Beiträge von Esiul

    Was ist nach einer gewissen Zeit? Da würde ich erst einmal nachfragen.
    Und ich kann dir verraten, dass, wenn meine Hündin "jammern und bellen würde", dann gäbe es ne Ansage, einfach, weil es bei ihr nicht aus Angst, sondern aus Frust/kein Bock mehr etc. wäre und ich erwarte, dass sie das auch mal aushalten kann.

    Klingt das für manche Ohren krass? Sicherlich. Ist es lediglich ein einzelner Aspekt? Jeppa

    Und das meine ich: Niemand von uns ist/war vor Ort, bei vielen Berichten wird nicht genügend nachgefragt, dafür aber munter interpretiert und in die Zukunft gesehen

    Ok, du würdest also einen Tierschutzhund, der erst seit kurzem bei dir ist, stundenlang in eine Box sperren, ohne sie vorher positiv aufzubauen, und wenn das Vieh dann bellt und jammert, gibts was auf die Ohren? Bravo, wenn man solchen Trainingsvorschlägen folgt, kann man nix falsch machen. Das ist hier die Situation, nicht du mit deiner tollen Hündin.

    Deine Hündin ist währenddessen aber wahrscheinlich entspannt, oder? Großer Unterschied.

    Mir stößt einfach der Plan den Hund in eine Form zu pressen, in die er nicht passt und nie passen wird, sauer auf.

    Zu Coronazeiten Besucherströme zu empfangen, passt einfach komplett ins Bild. "Ich will" - andere egal.

    Ich hoffe auf einen Troll...

    Ich habe nirgendwo gelesen, dass der Hund die ganze Zeit getobt hat oder Panik hatte.
    Ich habe nochmal nachgerechnet und Nala war für insgesamt 8 Stunden Autofahrt plus Weihnachten (schätze mal weitere 8 Stunden) in ihrer Autobox und die ist wahrlich knapp bemessen.

    Und wegen "grosse Parties und Corona": Vielleicht einfach erst nachfragen bevor man Vermutungen anstellt, dass die Person sich null an die Bestimmungen gehalten hat! Diese Unterstellungen und Zwischen-den-Zeilen-Andeutungen sind echt heftig und anmassend!

    Zitat

    Jerry hat nach gewisser Zeit sehr viel gejammert und gebellt in der Box.

    Falls für Silvester die nächste Party geplant ist, sagt sie besser gleich ab. Und ja klar kann man kein normales, stundenlanges Weihnachtsfest feiern, wenn man einen Hund hat, der Besuch beißt, das sollte einem aber eigentlich der Hausverstand sagen. Ich hatte im Jahr 2016 einen Welpen bekommen, der absolut gar keine Probleme mit irgendwas hatte, nur beibringen musste man ihm noch alles. Was denkst du, wie bei mir die ersten Monate aussahen? Auf alle Einladungen von Freunden kam ein ganz klares "Nur wenn ich den Hund mitnehmen kann, ansonsten kann ich nur 1-2h", Silvester des Jahres habe ich auch aufs Feuerwerk und die traditionelle Party bei meinen besten Freunden verzichtet. Besuch anfangs nur wohldosiert und ohne viel Action für den Hund. Und das war ein stinknormaler Welpe, dem der Sonnenschein aus den Augen sprang, sobald er einen ansah. Ihr habt einen erwachsenen Hund mit Baustellen. Wie kommt ihr auf die blöde Idee, dass ihr euer Leben komplett normal ohne Einschränkungen weiterleben könnt und euch nicht für mindestens einige Monate einschränken müsst, um dem Hund Zeit zum Ankommen zu geben und euch Zeit zum Trainieren?

    (Corona jetzt auch mal außen vor...)

