Enya ist total verkuschelt, aber auch erst so seit nem Jahr, vorher fand sie das total überbewertet. Überhaupt ist sie mein Schatten und liegt grundsätzlich neben mir, am liebsten mit Körperkontakt (das fand sie von Anfang an gut) oder zumindest in der Nähe. Ich lieg gerade mal wieder mit Lungenentzündung im Bett und sie klebt den ganzen Tag auf mir
Seit ich letztes Jahr so starke Depressionen hatte, ist unsere Verbindung definitiv auch noch enger geworden. Es ist schon witzig, ich liebe alle unsere Hunde (und sie mich, hoffe ich doch), aber mit Enya ist das trotzdem was besonderes. Die anderen hätten vermutlich auch kein Problem, wenn ich morgen weg wäre, die hängen genauso an meinem Mann und hätten mit einem von uns genug. Bei Enya ist das anders, bei ihr habe ich wesentlich mehr das Gefühl, dass ihre Fortschritte im Alltag deutlich mehr an meine Person gekoppelt sind und sie ist auch der Hund, mit dem ich ohne viele Worte kommunizieren kann.... Und umgekehrt
Man weiß einfach immer, was in ihrem Köpfchen vor sich geht. Ich liebe diesen Hund einfach viel zu sehr ![]()
Beiträge von Vrania
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Was die Trainerin da macht ist gefährlich. Der Hund hört auf sich zu wehren, wenn sie es schafft ihn zu brechen, aber das ist erlernte Hilflosigkeit, sonst nichts. Da merkt der Hund nicht, dass er sich auf den Menschen verlassen kann, im Gegenteil. Er stellt einfach jedes Verhalten ein und im besten Fall hast du einen Hund, der aufs Wort hört und sich ohne Ansage kaum zu atmen traut. Im blöderen Fall, fliegt euch der Hund irgendwann richtig um die Ohren.
Ganz ehrlich.... Feuert die Trainerin, bevor sie euren Hund komplett ruiniert.
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Im Schnitt einmal im Jahr kommt es hier zu einem Vorfall der jenseits von "Tutnix knallt rein".
Dieses Jahr gab es bihser noch nichts, letztes Jahr hatten wir den Pudelmischling, der plötzlich aus dem Gebüsch kam und auf Ekko losging, das Jahr davor der Jagdhund, der meinte, er will sich Klein Azog schnappen (und dann selber gerettet werden musste).
Das Jahr davor die Rauferei mit dem Nachbarshund, als man mal vergessen hatte, die Laufleine festzumachen... die Beißerei mit dem Kurzhaarmix bei dem die Gartentür nicht geschlossen war, davor der JackRussel, der auf uns losging, der Boxermix der unter dem Zaun durchrannte...Und dazwischen gibt es immer einen Haufen "tutnixe" und Angreifer die sich mit einem gezielten Tritt oder Schlag in die Flucht schlagen lassen, bevor schlimmeres passiert.
Ich meide stark frequentierte Gassiestrecken, lasse keinen kontakt zu und kommuniziere klar, dass ich nicht will, dass Hunde zu uns gelassen werden und trotzdem kommt es immer wieder zu Vorfällen.
Und auch wenn einige jetzt aufschreien werden, für mich ist einer der Hauptgründe für die vielen Zwischenfälle, dass wir hier extrem viele Anhänger der "gewaltlosen" Hundeerziehung haben, in Kombination mit schöecht platzierten Tierschutzhunden haben.
Die Kombination aus "mein Hund hat so viel durchgemacht, den darf ich nicht zu sehr einschränken, meint Trainer stimmt mir da zu" und Freilauf ergibt nunmal einfach eine Menge Ärger.
