Beiträge von Vrania

    Aber nicht, wenn das alle paar Wochen beim Schwager mal passiert ;)

    Ich würde es trotzdem nicht (bzw. nur ein paar Minuten, wenn es dem Hund grundsätzlich Spaß macht) zulassen, weil ich es nicht gut finde, wenn Hunde überdreht werden.
    Aber wenn ein Terrier vielleicht 2-3 Mal im Monat bei Besuch ausnahmsweise mal hochdreht, geht die Welt davon nicht gleich unter ;)
    Aber Du hast ja eh "langfristige Dauerbelastung" geschrieben @Rosilein.

    Was aber natürlich gar nicht geht ist, wenn jemand sich absichtlich über die Grenzen des Hundes oder es Halters hinwegsetzt.
    Das sehe ich genau wie Du @Vrania und wäre dann stinksauer auf denjenigen. :rotekarte:


    Viele Grüße
    Sandy

    Aber die sind doch JEDEN TAG beim Schwager. Und ne, sorry, das würde ich ganz sicher nicht zulassen. Mich nervts schon, wenn meine Schwiegermutter alle paar Wochen neu die Regeln ausdiskutieren will.

    Lass dich nicht verunsichern. Es ist normal, dass ein Junghund, egal welcher Rasse, auch mal drauf kommt, dass die Umwelt bzw speziell andere Hunde/Menschen kurzzeitig interessanter sein können als du. Ich würde ihm diese Erfolgserlebnisse auch durch eine Schleppleine verwehren. Richtigen Freilauf könnt ihr ja üben, wenn du gerade in einem übersichtlichen Gebiet bist, wo du andere Menschen/Hunde frühzeitig siehst und entsprechend reagieren kannst.

    @Lucy_PRT

    Klar ist es nicht grundsätzlich schlecht, wenn Leute den Hund streicheln wollen (hatte ich leider nicht und entsprechend weniger Gelegenheit zum Üben und gute Erfahrungen machen). Aber es ist ein Unterschied, ob die Leute mit dem Hund spielen wollen, aber auch ein Nein akzeptieren, oder sich wissentlich und absichtlich über alles hinwegsetzen und den Hund überfordern. Das kann halt auch mehr schaden, als es nützt.

    Das ist Verantwortung übernehmen.... Lieben heißt sehr oft auch loslassen... wenn man zusammen nicht glücklich wäre

    Absolut. Dieses verklärte "ich würde meinen Hund niemals abgeben, egal unter welchen Umständen und wer das macht ist herzlos, scheiß Wegwerfgesellschaft" ist sowas von an der Realität gescheitert. Man tut niemandem einen Gefallen, wenn man aus Prinzip sich UND seinem Hund die nächsten 10-15 Jahre ein Leben aufzwingt, das für keinen der Beteiligten schön ist. Und das sage ich als jemand, der sich definitiv in gewissem Maße seinen Hunden anpassen muss/musste. Aber von jemandem zu verlangen, dass er für eine suboptimale Lösung (für den Hund, der anderswo ein deutlich besseres, passenderes Leben haben könnte) sein Leben massiv einschränkt, ist einfach daneben. Wer seinen Hund bei Problemen und Nichtgefallen im Tierheim ablädt, okay, da bin ich dabei, scheiß Wegwerfgesellschaft. Aber hier ist davon ja gar keine Rede. Ich gehe davon aus, dass wenn überhaupt zuerst ein wirklich geeignetes Zuhause gesucht würde.

    Ne, er nennt sich nur der Hunde"profi" und hat auch meines Wissens noch nie (zumindest innerhalb der Sendung) gesagt, dass in dem Fall eher ein spezialisierter Trainer angeraten wäre, auch wenn das offensichtlich sinnvoller gewesen wäre. Also ja, doch, ich finde man kann schon davon ausgehen, dass er sich zutraut alle Probleme zu lösen. Und ja, ich finde eigentlich schon, dass die Trainer im Fernsehen ihr Fach sehr gut beherrschen sollten und/oder sich zumindest ihrer Verantwortung bewusst sind, dass jeder Depp sie nachmacht.

