Beiträge von Vrania

    Jetzt würd ich aber bei nem Husky nicht davon ausgehen dass der scharf drauf ist geistig ausgelastet zu werden. Das ist doch eher selten deren Passion.

    Auch meine würden sich bedanken wenn ich regelmäßig Bewegung durch geistige Auslastung ersetzen würde.

    Bei mir klar ein Punkt für die rassewahl aber vl eher günstig wenn man das dann nicht leisten kann oder will

    Doch doch, das finden die meisten schon sehr lustig, wenn man es ihnen richtig verkauft. Aber die brauchen eben einfach ein anderes Verhältnis zwischen Bewegung und Programm für den Kopf als andere Hunde.

    Ich kenne etliche Huskies, die super Therapiebegleithunde sind, meiner wird gerade Assistenzhund und die Hunde meiner Züchterin haben fast alle jede Menge Trickzertifikate. Aber das ist halt alles Abwechslung und Spielerei als Ergänzung zur ausreichenden körperlichen Bewegung und genug Zeit, einfach nur Hund zu sein.

    Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan, aber du tust dir und dem Hund den größten gefallen, wenn du ein bisschen weniger besorgt bist. Sie erholt sich gerade von einer riesen OP. Ein Hund verhungert nicht nach ein paar Tagen, solange sie trinkt und pinkelt und normal schläft besteht kein Grund zur Panik. Hier haben doch mehrere geschrieben, dass ihre Hunde die erste Woche gar nicht fit waren. Fahr morgen früh zum Tierarzt und lass dir vielleicht mal was anderes gegen die Schmerzen geben. Wenn es dir keine Ruhe lässt und du denkst, dass da wirklich was im Busch ist, fahr in die Klinik - zuhause sitzen und Angst haben bringt euch beiden nichts.

    Finanziell kann ich das stemmen das Futter und alltägliches. Tierarzt ist gerade in den jungen Jahren ja kaum nötig und man kann ja Geld sparen oder Versicherung.

    Sorry, aber :muede: Doch. Junge Hunde verletzen sich, werden krank. Mein Welpe hat im letzten halben Jahr mehr an TA Kosten beschert als die beiden älteren in den letzten 3 Jahren. Und der war nicht mal schwer krank. Gerade ein tobender Junghund, der seine Gliedmaßen noch nicht unter Kontrolle hat, verletzt sich leicht. Der muss nur mal in ein Mauseloch treten oder wegrutschen. Eine Krankenversicherung ist teuer und es gibt einen Selbstbehalt (oder man nimmt eine ohne Selbstbehalt, die dann noch teurer ist).

    Das klingt sehr naiv. Man muss von Anfang an auf gesundheitliche Probleme eingestellt sein.

    Ich habe irgendwie mit deiner Formulierung auch Bauchschmerzen. Ich habe ganz konkret Assistenzhunde, die mir helfen sollen, mehr am Leben teilzunehmen. ABER: es geht bei allem zu 100% immer um die Hunde, egal wie es mir geht, egal wie schwer mir das manchmal fällt. Der Hund ist nicht in erster Linie ein Seelentröster oder eine Krücke, der Hund ist ein Lebewesen mit Gefühlen und Bedürfnissen und DIE sollten immer an erster Stelle stehen.

    Ich will keine Katze, ich brauche einen Hund der mir hilft wieder mehr am Lebe nteilzunehmen. Ich bin alleine und arbeitslos ich habe nicht wirklich Freunde. Meine größte soziale Leistung ist der Besuch derHundewiese zweimal die Woche, was ohne Hund armselig wirkt.

    Ich brauche einen Grunddie Wohnung zu verlassen und mich zu bewegen. Klar wird es anfangs schwer sein und eine Überwindung aber für ein Tier das ich liebe würde ich es tun.

    Ernst gemeinte Frage... was machst du, wenn der Hund krank wird? Die Tierarztgebühren wurden kürzlich massivst erhöht, ich habe keine Vorstellung, wie man das arbeitslos und ohne große Rücklagen oder Hilfe im Hintergrund machen soll. Große Hunde sind übrigens in ALLEM teurer als kleine.

    Das mit der Hundewiese... wie gesagt. Das kann klappen oder es kann passieren, dass dein Hund das komplett zum Kotzen findet, Rasse egal. Wenn es wirklich ein Hund sein soll, würde ich in dem Fall auf jeden Fall einen erwachsenen, eher kleineren, aber auch nicht zu kleinen Hund aus dem Tierheim nehmen, bei dem bekannt ist, ob er an sowas Spaß hat. Und, wie gesagt, da muss halt noch deutlich mehr passieren als Hundewiese.

    Und was ganz Wichtiges ist auch, dass du dir im Vorfeld Plan B und C zulegst, wo der Hund hin kann, wenn du mal ausfällst.

    Ich finde es schade, dass hier viele so schwarz und weiß denken. Hundehaltung ist doch nicht binär... Ein Hund kann ein Leben verändern... Warum nicht auch das Leben des Faden-Erstellers?

