Die einzige rechtlich durchsetzbare Option, ist, dass das TH der Eigentümer bleibt, sprich, alle TA-Rechnungen und Futterkosten übernimmt oder zumindest anteilig. Alles andere ist Bullshit. Du gehst ins TH, kriegst nen Hund, zahlst irgendwas zwischen 250 und 400€ dafür, unterschreibst nen Vertrag und bist neuer Eigentümer. Es ist komplett egal, ob da Adoptionsvertrag oder Kaufvertrag oder Übernahmevertrag steht, Hund wechselt gegen Geld den Eigentümer. Auch wenn da irgendwo eine rechtsunwirksame weil benachteiligende Klausel steht, dass der Hund im Eigentum des Tierheimes bleibt, der Besitzer aber alle anfallenden Aufwände zu tragen hat.
Beiträge von Esiul
-
-
Mein Dicker ist auch während des Studiums eingezogen, und es lässt sich auch jetzt alles ganz gut neben dem Job regeln. Ich wusste allerdings schon, dass Hunde an meiner Uni und in meinem Studiengang sehr gerne gesehen werden. Ich hab ihn am letzten Unitag abgeholt, über die Sommerferien eingermaßen erzogen und im Herbst hat er schon studiert.
Ich hatte allerdings die Unterstützung meiner Eltern, die auch weiterhin jederzeit für mich da sind, und den Hund mal nehmen. Mein Vater kann ihn auch mit ins Büro nehmen, wenn ich mal einen Tag gar keine Zeit habe. Solche Situationen sind allerdings die Ausnahme bei mir. -
Mir fällt gerade nur auf, dass du häufig die Hand "schnell wegziehen" musst. Weißt du, was ich mache, wenn ich meinen Hund zum Spielen auffordern möchte? Ich halt ihm die Beißwurst hin, wenn er dranngehen will, zieh ich sie flott weg. Schwupps, schon ist ein tolles Jagd- und Zergelspiel initiiert. Wenn du merkst, streicheln ist kontraproduktiv, weil es euch in eine Konfliktsituation bringt, dann lass das! Das Begrüßungsritual in der Früh mit über den Rücken streicheln bringt keinen Mehrwert. Als mein Hund so alt war wie deiner, bin ich morgens aufgewacht, im Pyjama zur Terrassentüre gestolpert, hab die aufgemacht, hab dem Welpen ein Leckerlie ins Maul gestopft ("Suuuuper hast du ins Gras gepinkelt") und bin dann mit Schlafentzug in die Küche getorkelt, frühstücken.
Ein 13 Wochen alter Welpe will alles, aber nicht die Weltherrschaft übernehmen. Das ist ähnlich bekloppt, wie veraltete Erziehungsratgeber, laut denen ein Kind zum Tyrannen wird, wenn man auf das Schreien des Babys reagiert.
Das Quietschtier würde ich weglassen! Ich will meinem Hund nicht beibringen, dass etwas lustig ist, wenn es quitscht! Wenn der in einen anderen Welpen und der Quitscht, dann ist das ein Signal, dass er aufhören soll. Wie soll der solche Sachen lernen, wenn er von dir beigebracht bekiommt, dass Quietschen lustig ist? Selbiges bei der Beißhemmung: Du quietschst "Aua", der Hund soll verstehen, das war nicht ok. Das Spielzeug quitscht, keine Konsequenz, wenn man weiter drauf rumbeißt und damits spielt, quietschts noch mehr. Damit sabotiert man sich selbst.
Der ist 13 Wochen alt, der muss nicht Sitz, Bleib, Pfötchen und den ganzen Mist können. Damit überarbeitest du ihn nur, und nach müde kommt blöd. Du erziehst dir einen Hund heran, der nicht abschalten kann. Programm runterfahren! Welpenstunde ist einmal die Woche eine ganze Stunde, durch Unterbrechungen gekennzeichnet. Das ist was anderes, als ihn jeden Tag so lang rumzuscheuchen. Dein Hund braucht Zeit zum Schlafen. An die Minutenangaben habe ich mich nie gehalten, und mein Hund durfte auch mal mit mir etwas länger in den Garten. Aber mein Welpe hat sich auch mal im Garten selbständig unter einen Strauch schlafen gelegt.
-
Klingt doch super!

