Beiträge von Esiul

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich gestern beleidigt wurde oder ob das ein Kompliment war... :denker:

    Ich stand gestern mit der Besitzerin meines Reitbeteiligungspferdes und einer Einstellerin gemeinsam im Stall, mein Hund und der Stall-Aussi wuselten irgendwo durch die Gegend. Das Gespräch kam auf den Coronavirus, und dass die Einstellerin in der Praxis jetzt möglicherweise einen Corona-Fall hatte.

    Einstellerin: "Ja, man kann halt dem Virus leider nicht befehlen, dass er uns hier nicht hindarf..."

    Ich (zum Hund): "Alter LASS DAS!!" (Hund wollte gerade von einem Haufen Pferdeäpfel naschen)

    Besitzerin: Vielleicht hätten wir die Esiul an der Grenze aufstellen sollen, die hätt´dem Coronavirus schon gesagt, dass er nicht nach Österreich darf.

    E: Ja, da hätte Corona jetzt mittlerweile das Fußgehen gelernt...

    Besi: Und würde sich von selbst an den Aufsteigblock stellen und dort still stehenbleiben.


    xD...:|...:denker:

    Man muss meinen Hund einfach lieben. Ich hab ihn seit gestern in der Früh nicht mehr gesehen. Ich war mit meinen Pfadfinderkindern bis heute Mittag auf Wochenendlager, er heute mit meinen Eltern auf einer Skitour und ist gerade eben heimgekommen. Wer jetzt an eine nette Begrüßungsszene denkt, oder zumindest an einen Hund, der erstmal zu seiner Besitzerin geht und sich mal hinterm Ohr kraulen lässt: Nein. Direkt bei der Haustür herein, ohne mich einen Blickes zu würdigen direkt zur Futterschüssel, hat darin ein paar Essensreste gefunden, die ich in weiser Voraussicht seiner Heimkunft hineingeworfen hatte. Ich bin ein bisschen bedröppelt hinterhergelatscht, ich hab meinen Hund nämlich durchaus vermisst. "Garfield?" Mein normalerweise nicht so wahnsinnig verfressener Hund hat nicht mal von der Futterschüssel aufgeblickt. Im Anschluss daran ist er direkt an mir vorbei in mein Schlafzimmer marschiert und hat sich aufs Bett gelegt. Da hab ich ihn dann doch noch ganz kurz (!) streicheln dürfen. Jetzt schläft er. Ich glaub, jetzt weiß ich so ein bisschen, wie sich die Eltern meiner Pfadfinderkinder fühlen, wenn ihre Kinder heimkommen, die Tasche in die Ecke pfeffern, den Kühlschrank plündern und dann schlafen gehen. :verzweifelt:

    Gandorf

    Je nach Fellbeschaffenheit solltest du an die Pfotenzwischenräume denken. Wenn der Schnee die falsche Beschaffenheit hat, kann das bei manchen Hunden richtige Eisklumpen zwischen den Ballen bilden. Mein Lösungsansatz sind ausgeschorene Zehenzwischenräume (Fell einfach so weit kürzen wie möglich) und Vaseline oder Melkfett reinschmieren. Außerdem besteht bei Harsch die Gefahr, dass er sich aufreibt, vor allem bei schnellerem Tempo. Bei Garfield hatte ich schon mal leicht blutige Haut um die Krallen. Da hilft dann nur noch echter Pfotenschutz, z. B. die Schlittenhundebooties von Uwe Radant.


    Und den Hund nicht in ein Loch unter der Schneedecke fallen lassen. E

    Geb ich hier auch meinen Senf dazu. Mein Hund befindet sich regelmäßig in höheren Lagen, auch bei Schnee. Letztens erst eben auf 2700 Metern. Ich hab mich, als ich mit ihm die ersten Skitouren begonnen habe, auch mit dem Thema Schneebrillen für den Hund auseinandergesetzt, und es letzten Endes bleiben lassen. Mir ist am Berg noch nie ein gesunder Hund mit Brille begegnet, auch unsere alte Hündin ist 12 Jahre lang am Berg mitgegangen, ohne je ein Problem zu haben. Sinnvoll wird die Schneebrille ja ohnehin erst, wenn man über die Baumgrenze hinauskommt, und gerade Winterwanderwege sind meistens so angelegt, dass man eher unten bleibt.

    Wenn man ein Tier abgibt, dann gehört es einem nicht mehr. Damit muss jeder Züchter und jeder, der seinen Hund aus anderen Gründen abgibt, klar kommen. Er ist dann Eigentum des neuen Besitzers, und der kann damit machen was er will. Weiterverkaufen, zur Vermehrung einsetzen, ins Tierheim stecken, falsch ernähren, nicht impfen lassen - all das ist nicht prickelnd, aber solang nicht offensichtlich gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wird, kann man nix machen. Ihr könnt ihn zurückkaufen oder es bleiben lassen und hoffen, dass er einen guten Platz findet.

    Feige. Vielleicht bleiben die Bulldoggenbilder dann demnächst weg.

    Ich finds gut. Offenbar hatten sie nicht mit Gegenwind gerechnet, und allein die Tatsache, dass der Gegenwind ausgereicht hat und sie sich nicht auf die "Aawwww, wie süß!"-Kommentare konzentrieren konnten, ist doch schon ein Schritt in die richtige Richtung. Die "mutige" Variante, nämlich einfach stehen lassen oder gar dagegen diskutieren, wär doch um einiges frustrierender gewesen.