Beiträge von Esiul

    Ich hab beschlossen Chester zu behalten, ganz zum Unmut des Züchters, der mir am Ende sogar den vollen Preis zurückgeben wollte, also scheinbar hatte er ein wirklich gutes Angebot für den Kleinen

    Ich sags dir, der Mensch hat kein ehrliches Haar an sich. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit dem Kleinen! ;)

    Sie war seit Sonntag nicht mehr online. Ich glaube nicht, dass sie sich nochmal einloggt, es sei denn, der Vermehrer hat sie nochmal über den Tisch gezogen.

    Edit: Anscheined war sie heute doch nochmal online.

    Welche Proteinquelle fütterst du denn aktuell? Ein paar Wochen kannst du ihn schon so füttern. Wenn er das Nassfutter gut verträgt, kannst du danach versuchen, eines mit der selben Proteinquelle zu füttern, das jedoch als Alleinfuttermittel deklariert ist. Happy Dog hat z.B. auch Monoprotein-Dosen, die sich jedoch zur alleinigen Fütterung eignen würden. Bei Rinti gibts auch ein paar Sorten. Ansonsten könntest du es auch noch mit selber Kochen oder Barf versuchen. Nur auf Trockenfutter würd ich wohl nimmer umsteigen. ;)

    Mein Mann ist ein Verfechter davon, dass wir nicht spazieren gehen sollen, deshalb werde ich da leider keine Meter haben ?

    Junimond ,ich finde schon ? aber meine Kinder sind was anderes, als der Hund. Ich habe das Gefühl, wenn ich bei dem Hund was falsch mache, ist er fürs Leben versaut. Bei den Kindern kann ich das leichter "ausbügeln", wenn du so willst.

    Kannste uns nicht mal deinen Mann hier ins Forum schicken? Wir rücken ihm den Kopf schon gerade... xD

    Ich arbeite professionell mit Kindern, und finde Hunde so viel einfacher zu bedienen. Wie viele Leute haben ihren Hund schon massiv versaut und hinterher wieder ganz gut gerade gebogen gekriegt. Sieh dir mal ein paar Threads hier im Forum an, oft stellen sich erste Erfolge schon nach ein paar Tagen oder Wochen ein und es sind nichtmal besonders aufwändige Trainings, die da stattfinden.

    Als die Kinder noch in den Kiga gingen, bin ich morgens mit ihm immer eine kleine Runde "nur so" gegangen, aber das sei halt nicht gut, weil er dann nicht lernt, richtig an der Leine zu gehen.

    Doch, das ist gut! Der Hund kann sich dann einfach mal bewegen, ohne ständig arbeiten zu müssen. Leinenführigkeit ist fucking anstrengend, vor allem für einen jungen Hund mit schlechter Konzentration! Das ist, als ob du ein Kind nur ausser Haus lässt, um es in der Schule lernen zu lassen, und sonst nicht.

    Mein Mann hat hier die Alphatier Rolle, wenn ihr so wollt, weil er einfach sicherer im Umgang mit dem Hund ist als ich. Ich mache tatsächlich viel aus dem Bauch heraus und höre oft, ich bin zu lasch ?‍♀️

    Wenn du nicht in einem Wolfsgehege lebst und das stärkste Tier geheiratet hast, ist dein Mann kein Alphatier, denn das gibt es in der Natur weder bei Hunden noch bei Wölfen. Wenn du deine Erziehung auf Thesen aufbauen möchtest, die in der Wissenschaft schon längst wiederlegt wurden, brauchst du dich nicht wundern, wenns nicht funktioniert.

    https://kyno-logisch.jimdofree.com/wissenswertes/…d-wirklichkeit/

    https://chwolf.org/woelfe-kennenl…riff-alpha-wolf A

    Na klar ist man sicherer im Umgang, wenn man Erfahrung hat, und Hunde spüren das auch. Alleine vom Timing her. Ein Bekannter von mir, frisch gebackener Hundebesitzer, war letztens ganz in Bewunderung versunken, weil ich ihm gezeigt habe, wie man einen Rückruf aufbaut und sein Hund jedes einzelne Mal auf meine Stimme reagiert hat. Ja klar, ich weiß halt, wie man super duper interessant für Hunde klingt, in welcher Sekunde ich rufen muss um eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit zu haben und wie meine Körpersprache am besten beim Belohnen aussieht. Du musst noch Erfahrungen sammeln, und das mit einem Hund, der nicht so viele Fehler verzeiht und manches Mal wirst du einfach auch noch nichts so hundertprozentig den Blick für die Körpersprache haben. Das kommt alles noch, manches mit der Zeit, anderes mit mehr Wissen.

    Und jeder hat einen anderen Stil. Härte kann dein Hund gar nicht gebrauchen. Ich kann allerdings nicht beurteilen, weshalb du als zu lasch betitelt wurdest, aus dem Bauch heraus würde ich jetzt mal sagen: Du solltest die Chance haben, selbst Erfahrungen zu sammeln, ohne dass dir da jemand jedesmal reinquatscht.

    Habe gerade ein Foto von meinem Hund via Whatsapp an meinen besten Freund gesendet. Kommt eine Nachricht retour: "Zwecks Corona fehlt mir der Garfield am meisten."

    Och, wie lieb...

    ...wait... :denker:

    Ok, ich korrigiere: Ich habe dem besten Freund meines Hundes ein Foto geschickt.

    Ich würde auch ruhige (!) Spaziergänge anbieten. Ohne Fremdhunde, nicht zu lange, aber schon so, dass der Hund ein bisschen was kennen lernt und sich bewegen kann. Bewegung dient ja beim Hund wie beim Menschen auch zum Stressabbau. Und ehrlich: Gibt Schlimmeres als einen nicht leinenführigen Hund. Manche Hunde brauchen dafür auch eine Weile, und du kannst ja nicht ein oder zwei Jahre lang nur mit dem Hund im Garten bleiben. Du kannst ja ein Geschirr nehmen, wenn der Hund ziehen darf und ein Halsband, wenn er leinenführig sein soll. Die Leinenführigkeit wäre bei mir aber generell bei all den Problemen eher weiter hinten angestellt. Du schreibst, dass dein Hund eine schlechte Frustrationstoleranz hat. Macht ihr irgendetwas, um die zu verbessern?

    Mein Hund darf sich übrigens nach Lust und Laune Streicheleinheiten abholen, darf auf die Couch und pennt in meinem Bertt. Die Weltherrschaft hat er aber trotzdem noch nicht an sich gerissen. Mach dir mal weniger Sorgen darum, dass du ihm mit deinem Verhalten irgendwie zeigen musst, wer der Boss ist. Entspann dein Verhältnis ihm gegenüber.