aber in meiner Umgebung sind so viele Menschen, die dann Gewalt anwenden. Weil ihnen Ihr Bauchgefühl sagt, dass dieser Köter genau weis, was er soll, aber nicht will. Oder nicht weiß, wer der Boss ist, oder was auch immer. Und das sind eher keine Theoretiker.
„Hör einfach mal auf dein Bauchfühl“ ist daher ein Rat, den ich keinem geben würde, den ich nicht wirklich gut kenne.
Zumal:mein eigenes Bauchgefühl auch manchmal sagt: der Kerl will dich nur ärgern, verpass ihm mal ne richtige Abfuhr. Und dann schalte ich lieber wieder meinen Verstand an…
Also bei dir in der Umgebung würden viele Menschen eher auf nen Hund eindreschen (treten - was auch immer jetzt mit Gewalt gemeint ist), wenn sie nicht zB ein Deckentraining mit dem Clicker shapen oder so?
Hm - also so extrem auseinander klafft es in meiner Bekanntschaft und Umgebung eher nicht.
Oder meinst du grundsätzlich gewaltbereite Menschen, die auch ihre Kinder und Mitmenschen mit Gewalt behandeln? Die sind A.... so oder so, da gebe ich dir recht. Aber gerade wenn es keine "Theoretiker" sind, würde ich dann meinen, wären sie mit theoretischen Konstrukte auch eher überfordert - was dem Hund auch nix bringt.
Ich sag ja auch nicht, dass man überall einfach so handeln soll, wie einem die Laune gewachsen ist.
Irgendwie ists schwer zu vermitteln, was ich meine offenbar. Es geht doch nicht um ein "nur das ist immer richtig" - es geht mir um genau das Gegenteil!
Ich schrieb ja: Bauch und Kopf. Oft hilft uns der Bauch, dass wir uns im Kopf nicht verfransen. Oft reicht es, in den Anfängen schon auf den Bauch zu hören - wenn ich warte bis der Hund ein extrem unschönes Verhalten bis zur Ekstase gefestigt hat, wirds schwerer.
Und was dann trotz klarem inneren Bild wie es aussehen soll und was man tun sollte in den Anfängen noch übrig bleibt, darf der Kopf dazu lernen und bringen (wenn es noch an der richtigen Technik zB hapert, obwohl einem total klar ist: Hund ist frech und regt sich zu viel auf.).