Beiträge von Vrania

    Dass Hunde das Ding von sich aus toll und entspannend finden, ist meiner Meinung nach Mumpitz. Aber natürlich kann man durch klassische Konditionierung damit den Stresspegel des Hundes senken. Wenn man es halt entsprechend aufbaut. Aber das kann man grundsätzlich mit jeder Art von Geräusch. Meine Hunde gucken beim Alleinbleiben immer das gleiche Bloodborne Let's Play :lol: Weil ich sowas üblicherweise in sehr entspannten Situationen gucke, in denen die Hunde außer entspannen und dösen nichts machen. Und ja, ich merke vor allem bei meiner alten Hündin einen deutlichen Unterschied, ob der Fernseher (mit so einem Laberformat) läuft oder nicht. Genauso könnte man das aber auch mit Musik oder welchen Geräuschen auch immer machen. Das Relaxopet hat halt den Vorteil, dass man es auch in Frequenzbereichen nutzen kann, die nur für den Hund hörbar sind und dass es weniger Strom braucht, als ein laufender Fernseher. Außerdem ists sicher bequemer zu verwenden. Also meiner Meinung nach kein Wundermittel, aber auch kein Blödsinn, einfach klassische Konditionierung bzw konditionierte Entspannung in Action.

    "Sensibilisieren" muss man da nix, sondern konditionieren. Und ggf könnte man "de"sensibilisieren, wenn der Hund anfangs zu stark auf das Geräusch reagiert. Dann wäre es allerdings meiner Meinung nach auch nicht geeignet bzw es wäre deutlich sinnvoller, etwas anderes zu verwenden.

    Meine Trainerin verwendet es hin und wieder bei Klienten und hat (unterstützend, nicht als alleiniges Heilmittel) ganz gute Erfahrungen damit. Sie selbst hat allerdings eine Hündin, die das so ätzend findet, dass sie bei der Konditionierung versucht hat das Gerät zu zerstören.

    Das ist ja lustig :lol:

    Kira wäre ein grummeliger Rentner, der ständig die Jugend darauf hinweist, dass sie Ruhe zu halten haben und in den Gängen nicht gerannt werden darf. So war sie eigentlich schon immer, aber im Alter wirds noch ausgeprägter. Sie tut immer ganz unnahbar und grantig, ist aber im Herzen ein echt lieber, guter Typ. Zumindest zu Freunden, alle anderen können ihr gestohlen bleiben.

    Enya ist wie ich :lol: 1a Match. Ich frage mich grade, ob ich da ins Detail gehen will, aber eher nicht. Sie ist auf jeden Fall eher der Typ eigenbrötlerischer Streber, der in der Bibliothek sitzt, während die anderen spielen gehen.

    Murphy ist ein kleiner möchtegern Macho, so ein 16 Jähriger, der so tut, als würde er keinen brauchen und wäre der allercoolste. Dabei ist er aber im Innern ein totaler Kindskopf, liebt es zu spielen und will eigentlich nur alles richtig machen. Er ist sehr eifersüchtig, wenn es um seine Freundin geht xD

    Gerade den Rest gelesen. Also du meinst sie bleibt mit Leine ruhig, wenn du sie zum Beispiel im Zimmer alleine lässt oder so? Das ist natürlich super, damit kann man auf jeden Fall arbeiten.

    Dass der Hund sich jetzt manchmal meldet, wenn er raus muss, ist auch super.

    Schade, dass du so negative Erfahrungen mit Trainern gemacht hast. Ich denke von einem GUTEN Trainer könntet ihr durchaus profitieren. Also von einem, der nicht auf Teufel komm raus das Problem mit dem Reinpinkeln für den Menschen lösen will, sondern an die Ursachen eurer Probleme geht.

    Das ist der Grund, warum ich darauf aufmerksam gemacht habe, dass es wichtig ist, was sie kennt, wo sie zur Ruhe kommen kann. Bei einem solchen Hund geht es dann nicht darum, was man selber gut findet, sondern der Hund bestimmt es. Und ohne Ruhephasen - Schlafen! -besteht überhaupt keine Chance, dass der Hund Neues lernen kann.

    Bei einem solchen Hund muss man die Lebensbedingungen an den Hund anpassen. Nicht umgekehrt.

    Aber der Hund macht Ruhepause und schläft, wenn die TE da ist, auch ohne Leine. Dass der Hund also mega gestresst ist und nicht zum ruhen kommt, scheint nicht zuzutreffen. Auch wenn du grundsätzlich natürlich recht hast.

    :denker: Kann sein, dass ich völlig auf dem Schlauch stehe, aber hat der TE nicht zu Anfang geschrieben, dass der Hund gar nicht extrem gestresst ist, zumindest wenn sie da ist, stand da doch was von wegen die 3 Hunde spielen zusammen und schlafen zusammen auf dem Sofa. So wie ich das verstanden habe, ist der Hund doch erst merklich gestresst, wenn er allein bleiben muss. Zumindest nach Wahrnehmung der TE. Ich würde also behaupten bevor da irgendeine Zwingerhaltung angedacht wird (und ja, das ist für ne Bulldogge halt eigentlich nicht machbar), sollte da mal ein guter Trainer hin kommen und sich die Situation anschauen. Wir wissen doch alle nicht, ob der Hund von der Wohnungshaltung und/oder den anderen Hunden wirklich gestresst ist oder die Stubenreinheit (geschweige denn das Alleinbleiben) einfach durch die Arbeitssituation des TE bisher nicht lernen konnte. Vielleicht habe ich Teile des Threads auch wieder verdrängt, in denen klar wurde, dass der Hund so extremen Stress (also generell, nicht mit dem Alleinbleiben) hat, dass es seine Situation verbessern würde im Zwinger zu sein oder die auch nur nahelegen, dass der Hund echte Deprivarionsschäden hat. Ist schon ein paar Tage her, dass ich den Thread gelesen hab, aber ich habe erinnere mich zumindest nicht was Eindeutiges dazu gelesen zu haben. Ich finde halt da muss sich mal jemand vor Ort ein Bild von machen.

    Nebenbei bemerkt, ich hab den Hund natürlich nicht gesehen, finde aber schon, dass das nach einem Anfängerhund klingt, der einfach nicht erzogen ist. In dem Alter ist es normal, dass der Hund sehr außenorientiert ist, vor allem, wenn in der Beziehung etwas nicht stimmt und der Hund (noch) nicht gelernt hat, dass seine Menschen immer spannend sind.

    Dass der Hund nicht kuscheln will, kann sich ändern, meine Hündin hat damit im Laufe der Pubertät plötzlich angefangen.... Muss es aber nicht. Du kannst seinen Charakter nicht ändern, aber den Hund abzugeben, weil er nicht kuscheln will, einen eigenen Kopf hat (wobei ich da nichtmal sicher bin - wenn der Hund nicht versteht, was du von ihm willst, kann es auch einfach sein, dass er deshalb distanziert ist und sich das ändern könnte, wenn du für den Hund klarer bist) und deinen Mann aktuell toller findet, finde ich echt daneben. Bei deinen Kindern konntest du dir den Charakter auch nicht aussuchen, oder? Und auch beim Welpen vom Züchter kannst du dir den Charakter genauso wenig aussuchen.

    Dass du allerdings schreibst du hättest keine Lust den Hund von dir überzeugen zu müssen und ganz ehrlich, wenn du nicht bereit bist, den Hund so zu nehmen wie er ist und daran zu arbeiten, eure Beziehung zu verbessern, wird sich zwischen euch wohl auch nicht viel ändern. Der Hund merkt ja auch, wenn du ihm so ablehnend gegenüber stehst.