So kommt es hier immer wieder zu Zwischenfällen im Bereich Hund-Hund, Hund-Mensch, Hund-Tier und ja, ich habe durchaus den Eindruck, dass hier in der Gegend überdurchschnittlich viel in der Richtung passiert und dafür mache ich ganz klar die Lehranstalt für gewaltfreie Hundeerziehung hier vor Ort mit verantwortlich, die da große Gefahrenpotentiale mit ihrer Philosophie in die Bevölerung tragen.Du hast sicher recht, es gibt unter der "gewaltlose Hundeerziehung" Fraktion einen großen Teil an völlig weltfremden "der Hund muss sich ausleben dürfen" Vollidioten. Deswegen fällt es mir auch schwer, viele von der Trainieren statt Dominieren Fraktion ernst zu nehmen.... Da tummeln sich doch einige, die so denken und damit eine Gefahr für sich und andere darstellen. Aber diese antiautoritäre Extremeinstellung ist ja zu. Glück nicht allen zu Eigen, die gewaltfreie Hundeerziehung propagieren. Ich bin ja auch von der Wattebauschfraktion, trotzdem gibt es für meine Hunde Regeln, trotzdem sichere ich meine Hunde so, dass sie niemanden gefährden, trotzdem kommt bei mir immer Management gemeinsam mit Training zur Anwendung. Als jemand, der selbst einen Hund hat, der in Beschädigungsabsicht gebissen hätte, war mir vor allem Training immer wichtig, dass der Hund unter Kontrolle ist und niemanden verletzen kann. Und in meinem Umfeld setzen das auch alle anderen Trainer so um, die auf diese Weise arbeiten und unterrichten. Wollte ich nur mal erwähnt haben, weil ja gerne mal behauptet wird, dass alle die "gewaltfrei" arbeiten so verantwortungslos sind.
Ernsthafte Vorfälle hatte ich bisher 3 in 16 Jahren Hundehaltung. Meine erste Hündin wurde von einem Airedale Terrier ziemlich übel gebissen und musste zusammengeflickt werden. Dann hatte Kira vor einigen Jahren eine Beißerei mit ihrer Erzfeindin, einer Herder Hündin (direkt vor der Haustür, Leine ist gerissen), bei der beide Hunde definitiv töten wollten... Kira hatte ein zerbissenes Bein und ein paar Löcher im Halsbereich, die andere hats am Auge und am Hals erwischt, zum Glück aber dank viel Fell und schnellem Eingreifen keine ernsthafteren, bleibenden Verletzungen. Das ist einfach richtig blöd gelaufen und war kein Angriff aus dem Nichts.
Enya wurde als Welpe leider einmal heftig gebissen von einem Hund, der aus dem Garten entkommen war und schon öfter Hunde verletzt hatte. Ich hab ihn anrennen gesehen und versucht zu Blocken, aber er war viel zu schnell und viel zu fokussiert auf Enya und hat sich überhaupt nicht ablenken lassen. Ich hab dann auf ihn eingetreten und ihn irgendwie doch kurz verscheuchen können, dann kam der Halter dazu. Enya war da noch sehr ängstlich, das war einer unserer ersten Spaziergänge und das hat sie extrem zurückgeworfen und traumatisiert. Bis sie beim Anblick von Hunden nicht mehr in Panik verfiel, hat es ziemlich gedauert.
Also insgesamt, nein, oft passiert und sowas nicht, obwohl hier viele unnette Hunde frei rumlaufen. Die wenigsten meinen es aber so ernst, dass die sich von ein bisschen Geschrei und Gefuchtel nicht vertreiben ließen.
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Bei Collies klebt man oft ein Stückchen Kaugummi an die Spitze, damit die typischen Knickohren sicher entstehen. Find ich jetzt nicht extrem schlimm, die Hunde störts nicht, aber ich finds halt überflüssig ohne Ende. Ich find Ohren spannend und die verschiedenen Ohrenphasen sind zu lustig. Wenn man nicht züchten will, kanns einem aber doch eigentlich egal sein.... Und wenn man züchten will, sollte der Hund imo dem Standard entsprechen, ohne dass man nachbessern muss.
Ich find das Ohr auf dem Kopf übrigens äußerst charmant, glaube aber nicht, dass das so bleibt. Sieht nach typischem wilden Welpenohr aus - das wird sich im Zahnwechsel bestimmt noch öfter ändern.
