Mein Rüde hält manche Kastraten für läufige Hündinnen. Mir fällt auf, dass die meisten kastrierten Rüden auch nicht so selbstsicher sind und viel zu viel zulassen. Deswegen gibts hier jedesmal unmittelbar eine Korrektur von mir, wenn er auch nur im Ansatz daran denkt, er müsse da jemandem schöne Augen machen.
Beiträge von Esiul
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Ich denke, das Ding funktioniert bei Hunden, die sich vom Zischgeräusch der Spraydose irritieren lassen, meinetwegen auch noch davon, dass da irgendwas rauskommt. Ich bin mir aber relativ sicher, du könntest da auch Haarspray sprühen, und es hätte denselben Effekt.
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Also Rückruf würde ich durchaus schon in dem Alter aufbauen, macht später meiner Meinung nach alles leichter. Medical Training wär nicht schlecht. Also alle Basics, die man eben auch jetzt schon brauchen kann. Was hab ich denn davon, wenn ich dann Später einen pubertierenden Hund habe, der noch nicht mal er in Konzept von Gehorsam hat?
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In seinem Bett fehlt leider der entscheidende Faktor "Frauchen". Obwohl, wie es sich für Hundegeschädigte so gehört, seine Matratze besser ist als meine.

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Mir ist kalt. Mein Hund ist vor ca. einer halben Stunde in mein Bett gekommen und wollte kuscheln. Dabei hat er sich auf meine Bettdecke gelegt und hat sich noch ein bisschen näher an mich rangerückt, sodass die Bettdecke von mir runter und unter den Hund gezogen wurde. Meine Knie liegen jetzt frei. Hundegeschädigt ist man, wenn man seit einer Viertelstunde darüber nachdenkt, wie man die Bettdecke unter dem 29kg-Pudel wieder rauskriegt, ohne ihn aufzuwecken. Ich tippe den Beitag übrigens mit meiner linken Hand, weil auf dem rechten Arm liegt der Hundekopf. Der logische Lösungsweg auf das Problem "Mir ist kalt, weil Hund liegt auf Bettdecke" scheidet leider aus, weil das Mistvieh verdammt süß ist, wenn es so an einen gekuschelt schläft.
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Entspann dich. Ich glaube, ich weiß, welches Buch du gelesen hast. Wenn du dem nachläufst, haben du und dein Hund Burn-Out bevor ihr das erste Jahr geschafft habt. Mein Hund ist am Land aufgewachsen. Ab und zu (nichtmal einmal die Woche) hab ich ihm etwas gezeigt, z.B. den Marktplatz im Dorf oder ihn mal in den Stall mitgenommen. Ansonsten waren wir im Garten und sind jeden Tag zwei klitzekleine Runden spazieren gegangen (die Gasse runter, den Feldweg wieder rauf), je älter er wurde, desto längere Strecken habe ich rausgesucht. Als er 6 Monate alt war, sah das Programm dann von einen Tag auf den anderen so für ihn aus: Morgens aus dem Haus raus, runter zum Bus, Maulkorb drauf, in den Bus einsteigen, in die Stadt fahren, mit der Straßenbahn zur Uni, ruhig in der Uni rumliegen und am Nachmittag mit Bus oder Bahn wieder heim. Alternativ zu meinem Vater ins Büro. Und soll ich dir was sagen: Auch ohne, dass ich dem in den ersten 18 Wochen alles eingeprügelt habe, ist der ein toller Begleithund geworden, der sich sicher in ungewohnten Situationen verhält. Der stieg mit 6 Monaten zum ersten Mal in einen Lift ein, lief mit mir durch ein großes Einkaufszentrum. Komplett entspannt.
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Ich muss eig mal alle loben. Probleme hat man hier eig wirklich nur wenn man iwo außerhalb unterwegs ist, aber direkt auf der lokalen Strecke ist es echt friedlich. Selbst jetzt wo deutlich mehr Menschen mit Kind und/oder Hund draußen sind gibt es keine Probleme. Jeder leint bei näherkommen ohne zu fragen unverzüglich an, erzwungene Kontakte oder "nur mal kurz hallo" sagen gibt es nicht und beim vorbeilaufen wird freundlich gegrüßt und fertig.
Fahrradfahrer sind in der Lage zu klingeln oder zumindest so zu fahren das niemand zu schaden kommt, Jogger laufen friedlich an einem vorbei und grüßen, Kinder fragen wenn sie streicheln wollen und akzeptieren ein nein problemlos genauso ihre Eltern
Sprich es ist einfach sehr entspannt. Feine Gemeinde

Sag sowas nicht! Ich hab das auch mal gedacht, aber das laut auszusprechen bringt Unglück.
Am übernächsten Tag hab ich in den Hundehalter-nerv-Thread schreiben "dürfen", dass jemand seinen Leonberger auf meinen Hund losgehen hat lassen und ein paar Wochen drauf hatte ich ein Loch im Bein. 
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Ich finde, der beste Weg ist ein Mittelweg. Auf der einen Seite sollte man natürlich versuchen, sich Fachwissen anzueignen. Knallharte Fakten im Hinterkopf zu haben, bringt immer etwas. Das kann auch später beim Analysieren helfen, wenn man eine Situation in Reflexion betrachtet, und sich fragt, weshalb es so gelaufen ist, wie es eben war, und welchen anderen Weg man gehen könnte, wenn sich eine ähnliche Szene anbahnt.
Auf der anderen Seite: Nicht alles zerdenken. Nicht unauthentisch versuchen, einem Hund was vorzuspielen. Mal einfach probieren, wie es einem richtig vorkommt. Wenn das dann in die falsche Richtung läuft, kann man ja dann immer noch reflektieren.
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Das kann ja wohl jeder selbst entscheiden. Das ist total übergriffig und unmöglich, das würde ich niemals akzeptieren.

Niemand muß das akzeptieren. Dann nimmste halt kein Tier von dort.
Ich habe lediglich eine Möglichkeit aufgezeigt, wie Tierschutzvereiene wie zb. -heime selbst Geld verdienen können anstatt permanent betteln zu müssen.
Also ich finde das positiv. Wer im Tierschutz tätig ist, sollte nicht betteln müssen.Die würden sich allerdings auch wundern, was passieren würde, wenn da mal jemand rein aus interesse klagen würde...
Ohne deren Verträge zu kennen: Ich bin mir relativ sicher, dass ich mir von dort einen Hund nehmen, dem TH ein paar zufriedenstellende Lügen auftischen und ihn mit einem anderen Futter verköstigen könnte. Und falls das TH tatsächlich glauben würde, es hätte irgendeine Handhabe, würden sich ein paar Juristen ziemlich amüsieren.
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