    Aber gut, Martin ist halt Geschäftsmann, sein Franchise zeigt wie gut er sich vermarkten kann. An meine Hunde würde ich den aber niemals lassen und ihn (oder die Leute, die von ihm bzw Dogs ausgebildet wurden) auch niemandem empfehlen.

    Dem Hund schon früh beizubringen, dass es Spaß macht und sich lohnt, mit dem Menschen zusammen zu arbeiten, ist sicher nicht verkehrt. Aber bitte ohne Druck und ohne Erwartungen, das soll ein lustiges Spiel für den Welpen sein.

    Diese 5 Minuten pro Lebensmonat Regel ist als grobe Idee sicher nicht verkehrt. Aber erwarte bitte nicht, dass der Hund mit 2 Monaten 10 Minuten ordentlich an der Leine gehen kann. Das verlangt anfangs extrem viel Konzentration und Impulskontrolle vom Welpen, daher halt die Einheiten Leinentraining bitte extrem kurz. Lieber 10x 1 Minute als 1x 10 Minuten.

    Ansonsten kann ich das, was @flying-pawssagt gar nicht genug liken. Der Hund lernt immer, in jeder wachen Sekunde, nicht nur, wenn du sagst "so, jetzt trainier ich". Deswegen üb am Anfang am besten elementare Alltagsfähigkeiten wie Leinenfühigkeit, Warten, auf den Namen hören bzw Grundlagen zum Rückruf, Schlafen, höfliches Verhalten im Allgemeinen und Alleinbleiben (und mach spielerisches Boxentraining, falls du vorhast in irgendeiner Form mit einer Box zu arbeiten), das ist im Moment um Längen wichtiger, als Tricks (und nichts anderes ist Sitz und Platz) zu lernen. Bring dem Hund bei, was DU in Deinem Alltag brauchen wirst. Aber bitte langsam, häppchenweise und mit vielen Pausen.

    Ich würde dir auch empfehlen ein paar Stunden bei einem guten Hundetrainer zu nehmen oder eine wirklich gute Welpenstunde zu besuchen. Das Problem ist, dass man als Anfänger schwer beurteilen kann, was gut ist.

    Ich geb's auf. Wir drehen uns im Kreis - es kommt nix Neues mehr! Jeder schreibt nur über die rassetypischen Eigenschaften aber sucht keine Lösung für das akute Problem!!!

    Hier sitzt ein großer, lauffreudiger Hund in ner vermutlich nicht all zu großen Stadtwohnung und kommt am Tag 2 x 10 Minuten raus?

    Kam mein Laufbandtipp überhaupt irgendwie durch?

    :flucht:

    Lies halt mal die ersten Seiten. Da kamen reichlich Tipps und ich und andere haben per PN Trainer empfohlen. Eine Lösung kann es nur geben, wenn die TE erkennt, was sie da an der Leine hat und sich darauf einlassen KANN. Ansonsten ist Abgabe halt die beste Lösung für alle Beteiligten.

    Um Gottes Willen, NEIN, dann hast du 80-90kg insgesamt an der Leine und das soll dann besser funktionieren??? Schlag´ dir das ganz schnell aus dem Kopf!

    Zum einen das, zum anderen gibt es durchaus auch unverträgliche Retriever. Wenn dem Welpen von Anfang an vorgelebt wird, das andere Hunde kacke sind und man sie am besten an der Leine anpöbelt/angreift, hast du gute Chancen den Zweithund (trotz grundsätzlich übernetter Rasse) auch unverträglich zu machen oder zumindest zum Leinenpöbler. Davon abgesehen, dass der Akita vermutlich auch nicht besonders happy wäre, wenn ein Zweithund einzieht, AUCH wenn die meisten unverträglichen Hunde sich damit arrangieren können.