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Ich hab übrigens auf Empfehlung vor ein paar Seiten die Super Soft Agility Leine von Pfote und Huf gekauft, nachdem ich von Doggyboxx und Pfalz hier in Österreich nix bekommen hätte... ist heute angekommen und gefällt mir sehr gut. Fühlt sich super an, liegt auch gut am Hundehals (und ist natürlich breiter als die runden Retrieverleinen), die Stops rutschen nicht und ich bin zufrieden. Optisch find ich zwar die Doggyboxx Leinen natürlich schöner, aber das Material gefällt mir echt gut. Mal gucken, wie langlebig das Ganze ist und wie es bei Regen aussieht.
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Klar, aber das setzt voraus, dass man weiß, was man tut. "Ich clickere jetzt bei jedem Menschen, der vorbeigeht" klingt halt nicht nach gewusst wie.
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Ne, der ist nicht selbstgebastelt, der ist aus der Therapiehunde Ecke. Da kann man nur in die Fächer außen Karten reinstecken, wie man es gerade braucht. Da sind im Moment halt improvisierte Karten aus Karton drin, weil ich noch keine Zeit hatte vernünftige zu drucken.
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Tolle Videos
Nur weil es mir auffällt, es ist sinnvoll darauf zu achten, dass es nach jedem Click auch wirklich ein Leckerli gibt. Manchmal vergisst man das leicht im Eifer des Gefechts, aber wenn das zu oft passiert, entwertet man damit den Clicker.Unser Gewürfel läuft auch gut, ich war nur mal wieder zu doof zum Aufnehmen und der Ton ist dank Schneiden auch völlig daneben
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Wenn der gleiche Tierarzt jetzt bestätigt hat, dass keine HD da ist, der im Welpenalter "ganz leichte HD" attestiert hat und der dann der Meinung war die Hüften fühlen sich nicht nach HD an, dann würde es mich wundern, wenn das Röntgen vernünftig in Narkose gemacht wurde.

Finde das auch sehr suspekt, die Bestätigung dass es keine HD ist, kam heute, trotzdem wird schon seit 2 Monaten Agility gemacht und gejoggt. Obwohl der Hund zwischendurch nicht sauber lief. Ähm....
Man kann vieles "schönfüttern" (wie ich dieses Wort nicht mag), aber man kann einen Schäferhund nicht dazu clickern plötzlich alle Menschen toll zu finden. Bei Unsicherheit und gewissen Formen von Aggression hilft Gegenkonditionierung sicher, aber nicht bei einem Hund, der genetisch darauf selektiert wurde Fremden gegenüber skeptisch zu sein und seinen Schutztrieb auspackt. Da geht es darum, dem Hund zu zeigen, wie er sich in solchen Situationen verhalten soll und dass DU die Sache im Griff hast. Dass der Hund so früh kastriert wurde ist natürlich auch Mist.
Unterm Strich, klär das mit der Gesundheit vernünftig ab, wenn nicht geschehen, dann lass das von EINEM guten Trainer anschauen und beurteilen. Und geh ohne Maulkorb nicht mehr dahin, wo der Hund Leute gefährden kann.
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Verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Es gibt ja nicht nur die Optionen Welpe oder gar kein Hund. Dazwischen gibt es noch so viel von unkomplizierten erwachsenen Hunden über Senioren und Pflegestelle bis zum Gassigeher und Tagesbetreuung.
Ich würde eingehen ohne Hund und ehrlich gesagt auch wenn ich körperlich eingeschränkt wäre jederzeit einem kleinen, älteren, einfachen Hund ein Zuhause bieten. Ich kenne auch viele, die starke Einschränkungen haben, sei es Rollstuhl oder weit fortgeschritte MS, die weiterhin Hunde halten. Solange man entsprechend organisiert ist und Plan B und C im Hintergrund hat, ist das doch alles machbar.