer Freund davon, wenn da eine Unsicherheit ist, diese parallel zu einer deutlichen Grenze von der "emotional anderen Seite her" gegen zu arbeiten.

    Aber ehrlich - bitte es ist nur freundlich gemeint: Ein Hund ist ein Soziales Lebewesen. Er hat kein moralisches Thema mit Konflikten, ist nicht nachtragend und auch nicht emotional so "dumm", dass ein Donnerwetter eine Beziehung auflöst. Wie beim Menschen auch. Sonst gäb es auch keine Rudel.

    Es ist das, was das Hundeleben schützt, wenn er jemand hat, der ihn anleitet und das weiß der Hund intuitiv. Wenn ich einen Menschen frage, ob er sich nen Partner wünscht, der ihm nur alles Recht macht und nie seine Grenzen zeigen würde, nie für sich selbst einsteht, jedem Konflikt vorsorglich aus dem Weg geht oder beim ersten "Gegenhalten" einbricht und fiddelt - kriege ich ein "Spinnst du, das wäre ja mega langweilig" zu hören. Warum? Weil es so ist. Wir brauchen Sozialpartner, die nicht nur authentisch sind und die ihre Liebe zeigen, wir brauchen sie auch, dass sie sich zu uns positionieren. Fast alle Hunde wollen geführt werden - sie entspannen dann, es ist das, was sie vertrauen lässt und überhaupt Respekt und ein Bedürfnis sich anzuschließen auslöst.

    Und trotzdem haben Menschen Angst, dass eine Reaktion die so deutlich ist, dass sie deutlich ankommt (es macht ja keiner weil er seinen Hund terrorisieren will) eine ganze Beziehung vernichtet.

    Ich würd mir wünschen, wir würden das etwas pragmatischer sehen und so handeln - ich glaub, dann gäb es weniger Probleme, denn in meinen Augen ist selbst wenn man mal drüber war gar nicht das das Problem. Sondern das schlechte Gewissen und die eigene "Geißelung".

    Mach einfach. Gib Feedback, dass es ankommt - was gut ist und was schlecht. Dann wird dein Hund sich am sichersten bei dir fühlen. Und genau das ist es, was ein "übersensibles" Lebewesen braucht. Starke, klare und verlässliche Führung mit dem Wissen darum, was richtig und falsch ist. Das entspannt.

    Was befürchtest du denn bei einem - wie du schreibst - "übersensiblen Collie", was passieren könnte, wenn er meidig annimmt, dass er da Mist gemacht hat?

    Das er mich meidet

    Naja, das sollte er ja sogar zunächst. Das ist ja Sinn und Zweck, dass das "ankommt" und der Hund kommuniziert - alles klar, Mist gebaut.

    Warum hast du da Angst vor? Glaubst du, dein Hund hat dich nicht mehr lieb, wenn du sehr klar und deutlich Aufregung zu fremden Hunden korrigierst, so dass er lernen kann unaufgeregt zu laufen?

    Bitte nicht falsch verstehen - ich versuche wirklich zu verstehen, was da für ein gefühlter Konflikt ist im Mensch.

    Skytheaussiemix wie läuft es mit dem kleinen bezüglich Futter?

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    Ab wann kann ich denn theoretisch anfangen mit dem alleine sein üben? Mal ne Tür zu oder mal Müll rausbringen.

    Und dann habe ich mal noch eine Frage an euch. Wurde euren Welpen im Auto auch schlecht? Diego wird es jedes Mal so schlecht, dass er ALLE schleusen öffnet. Und wenn ich alle sage, meine ich alle xD er muss da aber leider durch, bzw ich, er muss ja kommende woche mit mir in den Außendienst :ugly:

    Besser Rückbank oder Kofferraum wenn ihm so schlecht wird? Gibt es irgendwelche geheim Tipp Mittel?

    Ich würd es gar nicht üben, ich würde es leben ab Tag 1. Je weniger man alles durchdenkt, desto weniger Probleme bekommt man - und andersrum meistens genauso. Weil einfach der Fokus auf den Problemen liegt - dann kommen sie auch. Klingt eso - ist aber jahrzehntelange Erfahrung.

    Es gibt einige Welpen, denen schlecht wird im Auto. Meinen noch nie, aber bekomme ich sehr viel mit.

    Mein Tipp: Eine Box mit nicht viel Sicht und nicht viel Bewegungsspielraum. Egal wo, denn es ist ja eh nicht viel Sicht. Und dann: Augen zu und durch.

    Was befürchtest du denn bei einem - wie du schreibst - "übersensiblen Collie", was passieren könnte, wenn er meidig annimmt, dass er da Mist gemacht hat?