Beiträge von Esiul

    Leute, legt mal nicht jedes Wort auf die Goldwaage. Die Frage ist: Was versteh ich unter einem Begleithund? Wenn die Antwort darauf ist: Ein rassegerecht ausgelasteter Hund, der mich ins Büro begleitet - dann lässt sich das mit wirklich vielen Hunden irgendwie bewerkstelligen. Das heißt nicht, dass man dem Viech alles aberziehen kann, was es so an Eigenschaften mitbringt. Was soll die TE denn bitte schreiben, damit ihr aufhört, draufzukloppen? "Ich weiß eh, ich hab mir ein Monster zugelegt, das mir mein Leben zur Hölle machen und mein Wohnklo auseinandernehmen wird"?

    Jetzt wird erstmal geschaut, welche Möglichkeiten überhaupt vorhanden sind. Ich glaube, die TE hat mittlerweile wirklich verstanden, dass sie einem Haufen Problemen gegenübersteht, und auch, dass sie keinen einfachen Hund haben wird. Meine Fresse, die Frau ist sogar immer noch ehrlich...

    Ich glaube, im Pomsky-Thread wird vor allem deshalb so sehr auf den Husky verwiesen, weil das eher die schwierigere Rasse von den beiden ist. Sollte sich der Spitzanteil stärker durchsetzen, sind die Probleme vermutlich nicht so schlimm. Ich würd auch einfach ausprobieren was dem Hund liegt. Vielleicht ja auch eine Art Futter erarbeiten über Futterdummy oder so - wenns nix ist, probiert man halt was anderes. ;)

    Jetzt mischt hier mal nicht alles zusammen. Die TE hat hier bereits mehr Kritikfähigkeit bewiesen, als ich mir vorgestellt hätte. Falls (!) sich eine Lösung findet und sie den Hund behalten kann, ist sie ja hier an der richtigen Adresse. Begleitet von guten Tipps aus dem Dogforum kriegts sies dann vermutlich auch hin, ihren Hund so zu erziehen und auszulasten, dass er einigermaßen alltagstauglich wird. Das ist was ganz was anderes als die TE aus dem anderen Thread, der man fünfmal sagt, dass sie nen HUSKY hat, worauf Geschwafel von "mein sanftes Riesenbaby" kommt.


    Mir sagt Joggen auch nicht so zu, deswegen fahr ich mit meinem Hund Rad. Also ich fahre, er läuft.xD

    Ich hab mich in gewisser Hinsicht auch für den Hund verändert, ich hatte z. B. eigentlich nicht vor, Hundesport zu machen. Blöderweise hat dem Pudel die Arbeit am Hundeplatz sehr zugesagt, also bin ich halt Mitglied beim Gebrauchshundesportverein. :hust:

    eine weitere Möglichkeit wäre, dass du dir ganz schnell einen Anwalt suchst. Das geständnis dass er den Hund vertauscht hat mitnimmst und hoffst dass der Anwalt echt gut ist und dir dein Geld wieder holt. Denn als Käufer hast du natürlich ein recht auf Nachbesserung oder wenn das, wie oft bei lebenden Tieren, nicht möglich ist auf Geld zurück. Aber da brauchst du auch ein paar Tage Geduld und musst auch erstmal wieder investieren. Aber ganz ehrlich? Ich würde es bei so einem Arschloch echt versuchen

    Wobei da immer noch die Möglichkeit besteht, dass sie noch mehr Geld in den Sand setzt... Und der Verkäufer hat ihr ja angeboten, den Hund umzutauschen.

    Und Fotos! Es wurden Bilder gepostet, die offenbar nicht aus der Google-Suche kommen.

    Btw: Zeigt mir bitte einen einzigen Wurf, bei dem die erwachsenen Hunde in einer Gewichtsspanne zwischen 10 und 25kg angesiedelt sind. Sollte es tatsächlich ein Wurfgeschwisterchen sein, das du da bekommst, wirds zu groß. Und wenns keines ist... siehe oben.

