Ich halte mein Gewicht jetzt auch mehr oder weniger seit 2 Jahren. (Mal 2-3kg rauf und dann wieder runter mal ausgenommen.)
Für mich ist wichtig die Balance zwischen Disziplin und trotzdem genießen wichtig. Ich futtere durchaus auch Süßes und futtere auch mal über meinen Hunger hinaus, aber all das muss sich halt im Rahmen halten. Wenn ich merke, es geht wieder rauf (auch wenns nur wenig ist), dann weiß ich, dass ich wieder mehr auf mein Essen achten muss. Halten funktioniert nur, wenn Verbrauch und Zufuhr von Kalorien auch nach der Diät gleich bleiben. Ich habe zwar noch keinen einzigen Tag in meinem Leben richtig Kalorien gezählt, aber die Körpervorgänge bleiben ja trotzdem die gleichen. Fällt der Sport dann einfache weg, baut man auch Muskeln wieder ab, und dadurch sinkt dann sogar der Grundumsatz. Ich finde Fitnessstudios&Co unerträglich, daher besteht mein Bewegungsprogramm aus Dingen, die ich gerne mache und die mir Freude bereiten: Viel mit dem Hund unterwegs sein, im Stall mithelfen, Reiten. Mit letzterem kann ich mich übrigens auch hervorragend selbst bestrafen: Steigt mein Gewicht über eine gewisse Grenze (61kg), steige ich nicht mehr aufs Pferd, sondern arbeite an der Hand. Eine Stunde neben dem trabenden und galoppierenden Pferd herlaufen wirkt Wunder.
Was die Ernährung betrifft, esse ich nach wie vor Abends nichts. Ausnahmen gibt es da natürlich, Essen gehen mit Freunden, Einladungen, etc. Diese gleiche ich aber aus: Wenn ich weiß, dass ich Abends essen gehe, muss ich nicht auch noch ein volles Mittagessen haben. Diese zeitliche Regelung ist für mich viel einfacher, als mir bestimmte Lebensmittel usw. zu verbieten. Natürlich achte ich auch darauf, was und wieviel ich ansonsten so zu mir nehme, aber wenn ich Lust auf eine heiße Schoki mit Schlag habe, dann gönn ich mir die auch.