Beiträge von Vrania

    Ich hab grad die ersten 2 Folgen gehört und in einer davon hat er sowas gesagt wie "also ich würde mir die Rasse nicht zutrauen... und dann sollte man schon mal überlegen, wer das dann sollte". Nicht der genaue Wortlaut, aber so in der Art. Aber sicher nicht, dass das niemand kann, wenn er es nicht kann. Aber vielleicht sagt er das in einem späteren Podcast so.

    Ich finde halt, man sollte ihn einfach nicht zu ernst nehmen. Er hatte bisher einen tranigen Goldie und halt seinen aktuellen Hund, der wohl am Anfang ein bisschen aufgedreht und schlecht sozialisiert war, aber für mich klang das jetzt nicht nach einer Vollkatastrophe, sondern nach Sachen, die man mit Zeit und Training gut managen kann. Und er meinte dann, dass dieser Hund ihm ja total gezeigt hat, wie das mit richtig schwierigen Hunden eigentlich wirklich ist.

    Hm ja. Ich glaube keine Sekunde, dass er irgendeine Ahnung hat, wie es ist mit einem Hund zu leben, der wirklich ein massives Problem hat, ob das jetzt massivste Angst oder Aggression ist, sofern man sie nicht mit Futterbeutel oder Wasser spritzen unter Kontrolle bringen kann 🤷‍♀️ Der kapiert einfach nicht, dass es Hunde gibt, die anders sind und Menschen, die genau das WOLLEN.

    Im Podcast finde ich das übrigens tatsächlich weniger schlimm. Der ist offensichtlich reine Unterhaltung, kein Format mit irgendeinem unterrichtenden Charakter. Wie in den meisten Podcasts, wird da einfach meinungsbasiert gequatscht. Da finde ich es deutlich fragwürdiger, was er im Fernsehen teilweise zeigt. Das nehmen nämlich wirklich viele Leute als Handlungsempfehlung.

    Was heißt denn bitte in einem Bereich, in dem es zu Einschränkungen kommen kann? Ich kenne HD B Hunde, die Einschränkungen haben. Enya mit HD C2 bekommt trotz guter Bemuskelung langsam auch Probleme, die sich NOCH mit Physio lösen lassen. Aber das wird auch nicht ewig so bleiben. Dann kenne ich aber auch HD D Hunde, die die ersten Lebensjahre völlig normal laufen 🤔 Das scheint mir doch recht individuell zu sein.

    Das hat wenig mit Dogforum zu tun. Keiner in meinem Bekanntenkreis nutzt Foren, aber die importieren ihre Hunde alle legal. Weil der Teufel ein Eichhörnchen ist und auch wenn man auf 500 Fahrten über die Grenze nicht kontrolliert wird, wenn man einen illegalen Welpen dabei hat, kann das halt einfach passieren. Was absoluter Müll für alle Beteiligten ist, aber wirklich ausbaden muss es der Welpe.

    Also ich hatte erst 4 Gebrauchthunde aus dem Tierschutz. Ich liebe jeden davon bzw. habe jeden geliebt. Vor allem meine Enya, die sich von komplett unsozialisierter Angsthund zu genialer Assistenzhund entwickelt hat. ABER, wenn ich ehrlich bin, jeder meiner Hunde hatte seine Macken, seine Probleme, die auch auch mit tausenden Stunden Training nie weggegangen sind und nie weggehen werden. Besser, ja, natürlich massiv, händelbar, kein Thema. Aber es war immer anstrengend und mit unglaublich viel Management und Training verbunden. Und keiner meiner Hunde, außer meinem Herdermix Moira damals, war tief im Inneren WIRKLICH entspannt mit Allem. Liegt aber halt auch an meiner Hundeauswahl, ich habe immer die schwierigeren Fälle genommen. Natürlich gibt es auch mega gechillte Hunde im Tierschutz.