    Das haben die gerade nicht wirklich gemacht: 4 Noriker (große, schwere Pferde), 1 Box. Geht. Kann man sich halt nicht mehr umdrehen, aber geht. Wär ja auch langweilig, wenn man wie jeden Tag in die eigene Box marschieren würde, wenn man auch eine Noriker-Party in der ersten Box veranstalten kann.

    und WIESO bekommen wir kein Foto der Pferdeparty????? :D

    Weil ich nicht fotografiert habe :doh:

    Das haben die gerade nicht wirklich gemacht: 4 Noriker (große, schwere Pferde), 1 Box. Geht. Kann man sich halt nicht mehr umdrehen, aber geht. Wär ja auch langweilig, wenn man wie jeden Tag in die eigene Box marschieren würde, wenn man auch eine Noriker-Party in der ersten Box veranstalten kann.

    Sind die von allein wieder raus?

    Ja, blieb ja nix anderes übrig - in so eine Box kommt kein Mensch mehr rein, wenn da zwei Norikerhintern die Tür versperren.

    Das haben die gerade nicht wirklich gemacht: 4 Noriker (große, schwere Pferde), 1 Box. Geht. Kann man sich halt nicht mehr umdrehen, aber geht. Wär ja auch langweilig, wenn man wie jeden Tag in die eigene Box marschieren würde, wenn man auch eine Noriker-Party in der ersten Box veranstalten kann.

    Der Besitzer des Stalles, wo mein Pferd steht, hat eine BC-Hündin. Letztens meinte er, dass da doch sicher nette Welpen rauskommem würden, wenn man seine Hündin mit meinem Großpudel verpaaren würde. (Keine Sorge, ich und seine Frau sind dagegen - da passiert also nix.) Dann hat er noch laut überlegt, ob er wohl 500€ pro Welpe bekommen würde - ich musste an diesen Thread denken und mir auf die Zunge beißen, damit ich ihn nicht auf dumme Gedanken bringe...

    Zitat

    Auf einigen Seiten liest man, dass diese Rasse jeden Tag min. 2 Stunden aktive Beschäftigung also nicht nur Gassi gehen sondern Obedience, Agility etc. brauchen außerdem, dass es keine guten Rassen für Wohnungen sind und man auch keine Kinder dabei haben sollte, weil sie diese ebenfalls "hüten" wollen. Wir sind auf jeden Fall bereit jeden Tag längere Spaziergänge zu machen und können auch immer mal wieder was einstreuen (Schnüffeln, Frisbee etc.). Aber wir gehen nicht jede Woche wandern und haben auch nicht vor irgendwelche Wettbewerbe zu besuchen.

    Wäre sowas nach eurer Einschätzung möglich? Aktuell sind zwar keine Kinder geplant, aber so ein Hundeleben ist auch etwas länger und irgendwann soll es dann vielleicht doch Nachwuchs geben. Ich habe schon gesehen, dass es hier einige Border-Collie /Aussie Besitzer gibt, wir wären über eine Einschätzung sehr dankbar.

    Also ich zitiere hier mal das, was im Forum meist zu diesem Thema gesagt wird: Quantität vor Qualität. Mit mehrstündiger täglichem Programm machst du so einen Hund eher gaga, als du ihn "auslastest". Er wird gechillte Spaziergänge benötigen, und eine sinnvolle Arbeit für den Kopf, aber nichts, was ihn hohldrehen lässt wie Frisbee-Spielen. Am Hof, wo ich mein Pferd stehen habe, gibt es eine Border-Collie-Hündin, die ganz hervorragend mit der gesamten Horde Kinder klarkommt. (Da laufen zeitweise 6+ Kinder über den Hof...) Das ist dann halt auch eine Frage der Erziehung. Ansonsten wäre hier vielleicht flying-paws die richtige Ansprechpartnerin.

    Ich habe von Anfang an darauf geachtet, den Jagdtrieb meines Pudels steuern zu können und und er ist der beste Reitbegleiter den man sich vorstellen kann. 3 Stunden durch den Wald waren mit dem noch kein Problem, er ist mir auch nie abgehauen. Ansonsten wohnen wir aktuell in einer kleinen Wohnung im Kern eines touristisch sehr beliebten (und damit auch belebten) Ortes, und es stellt kein Problem dar.