Beiträge von Vrania

    Meine Tierschutzhunde waren alle stubenrein von Tag 1. Bei einem Hund, der nie im Haus gelebt hat, wäre ich da skeptischer, aber grundsätzlich würde ich davon ausgehen, dass ein Hund, bei dem das gesagt wird, auch stubenrein ist. Natürlich kann es die ersten Tage trotzdem mal einen Unfall geben, aber das ist nichts im Gegensatz zu einem Welpen, der anfangs ja nichtmal Kontrolle über seine Blase hat.

    Gerade wenn du im Homeoffice bist, würde ich mir da gar nicht groß Gedanken über spezielle Eingewöhnung machen. Ich würde den Hund vor einem (verlängerten) Wochenende holen und die ersten Tage eine kürzere Arbeitszeit oder mehr Pausen einplanen, aber sonst würde ich einfach von Tag 2 ganz normalen Alltag leben.

    Natürlich muss man bedenken, was für einen Plan B man hat, wenn es doch Probleme an der einen oder anderen Front gibt. Aber bei einem Hund von einer Pflegestelle oder einem älteren Abgabehund aus einem ganz normalen Haushalt in Deutschland, würde ich davon ausgehen, dass "im gleichen Zimmer rumliegen, während du arbeitest" nicht das größte Problem wird. Ihr habt ja Zeit, ihr durchdenkt die Sachen gut und werdet eher nicht den erstbesten Hund nehmen, den ihr findet und könnt schauen, dass die wichtigsten Eckpunkte auf jeden Fall stimmen.

    Übrigens, meine Rumänin wäre glaube ich perfekt für euch. Sie ist super klug, arbeitet total gerne mit und ist für alles zu begeistern. Aber sie ist ein eher überlegter, zurückhaltender Hund, ruhig und überhaupt nicht drüber. So war sie schon als Junghund. Anfangs war sie sehr ängstlich, aber das haben wir schnell hinbekommen und am Ende war sie meine Assistenzhündin. Viele Rumänen, die ich kenne, haben so eine eher reservierte, abwartende Art. Von einer guten Pflegestelle wäre das sicherlich eine gute Option für euch.

    Ich finde einen WSS ganz passend. Alle die ich kenne, sind ganz problemlose Familien-/Begleithunde, die zwar Action und Beschäftigung lieben, aber auch gerne stundenlang durch den Wald laufen, bisschen Tricks/Alltags-Obedience und Waldagility machen und auch damit als Hauptbeschäftigung sehr glücklich sind. Ich finde nicht, dass das besonders schwierige Hunde sind. Manche sind ein bisschen schwach benervt und man muss da schon auf nen vernünftigen Züchter schauen, aber ein Leben mit großem Garten im Grünen und der Lust und Motivation auch was mit dem Hund zu machen, passt schon gut. Die mir bekannten haben auch eher so semikompetente Halter und funktionieren trotzdem wirklich gut.

    Wie wäre es denn mit einem der kleineren Windhunde? Die haben ja meistens ein eher zurückhaltendes Wesen. Ich kenne zum Beispiel einige Tierschutzgalgos und Whippets (vom Züchter), die gut zur Beschreibung passen würden.

    Allerdings finde ich es in einer Gegend mit viel Wild definitiv einfacher mit einem Hund, der (sofern Jagdinteresse vorhanden ist) eher darauf geeicht ist, dabei mit dem Menschen zusammen zu arbeiten. Also Retriever, der Wild interessant findet, ganz andere Hausnummer als ein Podenco zum Beispiel :D

    Ansonsten fände ich Collie grundsätzlich auch ganz passend.

    Ich hasse es, dass ihr so recht habt :loudly_crying_face:

    Habe eben meinem Partner all eure Antworten vorgelesen und wir sind nun doch sehr nachdenklich & traurig. Bin schon ein bisschen schockverliebt in diese Hunde aber es muss wohl die Vernunft siegen... :crying_face:

    Werde gleich mal zusammenfassen, wie unsere Situation ist und was wir von unserem zukünftigen Hund "erwarten". Vielleicht gibt's da ja doch noch eine Rasse, die passt und uns einfach noch nicht bekannt ist.

    Das finde ich richtig stark von euch. Meistens enden solche Threads hier mit "wir wissen es aber besser, wir wollen aber, wir machens trotzdem". Bestimmt findet sich die passende Rasse :)

    Wart ihr beim Tierarzt wegen Blasenentzündung o.ä.? Aber generell, wenn ein junger Hund muss, dann muss er. Da hat man keine Zeit mehr zum fertig machen. Entweder man schlüpft nur kurz in die Schuhe oder man geht bevor er muss.

    Ich liebe ja "ich habe Autismus, deswegen bin ich ein empathieloses Arschloch". So eine dumme, billige Ausrede.

    Ansonsten ist dieser Thread einfach komplette Zeitverschwendung. Dass exakt gar nichts ankommt, hat man beim letzten schon gemerkt. Und jetzt sind wir wieder bei "irgendeinem Welpen vom Bauernhofsvermehrer" ankommen. Damit ist der Kreis wohl geschlossen.

    Aaaaaaber für 90% der HH, die wohl hoffentlich auf den Herbst- Winterspaziergang in Bewegung ist, ist es unnötig.

    Freut euch, dass ihr Kälte im Winter und Hitze im Sommer spührt!

    Ganz schön anmaßend.


    Danke für die Tipps, ich habe mir auch mal die von A bestellt. Wenn es mir psychisch sehr schlecht geht, verliert mein Körper irgendwie die Fähigkeit seine Temperatur zu regeln. Da friere ich oft massiv, unabhängig von der Außentemperatur, und Heizdecke hilft da am besten. Das in tragbar zu haben, klingt echt großartig. Ich hoffe sie passt und funktioniert halbwegs.

    Das mit dem Lagotto halte ich für Unsinn. Die werden hierzulande gern als Assistenzhunde eingesetzt und ich kenne da auch 2 sehr coole Exemplare. Unter den Lagottos gibts eine riesige Bandbreite. Generell ists halt immer wieder kompletter Mumpitz von seinen persönlichen Erfahrungen (auch als Hundetrainer) auf eine ganze Rasse zu schließen.