Beiträge von Esiul

    Wenn sie von einem seriösen Züchter kommt, wieso wurde sie nicht ihm zurück gegeben, sondern ins Tierheim?

    Da steht doch bei einem Verein in Pflegestelle und war das nicht in AT so, dass Privatpersonen keine Vermittlung mehr machen dürfen von Hunden, sondern nur noch über einen Verein?

    Ich meine mich zu erinnern, da wäre irgendwas?

    grundsätzlich finde ich die Idee mit der Trainerin zusammen sich den und anzugucken eine gute Idee =):dafuer:

    Die kennt dich und kann die Hündin bestimmt einschätzen.

    Du darfst deinen Hund nicht öffentlich feilbieten als Privatperson. Den Züchter anrufen und sagen "Kannste den Hund zurücknehmen oder einen neuen Platz dafür finden?" darfst du sehrwohl. Der Züchter zählt auch nicht als Privatperson, der darf Hunde anbieten, wie und wo er lustig ist. Es gibt also vom Gesetz her keinen vernünftigen Grund fürs Tierheim.

    Mein bester Freund und ich senden uns seit Wochen Inhalte mit den bescheuertsten Wissenschaftsverweigungen hin und her. Ziel: Es muss dem anderen geistig wehtun, wenn er sich die Inhalte ansieht, liest oder hört. Vor ein paar Tagen habe ich ihm einen Link zu einer über zweistündigen Debatte geschickt (die ich leider vorher in voller Länge auf ihre Fürchterlichkeit überprüfen musste, was mich mehrere Gehirnzellen gekostet hat) und offenbar hat er heute Nacht Zeit dafür gehabt. Denn als ich aufgewacht bin, hatte ich eine Reihe ungelesener Nachrichten auf meinem Handy. Unter anderem folgende Nachricht:

    "Die Hälfte ist geschafft, was leider auch auf meine Whisky-Flasche zutrifft. Ich werde dir meine defekten Bildschirme in Rechnung stellen. In der zweiten Hälfte kommt vermutlich noch eine Wand dazu."

    Ich glaube, ich habe gewonnen. :D

    Und ich habe Angst vor dem, was jetzt als Rache dafür kommt.

    Ich nehme mal an, es handelt sich um einen der Verträge, in denen sich die Orga einen Eigentumsvorbehalt gesichert hat? Kennt sich jemand damit aus, ob man die damit "zwingen" kann, ihr Eigentum zurückzunehmen, falls sie nicht vernünftig machen?

    "Normal" ist eben kein absoluter Zustand.

    Mein Hund ist ein komplett normaler, unauffälliger, lieber Großpudel. Man kann ihn mit den Kindern am Hof herumlaufen lassen, seine Leine einer Dreijährigen in die Hand geben und ihn über die Wiese führen lassen, ihn den Tag über bei einem Freund ohne Hundeerfahrung lassen und Neu-Pudel- oder Wasserhund-HalterInnen können das Scheren an ihm üben. Was ihn dazu macht? Seine Züchterin hat sowohl bei der Auswahl der Elterntiere als auch in seinen ersten Lebenswochen penibel darauf geachtet, dass alles bestmöglich läuft. Als ich ihn übernommen habe, habe ich diese Arbeit ebenso mit bestmöglichem Wissen und Gewissen fortgesetzt und habe ihm nach und nach alles beigebracht, was ich von ihm haben wollte. Entsprechend ist der Normalzustand für meinen Hund halt so, wie er ist.

    Der Hund meiner ehemaligen Nachbarn war ein Husky(-Mix?) aus dubioser Quelle in Tschechien, der auch kaum ausgelastet wurde. Haltung: Im Garten alleine gelassen, auf der Terasse ein Sofa und eine Billig-Hundehütte von Fressnapf. Ca. einmal die Woche ein Spaziergang. Und natürlich wurde der Hund abgeleint. Training fand nicht statt. Natürlich war der Hund jedesmal mindestens eine halbe Stunde zum Jagen weg, bis ich meinen Nachbarn erklärt habe, dass der Jäger den Hund schießen darf und wird, wenn er ihn beim Wildern erwischt. War dieser Hund normal? Ja. Ein unterbeschäftigter Husky in den Händen von extrem unfähigen Haltern - wenn ich hier im Forum nur erzählt hätte, welcher Hund und wie die Haltungsbedingungen sind, und dann gesagt hätte "Und dann haben sie beim Spazieren die Leine abgemacht, was glaubt ihr, was passiert ist?", hätte jeder darauf getippt, dass der Hund erstmal stiften gegangen ist.

    In meinem alten Ort gibt es einen wunderschönen grauen DSH, der leider in klassischer Zwingerhaltung lebt und täglich zwecks Auslauf in den Garten gelassen wird. Sein Job ist es, das Anwesen des Besitzers zu bewachen, und das macht der auch sehr eindrucksvoll. An dem Zaun willst du nicht vorbeikommen, wenn der gerade seinen "Auslauf" hat. Würde ich da in den Garten gehen, würde ich es für ziemlich normal befinden, mich an die nächste Wand gestellt wiederzufinden...

    Als ich, bevor ich mich für einen Pudel vom Züchter entschied, nach Hunden Ausschau hielt, war eine der schönsten Klauseln die, die es dem zukünftigen Halter verbot, mit dem Hund an hundesportlichen Wettkämpfen teilzunehmen. Der Vertrag war viele Seiten lang und ich habe vor Kopfschütteln fast ein Schleudertrauma bekommen. So was erfährt man allerdings auch nur, wenn die Vereine im Vorhinein die Verträge rausrücken.