    Jetzt hab ich das Kontrastprogramm und zum ersten Mal einen Welpen vom guten Züchter. Er ist genial sozialisiert, hat nie irgendetwas Schlechtes kennengelernt und einfach ein Urvertrauen, dass ich noch bei keinem meiner Hunde erlebt habe. Auch er soll Assistenzhund werden. Und es ist einfach jetzt schon so, dass er mit seiner inneren Ruhe und seinem Selbstvertrauen ganz viel Sicherheit für mich ausstrahlt. Er macht einfach nur Spaß, während ich bei allen Hunden bisher am Anfang Rotz und Wasser geheult habe, weil es manchmal so anstrengend war. Natürlich macht er auch ganz viel Welpenunsinn, aber das ist halt wirklich einfach nur entspannt im Vergleich zu einem Hund mit richtigen Problemen.

    Ich habe vor 8 oder 9 Jahren auch einen Welpen zu meiner unverträglichen und im Sozialkontakt wirklich gestörten Hündin geholt. Das hat zwar wunderbar geklappt, ABER das war Management und Training über Monate. Wenn du selbst nicht weißt wie, unbedingt besser gestern als heute einen guten Trainer dazuholen. Und keinerlei Kontakt ohne Maulkorb UND Aufsicht. Um den Welpen zu traumatisieren und zu verletzen reicht auch ein ernsthafter Angriff mit Maulkorb.

    Und generell würde ich das auch nicht unbedingt zur Nachmachung empfehlen.

    Impfung seh ich total ein. Aber Futter? Wirklich erwarten kann man das natürlich nicht und ich persönlich hätte auch kein Problem dafür extra zu zahlen.

    Aber keine Ahnung, vielleicht hab ich ja auch verklärte Vorstellungen, aber ich bin mir sehr sicher, dass meine Züchterin das auf keinen Fall so wollen würde 🤷‍♀️ Und daran sieht man imo auch, dass sie das mit Herzblut macht und jeden Welpen in DAS für ihn perfekte Zuhause geben will, unabhängig von etwas mehr oder weniger Geld. Ihre Welpen sind auch nicht ganz billig, aber völlig angemessen für geniale Hunde aus gesunden Eltern mit Papieren und allem und dem ganzen Aufwand, den sie für die Welpen betreibt.

    Ja, genau :) Das war sarkastisch gemeint. Ganz viele Leute hier wären wohl froh, ihren Hunden eine Kastration ersparen zu können, entscheiden sich aber aus gesundheitlichen Gründen dafür. NICHT "ich will eigentlich kastrieren und suche mir jetzt Gründe dafür".

    Naturheilkunde gegen Zysten? 👌 Äh ja. Und Homöopathie hat auch nicht wirklich etwas mit Naturheilkunde zu tun, sondern ist, sorry das so zu sagen, einfach nur Geldmacherei und Unfug.

    Aber klar, wer eine Kastration in Erwägung zieht, WILL das natürlich auch immer im Stillen.

    Mit meinem Balljunkie habe ich später mit Safestick und Frisbie gespielt, das dann aber sofort so aufgebaut, dass es eben nicht nur sinnlos Ballern war, sondern auch mal Warten, Absitzen, Abruf,... mit einem Ball wäre das gar nicht gegangen, da sind ihr selbst mit 16 Jahren noch alle Sicherungen rausgeflogen, wenn das Ding mehr als einmal für sie geflogen ist.

    Alternativ kann mans auch mal mit Futterbeutel probieren, das ist für viele Hunde nochmal was Anderes, wo sie auch Spaß haben, aber weniger zum komplett durchdrehen neigen. Aber, ganz wichtig, OHNE Futterentzug. Also der Hund bekommt ganz normal Futter und einen kleinen Teil davon nimmt man halt für den Futterbeutel. Aber auch da gilt natürlich, nicht 300 Mal stumpf werfen, sondern der Hund muss sein Hirn benutzen.

    Den letzten Absatz würde ich nicht unterschreiben. Ich verstehe natürlich das Bild, aber ja, körperlich wären erstmal die meisten Männer dazu in der Lage V**ge*****ger zu sein.

    ABER dazu zu werden, dafür gibt es in meinen Augen nur völlig kranke Gründe! Keinen einzigen, den man rechtfertigen könnte.

    Dafür, dass ein Hund zubeißt, gibt es 1000 Gründe, von denen ganz ganz viele absolut natürlich und völlig zu rechtfertigen sind.

    Großer Unterschied imo.