-
Mit 13 Wochen ist der Hund doch noch lange nicht fertig. Das mit der Beißhemmung dauert noch. Wenn er sich auf Ignorieren eine andere Beschäftigung sucht, ist das doch voll ok. Was hattest du denn erwartet? Dass er angekrochen kommt und dich um Verzeihung bittet? Hände sind kein Spielzeug, das ist deine Aufgabe, das auch so klarzumachen. Wenn du mit ihm spielst, nimm ein Spielzeug. Beißt er in deine Hand, ist das Spiel vorbei.
"Nein": Woher soll der denn wissen, dass "Nein" nicht in anderen Situationen gilt? Wenn du gute Erfahrungen damit gemacht hast, weshalb belohnst du den Abbruch dann nur bei Leckerchen, und sonst nie?
Selbiges mit dem Hochspringen. Belohne den Zwerg doch lieber, wenn er sich richtig verhält. Mal allen ernstes, hier verhält sich ein Welpe wie ein Welpe und du kommst mit allen möglichen Strafen daher.
-
Also 5-7km Gassirunden sind doch bitte definitiv nicht zu viel, und wenn das Pensum zweimal täglich gegangen wird, muss das doch passen? Vor allem kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Hund von 3-4 Ruhetagen die Woche alles wieder abbaut. 30min/Tag Unterordnung und Futterbeutel und Pipapo find ich vlt ein bisschen viel, ich würde mich da eher immer auf eine Sache konzentrieren, aber von der Häufigkeit her (3-4mal die Woche) ist das ja nun auch nicht mehr, als jeder ernsthafte Hundesportler mit seinen Hunden trainiert.
-
Lass dich nicht verunsichern. Nur weil dein Hund nicht 24/7 "Frauchen, Frauchen, Frauchen" als einzigen Gedanken im Kopf hat, heißt das nicht, dass die Beziehungsebene zwischen dir und dem Hund nicht stimmt. Mein Hund sieht auch lieber andere Hunde an, wenn wir beim Spazieren welche treffen (außer ich mach gerade was spannenderes).
Mir hat auch, als meiner so 9/10 Monate alt war, jemand versucht zu erklären, ich hätte da einen hyperaktiven Hund, der schlecht sozialisiert sei. Hintergrund: Die Dame hatte einen 9-jährigen Tierschutzhund angeschafft, der die Ruhe selbst war, wofür sie sich selbst auf die Schulter klopfte. Mein Jungspund ist halt fiddelnd im Kreis gehüpft, als der Alte auf ihn zukam. Ähm, ja.

-
Ein 8kg Foxl ist aber auch nochmal was anderes, als ein 5kg Papillon, wie er hier empfohlen wurde. Außerdem war mein Beitrag eher auch als Beispiel dafür gedacht, dass auch größere Hunde eine Daseinsberechtigung haben, in so manches Leben passt eben kein Kleinhund.
-
Einen Papillon hätte meine Stute vermutlich schon mindestens schwer verletzt und 9h am Berg wären da fix auch nicht drinnen.
Ich kenne keine Papillions aber Zwergpinscher, Zwergschnauzer, (Parson) Russelns, Foxterrier und meinen winzigen Rattler die alle locker 8 std Bergwanderern (länger habe ich noch nie geschafft).
Mein 51 cm Whippet streikt nach spätestens 6 std und will auf den Arm

Also richtiges Bergwandern kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen. Da wo ich unterwegs bin, hab ich original noch nie was kleineres als einen Aussi gesehen. Tiefschnee, Steilhänge, etc. Ja, in den niederen Lagen gehen öfter mal welche, aber ansonsten siehts mau aus. Ein Bekannter hat mir aber mal erzählt, dass er gesehen hat, wie jemand einen Chihuhua auf den Berg mitgenommen hat und am Gipfel etwas rumlaufen hat lassen. Und dann kam der Adler und der Chi ward nie mehr gesehen.
-
Weiß zufälligerweise jemand, ob der Loesdau auf eine Tinkernase passen würde? Ich lese in den Bewertungen immer, dass der für unrealistisch schmale Köpfe gemacht ist... Ich meine, sooo breit ist die Nase des Ponys zwar nicht, normale WB-Größe passt bei Zaumzeugen und Halftern, aber ein Araber ist sie halt doch nicht.