Auch wenn es nichts großartiges war: Mein Hund hatte in jungen Jahren (so einjährig rum) immer wiederkehrende Ohrenentzündungen. Nach verschiedenen Experimenten mit Spezialfutter haben wir ihn letztendlich auf Apoquel eingestellt, bis wir das dann, als er so ca. 2 Jahre alt war (glaube ich), wieder abgesetzt haben. Laut meiner Tierärztin kommt das gar nicht so selten vor, dass junge Hunde in ihrer Pubertät sich mit seltsamen allergischen Reaktionen rumschlagen. Vom Krankheitsbild her jetzt nicht weltbewegend, aber man kann es auch nicht unbehandelt lassen - Ohrenentzündungen sind verdammt schmerzhaft und eine chronische Ohrenentzündung braucht auch keine Sau. In unserem Fall hat sich der Spaß wieder gelegt, seit mindestens 4 Jahren sehen wir den Tierarzt quasi fast nur noch zum Impfen (so lustige Aktionen wie die unklare Lahmheit mal ausgenommen, hat mich auch direkt 108€ gekostet), aber es kann immer etwas sein und dann gehört das Tier auch versorgt. Alleine das Apoquel hat mich damals ca. 70€ im Monat gekostet, das ist sicher in den letzten 5 Jahren nicht billiger geworden. Allergiker-Futter war auch in einer höheren Preisklasse angesiedelt, es macht so semi-viel Freude, einem ohnehin schon zu dünnen Jungspund mit dem Kalorienbedarf eines Hochofens Futter um 7-10€/kg in den Rachen zu werfen. Selbst wenn man eine Tierkrankenversicherung hat, die in so einem Fall das Apoquel und die Tierarztrechnungen übernimmt: Auf den Futterkosten bleibt man sitzen.
Bezüglich dem Übergewicht würde ich mir gar nicht so die Sorgen machen, ich kenne jemanden, der wirklich viel Übergewicht hat, und die Person ist mit ihrem Hund recht erfolgreich im Hundesport unterwegs. Allerdings ist da das Fitnesslevel nicht schlecht. Dem Hund fehlt es definitiv an nichts.