Beiträge von Esiul

    Solange die in einander verbissen sind, bringen sie sich nicht so schnell um. Beim ineinander Verbeissen, drücken die sich gegenseitig die Luft ab, sowas kann dauern.
    Was mich beim Hund der TE verunsichert ist, daß man nichts über die Elterntiere des Hundes weiß und auch nicht die Aufzucht kennt.
    Gerade bei diesen Rassen ist es sehr wichtig bei der Verpaarung sehr gründlich zu filtern.

    Dann dürfte nie wieder ein Staff aus einem Tierheim lebendig rauskommen. Ich bin wirklich die Letzte, die kein Problem mit den ganzen "Kampfschmuser-Heititeiti-Tanten" sieht. Aber in diesem Fall denke ich nicht, dass die Rasse das große Problem ist. Wäre der Unfall gewesen, wär der Hund vermutlich heute noch freundlich-ignorant bis gut führbar in Hundebegegnungen. Hier gehts definitiv nicht darum, dass Staffs ab einem gewissen Alter meist artgenossenunverträglich werden. Hier gehts um einen Hund, der von einem anderen angefallen wurde und, da er über gewisse vorteilhafte körperliche Merkmale verfügt, in der Lage war, den anderen Hund zu überwältigen. Rassetypisch war nur, dass er es zu Ende gebracht hat. (Also fast, der Hund musste ja noch eingeschläfert werden...) Und jetzt hat er halt entsprechende Probleme in seinem täglichen Leben. Die Abstammung zu kennen, würde dem Hund genau gar nix bringen. Du kannst einen Hund vom supertollen Züchter aus den besten Linien haben, wenn so etwas passiert, kann es dir passieren, dass du dann genauso dastehst wie Sara.
    Der Golden Retriever von einem Bekannten hatte ein ähnliches Erlebnis, ein Hund kam aus dem Dunkeln und hat sich in seinem Bein verbissen. Der Goldi ist danach halt nicht nach vorne gegangen sondern hat sich bei gewissen Begegnungen angekackt (im wortwörtlichen Sinne!) vor Panik, sobald er irgendwo einen Hund gesehen hat. Für den Menschen ist das vielleicht einen Ticken angenehmer, weil man nicht so oft die Gefahr sieht, dass der eigene Hund einen anderen schreddern würde, aber von der Grundstruktur ist es doch das selbe. Traumatisches Erlebnis, danach kommen die alltäglichen Probleme.

    Hat hier jemand einen Angsthund, den Barrie mal ausprobieren könnte, um uns unwissenden Trotteln zu beweisen, dass man nur entspannt zu sein braucht, um ihn ruhig an anderen Hunden vorbei zu bekommen? |)
    Dass das andere Ende der Leine viel ausrichten kann, hat hier jeder verstanden. Das andere Ende der Leine kann z.B. das untere Ende der Leine davor bewahren, von drei Labbis übern Haufen gerannt zu werden. Das stärkt das Vertrauen zum Menschen und kann dafür sorgen, dass Fremdhundebegegnungen in Zukunft weniger dramatisch empfunden werden. Und das letzte was ich mit einem Welpen wollen würde, wär Kontakt zu drei fremden Labradoren, von denen ich nicht weiß, wie sie drauf sind. Mal abgesehen davon, dass der betreffende Besitzer eventuell gerade etwas üben und entsprechend keine Störung der Übung wollte

    Ich versteh vor allem nicht, was an anleinen stressig sein soll? Bei uns laufen Hundebegegnungen so ab: Man sieht anderen Hund, leint an, geht weiter, wenn man in Sprechweite voneinander entfernt ist, grüßt man sich und einigt sich in stiller Übereinkunft, dass man gerne einfach seinen Weg fortsetzen würde oder es kommt eine Frage wie: "Ist Ihrer verträglich?" Meine Antwort darauf ist dann "Mit Hündinnen und kastrierten Rüden, intakte Rüden je nach Sympathie." Danach wird abgeleint oder auch nicht. Das ist entspannt für alle: Tutnixe kommen auf ihre Kosten (meiner spielt ja auch gern, auch mit Fremdhunden), und Hunden mit schlechten Erfahrungen oder Angst bleiben weitere Schreckensmomente erspart. Maximal angenehme Begegnungen für alle, mit ganz wenig Aufwand: Hund rufen, anleinen, grüßen, reden. Und nein, ängstliche Hunde werden nicht zwangsläufig geheilt, wenn sie von einem Tutnixlabbi über den Haufen gelaufen werden...

    Ich richte mich bei den Kalorien auch nach der App, die schlägt mir 1350 kcal / Tag vor. An den Tagen wo ich alles frisch für mich mache komme ich da locker hin, bin oft noch drunter und das trotz einer Süßigkeit am Tag. Schwierig finde ich es, wenn wir dann mal Essen gehen, aber das muss sich dann eben ausgleichen.

    IF wäre nichts für meinen Lebensrythmus. Ich brauche eigentlich abends auch nimmer viel, aber mein Freund liebt es abends Essen zu gehen. Und da möchte ich auch nicht generell und immer nein sagen.

    Man muss es ja nicht so strikt machen, als ob jedesmal ein Robbenbaby abgeschlachtet werden würde, wenn man einen Tag nicht fastet... Ich hab halt an normalen Tagen abends nichts gegessen, wenn ich abends wo eingeladen war, essen gegangen bin oder von einer Skitour nach Hause gekommen bin, habe ich auch jedesmal ordentlich zugegriffen und bin nicht Salatblatt kauend daneben gesessen. Ich hab mich also wirklich seltenst mal eine ganze Woche lang an die Uhrzeiten gehalten, und abgenommen habe ich trotzdem.

    Falls es hier weitere IFler gibt- beobachtet ihr auch folgendes Phänomen?

    Solange ich in der "Futterkarenzzeit" bin, habe ich Hunger, sobald ich nur an Essen denke. Nicht schlimm, aber latent vorhanden. Trinken hilft.
    Wenn ich dann essen kann, geht nur eine kleine Portion und ich bin pappsatt. Ca. ein Drittel von dem, was ich vor dem IF pro Portion gegessen habe.
    Normal? Besorgniserregend?

    Ganz normal, war bei mir auch so. Deswegen funktionierts ja auch so gut, obwohl es keine weiteren Beschränkungen gibt, wieviel du jetzt genau essen darfst. ^^

    Im medizinischen Bereich ist RC top, da würd ich nicht wechseln.
    Du kannst es über Zooplus bestellen, dann kommts dir günstiger als vom Tierarzt, falls du das noch nicht gemacht hast. Und sei froh, dass du es nur ein paar Wochen geben musst, mein Hund kriegt ein Futter in der Preisklasse, 500g am Tag - das Leben ist hart, wenn der Hund nicht 100% gesund ist.