Beiträge von Jimina

    Die ist zwar erst 15, aber sie hat seit über 15 Jahren Pferde und reitet auch schon über 15 Jahre...

    Da kann man voraussetzen, dass sie n bissle mehr weiß, als andere 15jährige, die evtl erst nach ihrer Geburt damit angefangen haben.

    :lepra: ja den Satz fand ich auch wirr, aber ich meine die Kamera war da, sie war wahrscheinlich aufgeregt. Weiß nicht, ich bin wirklich nicht so der Kindermensch aber an dem Satz würde ich sie jetzt nicht festnageln.

    Ja gut....wobei die Besitzerin gerade mal 15 ist und die Mutter scheinbar nur so mittel viel Erfahrung mit Pferden hat.
    Ich hatte mit 15 auch schon mein Pferd und war schon immer sehr verantwortungsbewusst und Gott sei Dank immer beeinflusst von vielen guten Pferdemenschen am Stall und deren Weitsicht. Trotzdem habe ich viel falsch gemacht. Vermutlich wäre mir auch in dem Alter mit der Zeit etwas aufgefallen, allerdings haben wir damals auch viel als "Bockigkeit" abgestempelt, was mir heutzutage unglaublich leid tut.
    Dennoch bin ich der Meinung, dass da doch in irgendeiner Form ein Erwachsener mit Sachverstand sich hätte einmischen müssen. Reitlehrer(in)? zb.

    Ich hab selbst so eine Kontroletti-Tante. Ich erlaube es ihr einfach nicht, ansonsten würde sich das ins Unermessliche und somit anstrengende und unberechenbare steigern. Will ich nicht. Frau Hund wird in den Korb geschickt, wenn sie meint kontrollieren zu müssen. Früher, als das Körbchen noch nicht verlässlich funktionierte, war es die Hausleine. Mein Hund kontrolliert nicht, er darf aufmerksam sein, aber das letzte Wort habe ich.
    Und das war viel Arbeit und verlangte viel Konsequenz, ohne Ausnahme.

    Das mache ich auch, also in den (positiv besetzten) Korb schicken. Aber dann wird von dort aus weiter gebellt :hust:
    Blöde HSH Einkreuzung, eindeutig nicht Kleingarten tauglich, gut dass wir keinen haben-

    :ka: gut, da wäre bei mit aber die Priorität, wenn der Hund in die Situation gebracht wird Mauli>Gras. Gras futtern kann sie ja draußen bzw wenn es nix zu essen gibt. Und wenn die anderen HH da nicht mitziehen wird es für deinen Hund nur schwieriger.
    Wenn ich nicht eine für meinen Hund komfortable Situation schaffen kann, in der es ihr überhaupt möglich ist richtiges Verhalten zu zeigen, dann würde ich sie auch daheim lassen. So mache ich es auch bei Mira. Sie kommt zu sowas einfach nicht mit. Kompromisse muss dann eingehen :/

    Wenn sie den Maulkorb kennt, würde ich den erstmal drauf machen im Garten wenn die anderen da sind. Um Management zu betreiben. Ich fände es auch sinnvoll, wenn jeder Hund SEINEN Platz hätte beim Essen und keiner um den Tisch schlawinert um den Druck zu nehmen. Beim Essen lässt sich nunmal schlecht trainieren, dass kann man ja vorher und nachher in Übungssituationen nachstellen. Also Deckentraining für alle Hunde, auch wenn das nervig ist.

    Sonst frag doch mal bei Hundum bzw Gaby an ob sie sich das mal anschaut im Garten und Tipps geben kann =)

    Ich glaube, nachdem erst vorgestern ein junger Mann mit Kippa mit einem Gürtel auf offener Straße verprügelt wurde, heizt das weniger die Debatte um bestimmte Hunderassen, sondern viel mehr um den weiter zunehmenden Antisemitismus an (zurecht, wie ich finde).

    Wobei es in dem Fall ja eher einen antimuslimischen Hintergrund hat.

    Mhm. Ich kann hier nur mal meinen Ansatz schildern:

    Ich habe selbst ein extremes Ressourcenschwein. Das geht soweit, dass solche Essenssituationen absolut tabu sind ohne Maulkorb.
    Also mein erster Rat wäre Maulkorbtraining um gezielt üben zu können, ohne Verletzungen zu provozieren.

    Meine zweite Erfahrung, welche ich mit meiner Hündin machen musste: Es wird nicht besser, wenn man die Ressource immer weg lässt.
    Ich habe sehr lange alle Hundemenschen immer wieder ermahnt, dass sie nix zu essen geben wenn Mira daneben steht, oder in die Nähe kommt, keine Kekse und bloß nix fallen lassen. Ende vom Lied? Mein Hund hat die anderen Hunde gehasst, weil sie nix bekommen hat wenn sie neben ihr standen und super gefrustet war. Lösung?
    Mein Hund bekommt was, die anderen bekommen was und sie hat gelernt, dass ihr nix weggenommen wird von den anderen Hunden. Das geht soweit, dass, auch wenn was runter fällt, sie nicht sofort ausrastet und alle umbringen will im 3m Radius, sondern weiß, dass sie was bekommt wenn sie die anderen in Ruhe lässt und sich nicht um das Stück auf dem Boden streiten muss.
    Runterfallen kann immer was, deshalb war es mir wichtig dieses strikte Futterverbot zu umgehen.

    Jetzt das große ABER:

    Oben genannte Strategie greift bei Hunderunden mit ihr bekannten Hunden und Leckerchen. Anders sieht das aus bei Sachen wie : Steak, Knochen, Futterschüssel, Menschenessen im Allgemeinen. Also alles was kein Hund bekommt und was ein besonderen Reiz ausmacht.
    Das ist auch der Grund, warum so eine Gartensituation nur angebunden möglich wäre. Da kann sie mittlerweile entspannen, wenn sie mit den anderen Hunden am Tisch wäre, dann wäre Polen offen. Egal ob das sonst ihre besten Freunde sind.
    Ich denke man kann das schon trainieren aber wird einfach nie 100 prozentige Sicherheit haben, deshalb würde ich da einen Mauli draufmachen und Situationen vermeiden indem eine Bedrängungssituation stattfinden kann. Beispiel mit der Hütte und dem Kühlschrank. Ich würde vermeiden, dass irgendein Hund mit rein kommt in die Hütte, denn wenn zusätzlich noch Wände da sind, ist es sowieso kritischer. Die Hunde können schlechter ausweichen. Ich würde die Hunde draußen warten lassen und wenn sie alle brav draußen saßen gibts einen Keks.

    Maulkorb wäre bei mir trotzdem drauf.


    Edit zum donnern: Ich könnte richtig donnern und rumschreien und wer weiß was machen, das hätte nur zur Folge, dass mein Hund sich noch umwohler fühlt mit Ressourcen, Angst hätte vor mir und alles weiter verteidigt wie gehabt. Es gibt nunmal Hunde, für die bedeutet es Stress. Das hängt oft auch mehr mit Herkunft und Charakter zusammen als mit der Erziehung. Meine anderen Hunde haben mit Ressourcen kein Problem.