Beiträge von Vrania

    Ehm ja. Deine Quellen sind nun so gar nicht seriös. Google mal jede beliebige Rasse auf diese Art. Überall wird stehen toller Familienhund. Und nochmal, ein Mischling ist keine Rasse, daher kann man auch genau 0 klare Aussagen darüber machen, wie der Hund sich entwickelt.

    1,5 Stunden richtiger Spaziergang sind in jedem Fall zuviel. Leine oder nicht. Was dir hier geraten wurde, war mal ein bisschen auf einer Stelle, Wiese, Wald zu bleiben und den Welpen erkunden zu lassen bzw. mit ihm zu erkunden. Ihn rennen und spielen zu lassen. Sich hinzusetzen und einfach mal nur zu beobachten. Das kann dann gerne auch 1,5 Stunden dauern, aber ein richtiger Spaziergang mit dem Ziel Strecke zurückzulegen und irgendwo anzukommen, ist nicht das richtige. Ein Welpe muss NICHT ausgelastet werden. Ganz normales Welpenleben, Dinge lernen und kennenlernen, das beschäftigt den Hund mehr als genug.

    Wäre mir mit kleinem Kind viel zu heiß. Wenn dann DAUERHAFT Maulkorb und einen vernünftigen Trainer suchen. Handfütterung ist definitiv nicht der richtige Weg. Ein 10 Monate alter Hund hat schon lange keine Milchzähne mehr (oder wenn doch, muss er dringend zum Zahnarzt, um die ziehen zu lassen).

    Kannst du einem Hund gerecht werden? Mit den Rahmenbedingungen definitiv. Die Frage ist, warum willst du einen Hund? Was gibt dir das? Was möchtest du gerne mit dem Hund machen? Was erhofft du dir? Und ist das für dich die potentiellen Einschränkungen wert? Das kannst im Endeffekt nur du sagen.

    Was ist das denn für eine Rasse, die martina.s züchtet?

    Ich finde es wirklich absurd, diese Tests jetzt als etwas total krasses darstellen zu wollen. Ich wohne hier mitten in den Bergen, nicht im Flachland, hab Asthma und bin übergewichtig. Trotzdem ists kein Problem für mich, diese Pace zu gehen, das ist normales Spaziergehtempo, auch im Sommer (und das mit den 30 Grad ist wohl auch nicht Standard für diesen Test?). 3 Minuten? mit dem Hund zu joggen (wo auch immer das herkommt), krieg ich auch hin. Und bei dem anderen Test wird doch eh ein Laufband eingesetzt, ich habe jedenfalls nichts anderes gefunden.

    So oder so, das ist ein Test, designed für behinderte Hunde. Er zeigt im Grunde nur, wie schwer die Behinderung im Endeffekt zu Zeitpunkt X ist. Wieso will man den mit Gewalt jetzt als etwas Aussagekräftiges, Anspruchsvolles hinstellen.

    Diesen Plattnasen "Test" gibt es ja schon einige Jahre, ich erinnere mich damals ein VDH Video dazu gesehen zu haben, wo eine Züchterin ganz stolz verkündet hat, dass ihre Hunde diese Strecke ja völlig problemlos schaffen und was das für ein Qualitätsmerkmal wäre.

    Ich verstehe diese Diskussion der letzten Seiten nicht. Und ich verstehe auch nicht, was Asthma damit zu tun hat. Ja, wenn ich meine Medikamente nicht genommen habe und ungünstige Bedingungen herrschen (kalt, Allergene o.ä.), dann habe ich auch arg Atemnot. Dann würde ich nach diesem Test aus dem letzten Loch pfeifen.

    Bei normalen Bedingungen würde ich den trotz Asthma, also obwohl ich objektiv definitiv krank bin, völlig entspannt schaffen, ohne auch nur ein bisschen aus der Puste zu sein, obwohl ich 20kg Übergewicht habe. Und da würde innerhalb von 5 Minuten auch alles wieder auf Ruhewerte gehen.

    Das ist völlig normale Spaziergehgeschwindigkeit, auch bergauf/bergab. Das bin ich sogar mit meiner 15 jährigen Rentnerin noch Wochen vor ihrem Tod gelaufen.

    Und wir reden hier von Hunden. Lauftieren, die (völlig egal wie groß oder klein) dafür gemacht sind, lange Strecken zu traben. Die definitiv auch völlig untrainiert (wenn sie nicht gerade fettleibig sind) eine höhere Grundausdauer und Laufgeschwindigkeit haben sollten, als ein Mensch.

    Dass dieser Test auch nur irgendeine Belastung für einen "gesunden" Hund darstellen soll, ist lächerlich. Und dass es da immer noch Hunde gibt, die nicht bestehen oder gar die Strecke nicht schaffen, ist absurd und traurig.