Ich bin ebenfalls Lehrerin, mit Pudel, allerdings halt mit Großpudel. Für mich geht sich das gut aus. Ich unterrichte in Österreich und bin Vollzeit beschäftigt, derzeit bin ich vormittags an der Schule, ab 13:40 kann ich nach Hause - meine Vorbereitungen erledige ich im Homeoffice. Ich unterrichte aber zwei "Nicht-Schularbeits-Fächer", bei Korrekturfächern käme sicherlich noch mehr Arbeitsaufwand hinzu (wenn man seinen Job halt mit Leidenschaft betreibt). Freunde, zu denen ich meinen Hund nicht mitnehmen kann, gibt es nicht. Hobbies, zu denen der Hund nicht mit kann, gibts auch nicht mehr. Das, was ich meinem Hund an Alleinebleiben zumuten will, ist mit meinem Job ausgeschöpft, wenn ich weiß, es wird länger werden, wird Betreuung organisiert. (Konferenzen, Fortbildungen, Elternabende,...)
Ich wohne im selben Ort wie meine Schule, um keine Zeit am Arbeitsweg zu verlieren. Muss man wissen, ob man das will. Zwergpudel sind coole kleine Hunde, die viel zu bieten haben. Einfach nur "existieren" als Aufgabe wird so einem Hund nicht gerecht.