Beiträge von Esiul

    Wählerisch. Er kaut alles und hungert sich lieber ins Untergewicht, wenn er was fressen soll, was ihm nicht schmeckt. Reis geht ohnehin nicht, der sorgt zuverlässig für Dünnpfiff.

    Hm, es sind ja nicht 7 Tage die Woche, die der Hund so intensiv in Betreuung ist, sondern eher so 3-4. Meine Mutter hat sich vor 23 Jahren unter ähnlichen umständen einen Hund geholt, Krankenhaus-Schichten die locker rund 12h lang sind. War sie so lang weg, haben entweder mein Vater oder meine Großeltern auf uns Kinder und den Hund aufgepasst. Die Hündin hatte null Problem damit, waren ja keine "Familienfremden", sondern sie war so aufgewachsen. Erste Bezugsperson war trotzdem meine Mutter, das hat man schon deutlich gemerkt.

    Sprich: Was hier mit Auslastung gemeint ist: Haste Lust, deine Samstage auf einem Hundevereinsgelände zu verbringen, oder mit einer Mantrailinggruppe? So wie das klingt, hast du dir bisher noch nicht viele Infos bezüglich Hundesport geholt, und insbesondere wenn du dir einen Schäfer ins Auge gefasst hast, solltest du das dringend tun.

    Die Anschaffung eines Hundes steht ja bei mir auch noch in den Sternen. Deswegen wollte ich mich ganz gerne schon mal im vorab informieren, ob es so klappen könnte. :)

    & Ja, wenn ich mir einen Hund hole, rechne ich natürlich damit, dass meine Wochenenden für den Hund drauf gehen werden.

    Macht ja nen Unterschied ob wir von nem Weißen oder nem Belgier reden..

    Würde eher einen deutschen Schäferhund nehmen wollen.

    Dann frag mal bei einem Verein in deiner Umgebung nach, ob du beim Training zusehen darfst und entscheide dann, ob das was für dich ist. Ob du dir vorstellen kannst, wirklich gezielt und konzentriert in so eine Sportart einzusteigen, gleich welche und ob du das dann jahrelang durchziehen möchtest. Ich trainiere selbst mit meinem Großpudel im Gebrauchshundeverein, und die wenigsten Leute, die ich da jetzt so über die paar Jahre, die ich da bin, kennengelernt habe, bleiben wirklich dauerhaft bei der Sache. Auch bei Regen. Und auch wenns mal stressig ist.

    Sprich: Was hier mit Auslastung gemeint ist: Haste Lust, deine Samstage auf einem Hundevereinsgelände zu verbringen, oder mit einer Mantrailinggruppe? So wie das klingt, hast du dir bisher noch nicht viele Infos bezüglich Hundesport geholt, und insbesondere wenn du dir einen Schäfer ins Auge gefasst hast, solltest du das dringend tun.

    Ich hatte ja vor ein paar Seiten das RC Endurance 4800 vorgeschlagen. Das hat 30% Fett und 32% Protein, vielleicht müsste er davon weniger fressen und somit insgesamt weniger Protein aufnehmen.

    :denker:

    Erschwerend kommt bei meinem Lulatsch leider eine nicht ganz so unanfällige Verdauung sowie ein kleines Mäklerdasein hinzu. Sprich: Insbesondere Reis sorgt für gründlichsten Durchfall, Lachsöl für Ohrenentzündungen. Und ich bin mir nicht ganz sicher ob er alle Fleischsorten auf Dauer verträgt (deswegen gibts auch Futter auf Basis von Kaninchen, Kartoffeln und Erbsen). Alles was dem Pudel nicht mundet, wird verweigert. VERWEIGERT. Nach zwei Tagen ohne Futter lässt er sich dann vielleicht dazu herab, mal so viel zu fressen, dass er nicht verhungert. Und nach zwei Wochen hat er dann 5kg weniger, die Rippen schimmern durch die Locken und das Mistvieh frisst immer noch nicht ausreichend. Futter ohne ausreichend Fleischanteil kann ich direkt wieder einpacken.

    Mir bereitet momentan das Futter meines Hundes etwas Kopfschmerzen und ich würde mal gerne die Meinung von ein paar Leuten einholen, die etwas mehr Ahnung davon haben, als ich. Und zwar bekommt Garfield (Großpudel, sehr sportlich, neigt dazu zu dünn zu sein, 64cm, momentan fast 29kg) seit etwas über einem Jahr ein Futter mit 28% Rohprotein und 17% Fett, lt. Hersteller etwas über 4000kcal/kg. Davon frisst er täglich etwa 500g, bei hoher Belastung bis zu 600g/Tag. Zusätzlich zum "gewöhnlichen" Hundealltag mit täglichen Spaziergängen läuft er 1-2 mal die Woche am Rad mit, 1-2 mal die Woche geht er auf 2-3h Ausritte mit und zusätzlich läuft er momentan auch die eine oder andere Skitour (4-8h, je nach Schneelage auch mit Tiefschnee). Das Programm wird natürlich angepasst, sprich, wenn er in einer Woche 3000 Höhenmeter am Berg gemacht hat, ist der Rest der Woche mit gechillten Spaziergängen gefüllt, Radfahren fällt aus. Ich denke mir halt: Von den Werten her haut das Futter jetzt schon eher rein, und auch seine benötigten Mengen sind nicht ohne. (Fütterungsempfehlung liegt für einen 30kg Hund bei max 390g, er frisst 500g.) Die Tierärztin siehts entspannt und am Hundesportplatz findet man meine Bedenken ziemlich amüsant: "Bei dem Programm was deiner rennt brauchst di aber a eh ned wundern."

    Findet ihr die benötigte Futtermenge / bzw. den Proteinwert zu hoch oder findet ihr, dass das bei beschriebenem Programm OK ist? :ka:

    Qualzucht kann doch auch immer eine Frage der jeweiligen Verpaarung sein, oder? Und wenn ich bei einem Mali halt zwei Exemplare nehme, die wesenstechnisch einfach nicht zuchttauglich sind, und die einfach verpaare, nehme ich dabei Leiden für die Welpen in Kauf. Damit fällt dann diese eine Verpaarung unter Qualzucht. Es muss ja nicht immer gleich die gesamte Rasse von Qualzuchtmerkmalen betroffen sein, damit einzelne Individuen Qualzucht-Merkmale aufweisen können. Oder habe ich da jetzt einen Denkfehler?