    Was dich nach Ostern erwartet: Ein wahrscheinlich deutlich unter acht Wochen alter Hund, der aus dubioser Herkunft besorgt wurde, um dich zufrieden zu stellen. Wiegt so um die 2kg, ein "echter Pomsky". Du wirst dich nur wundern, dass der wächst und wächst, die 10kg überschreitet, die 15kg überschreitet... Du bist gerade ganz brav dabei, dich schön an der Nase von der Welpenmafia durch die Manege führen zu lassen.

    Warum nicht wenigstens versuchen, das Geld zurückzubekommen?

    Das ist viel Geld.

    Und warum sollte der Züchter nicht einen neuen geeigneten Besitzer finden können?

    Weil ein Mensch, der einen Käufer anlügt (bezüglich zu erwartender Größe), sich nicht an Gesetze hält (bezüglich Corona-Kontaktbeschränkungen) und zu Mangelernährung rät (200g NaFu für nen fast 5kg schweren Welpen!) einfach kein vertrauenswürdiger "Züchter" ist, sondern genau eines: Skupellos. Weshalb sollte ein skrupelloser Vermehrer einen Platz bei verantwortungsbewussten Menschen finden? Informierte Menschen kaufen aktuell in Österreich keine Hunde, weil ihnen klar ist, dass es verboten ist. Und glaubst du wirklich, dass ein Typ, der das bisher beschriebene Programm durchzieht, darauf warten will, bis das Ende der Ausgangsbeschränkungen vorbei ist, um ihn dann zu vermitteln??

    Falls du dir tatsächlich nochmal einen Welpen holen solltest, lass dich bitte vorher hier beraten. Die Leute im Forum haben, was Hunde und Züchter anbelangt, ordentlich was auf dem Kasten und die Chance auf einen passenden Welpen wird so anständig erhöht.

    Der Überverband, der für uns Österreicherinnen interessant ist, ist übrigens der ÖKV, außer du kaufst in Deutschland, dann ist es der VDH. Darunter gibt es dann die einzelnen Rassezuchtvereine. Wenn man sich z. B. einen Pudel kaufen will, dann achtet man darauf, dass die Zuchtstätte Mitglied des ÖCP ist, der wiederum dem ÖKV angehört. Der ÖKV ist international gesehen Mitglied der FCI.

    Übrigens weisen anwesende Elterntiere nicht unbedingt auf seriöse Zucht hin.

    Erstens kann man wirklich irgendwelche Hunde da hinstellen und sagen: "Das sind Mama und Papa". Zweitens: Selbst wenn die Elterntiere tatsächlich anwesend sind, heißt das im besten Fall, dass es sich nicht um Welpen vom Polenmarkt handelt, die du dir da ins Haus holst, sondern dass irgendein Depp (sorry) seinen Rüden über die Hündin rüberjuckeln hat lassen. Echte Züchter lassen ihre Hündinnen nicht unbedingt vom hauseigenen Rüden decken, stattdessen nehmen sie weite Strecken auf sich, um den optimal passenden Rüden für den Wurf zu finden, und wenn der im Ausland zu finden ist, dann steht eben eine Auslandsreise an.

    Die ganzen Doodles sind derselbe Sc*** in grün. Die Züchterin meines Hundes hat mir erzählt, sie hat schon mehrfach komplett verfilzte, leidende Kreaturen in ihrem Hundesalon runtergeschoren, weil irgendein Vermehrer seinen Kunden erzählt, dass ein Doodle keine Fellpflege braucht.

    Gut, dass du einen Tierarzttermin ausgemacht hast. Wenn du wirklich keinen anderen Ausweg mehr weißt, dann nimm bitte das bereits gestellte Angebot an und bring das Kleinteil auf eine rassekundige Pflegestelle.