    Weil, so hart es auch klingt, nicht alle es schaffen. Was passiert, wenn der Hund eben doch deutlich mehr Bewegungsdrang hat, als der Halter gewährleisten kann?

    Ein Tierleben als 'Experiment' zu nutzen, ist glaube ich im Sinne von niemanden. Starkes Übergewicht ist nichts, was sich innerhalb von wenigen Monaten in Luft auflöst. Ein gesunde und nachhaltige Abnahme dauert Jahre. Was macht der Hund in der Zeit? Warten, bis seine Bedürfnisse irgendwann erfüllt werden können?

    Klar kann ein Hund eine Option sein. Aber leider nicht die Wunschrasse.

    Ich finde auch, dass man von "mit dem Hund wird dann alles anders" einfach nicht ausgehen kann. Ich habe immer Hunde gehalten, hab mich bewegt und war trotzdem dick und der Ausdauer einfach deutliche Grenzen gesetzt. Die Frage ist einfach nur, ob die TE im Ist-Zustand wirklich die Arbeit investieren und einen gangbaren, erfüllenden Weg, die Bedürfnisse eines Hundes zu erfüllen, finden kann. Denn das KANN man, wenn man wirklich will, egal wie dick man ist. Aber dieser Weg heißt halt nicht Hundeauslauf.

    Achja, das mit dem über Zäune klettern/springen ist auch so ein Huskyding. Und die meisten Hundeausläufe hier sind so eingezäunt, dass schon Herr Zwerg da in 2 Sekunden drüber wäre, wenn er wollte 😂😅 Sein Bruder öffnet unterdessen begeistert Türen 😁 Einfach nur so, weil ers kann. (Aus Gründen eine Assistenzleistung, die Herr Lumos niemals lernen wird *hust*)

    Ach was soll das mit einer Katze? Sie möchte doch einen Hund und das geht auch wenn der Hundetyp stimmt und sich die Einstellung noch ein bissl ändert. Spaß an der Bewegung an sich muss man als Hundehalter einfach haben. Ist ja nicht nur Gassi sondern auch mal Spielen, Pflegen und Erziehung- da muss man sich auch bücken, drehen , gehen, hinknien,... Welpen trägt man erstmal auch viel rum.

    es gibt viele übergewichtige Leute die gute Hundehalter sind aber die sind auch alle bereit und Fähig mal einen Turbogang einzulegen wenn es sein muss. Nicht alles kann man in Ruhe oder im Stehen erledigen.

    Danke dafür. Als ich noch richtig dick war, hab ich statt Sport halt andere Sachen mit meinen Hunden gemacht. Wir haben viel Tricks geclickert, Dummytraining, Nasenarbeit und BGH gemacht. Die damals halt kürzeren Spaziergänge wurden so gewählt, dass die Hunde frei rennen konnten, während ich in langsamem Tempo über den Weg gekrochen bin oder wir haben gemeinsam erkundet. Denen hat es definitiv an nichts gefehlt, obwohl das alles auch keine Schlaftabletten waren. Nur ein Husky ist halt in dem Fall so ziemlich die falscheste Wahl, die man treffen kann.

    Ich will einen Hund weil ich einsam bin. Ich will einen Gefährten der mich im Leben begleitet.

    Ich wäre eine gute Hundehaltern. Alle sagen mir das. Mich mögen alle Hunde und ich mag sie auch.

    Einfach einen Partner der immer da ist der einen nie verurteilt oder verlässt.

    Ich werde mich wegen der Rasse noch mehr erkundigen.

    Hey, das verstehe ich gut 😊 Das ist auch das Wichtigste, das meine Hunde mir geben. Und bestimmt wärst du eine gute Hundehalterin. Aber Hunde haben einfach Bedürfnisse, vom kleinen Begleithund bis zum sportlichsten Arbeitshund... die sind nur in der Art und im Umfang sehr unterschiedlich. Und nur, wenn du die erfüllen kannst, werden der Hund UND du glücklich damit.

    Ein Husky ist einfach das Paradebeispiel für einen Hund, der für körperliche Bewegung LEBT. Glaub mir, das willst du nicht wirklich. Es werden unfassbar viele Huskies wieder abgegeben, weil die Menschen ihnen das nicht bieten können oder wollen und die dann wirklich komplett austicken. Ein Husky, der in die Leine springt und dich durch die Gegend reißt, ist echt kein Spaß, die haben eine ganz andere Kraft und einen ganz anderen Willen dahinter, als andere Rassen. Ein Husky, der dir die komplette Wohnung zerlegt oder stundenlang heult ist auch nicht lustig. Aber das ist genau das, was passiert. Nicht in 100% der Fälle, aber doch extrem wahrscheinlich. Und nein, das ist dann auch keine Frage von Erziehung.

    Du wirst 100 Mal glücklicher mit einem Hund, der wirklich zu deinem Leben passt. Wenn du magst und dir die Kritik in diesem Thread zu harsch ist, kannst du auch einen Rasseberatungsthread aufmachen und mal deine Voraussetzungen, charakterlichen und optischen Wünsche klar formulieren. Dann kann man dir bestimmt einige Rassen vorschlagen, die besser passen.