Beiträge von Esiul

    Die Leite müssen sich den Beritt, soviel ich weiß, eben nicht zahlen, nur die Einstellgebühren. Vielleicht haben die das aber auch geändert. 400€ Selbstversorger finde ich übrigens hart, um das Geld kriegst du hier Vollpension mit Box, Koppel, Reitplatz, Halle, Führmaschine, Springplatz, ...

    Den Hund in so einer Einrichtung IN DEUTSCHLAND unterzubringen ist sowieso keine Option, das wäre dann nämlich wirklich Import, da der Hund hier in Österreich sitzt. Das einzige, was in der Hinsicht gehen würde, wäre eine Einrichtung in Österreich oder einem Land ohne Einfuhrbeschränkung - ich kenne mich zu wenig aus, so richtig öffentlich bekannt fällt mir da jetzt keine ein. Damit fallen die Hellhound Foundation, Perdita Lübbe-Scheuermann und alle anderen "Abgabestellen" für solche Hunde ind Deutschland sowieso raus, Diskussionen über Vanessa Bokr´s Methoden und Unterbringungen erübrigen sich also in diesem Fall. Jetzt lasst mal die TE probieren, ob man das nicht doch noch irgendwie mit einem guten Trainer selbst hinkriegt. Sie ist ja bereit, lang daran zu arbeiten, sie ist realistisch und nicht hundeunerfahren. Das sind doch die besten Voraussetzungen, wenn irgendjemand so einen Hund noch irgendwie halten und vielleicht noch etwas verbessern kann, dann jemand wie Sara.

    Und meine Gedanken zum Sonntag: Ausgerechnet so einer symphatischen, verantwortungsbewussten Hundehalterin muss so ein Mist passieren. Jemanden wie Sara würde man doch ein richtiges Rundum-Sorglos-Paket an Hund wünschen.

    Nein, Rücken checken wird nicht erwähnt. Ich habe bei Katja so die Vermutung, dass die das vermutlich einfach mal bei ihren Berittpferden macht, sie ist ja selbst Osteopathin und wenn da nix gravierendes ist, so wie bei der Folge wo das Pferd dann in die Tierklinik musste, dann wird das auch nicht in der Sendung erwähnt.

    Hm, ich muss sagen, mein Gewicht ist eigentlich immer recht stabil, mit Ausnahme der Tage die auf jene folgen, an welchen ich ordentlich gefuttert habe oder wenn ich gerade einen Muskelkater am gesamten Körper habe. Normale Schwankungen laufen bei mir eher im Bereich von bis zu maximal einem Kilo ab.

    Das Ziel ist hier ja auch gar nicht, dass der Hund ein ganz normales Leben führen kann, so wie ich Sara verstehe, soll der einfach handelbar werden. Ich denke nicht, dass ihre Vorstellung von einem Zusammenleben mit diesem Hund lautet "ohne Maulkorb und Leine entspannt spazieren gehen", sondern eher "ansprechbar bleiben, wenn anderer Hund am Horizont". Nach dem was sie hier schreibt, ist ihr das schon bewusst dass Jahre vor ihr liegen, sie hat ja auch die Empfehlungen von zwei Trainern eingeholt, die auf Einschläferung lauten...

    Keine Ahnung ob das stimmt. Finde ich als Ferndiagnose gewagt.
    Nur weil der Vorfall mit dem anderen Hund wohl der "Auslöser" des veränderten Verhaltens war, muss es nicht der Grund für die doch sehr heftige Aggression jetzt sein.

    Ich finde @Sara. macht das genau richtig. Kompetente Hilfe holen - dann schauen wie es weitergeht.

    Naja, wie viele Hunde kennst die sich über Nacht um 180° wenden, was ihr Sozialverhalten anbelangt? Ich denke, so wie Sara ihren Hund einschätzt, hätte sie den schon händeln können, wenn er nach und nach Artgenossen nicht mehr akzeptiert hätte. Ich denke nicht, dass so ein heftiges Verhalten ohne den Angriff durch den anderen Hund zustande gekommen wäre. Klar, gewisse genetische Dispositionen sind sicher dafür mitverantwortlich, WIE der Hund reagiert (nach vorne gehen und beißen statt sich ankacken), aber DASS der Hund nach so einer Situation reagiert, ist für mich ziemlich natürlich. Hätte, hätte, Fahrradkette, aber ich glaube nicht, dass ein Amstaff mit Stammbaum jetzt zwingend besser dastehen würde, als Saras Hund. Da jetzt zu implizieren, es sei die Abstammung schuld am Dilemma, finde ich schräg.

    Ich hab mal ein paar Gedanken zu den Dingen, die du schreibst und die ich im Video sehe.: Du schubbst sie in den Videos immer wieder leicht. Du sagst, du möchtest keine Gewalt, das kann ich nachvollziehen, mag ich auch nicht. Überlege dir mal, was du in der Situation gerne hättest. Du schreibst, es ist kein Spiel für dich, also soll es in Verbindung mit deinem "Nein" (woher weiß der Hund, was "Nein" bedeutet? Wie hast du es ihm beigebracht?) den Hund zum aufhören bewegen, wenn ich das richtig verstanden habe. Das schubbsen soll deinem Hund also unangenehm sein, sodass er aufhört mit deinen Händen zu spielen. Zu deinem Pech (oder eigentlich Glück, wie mans sehen will) findet dein Hund deine Schubbserei allerdings nicht besonders unangenehm, sondern interpretiert sie als Spiel. Aber gedanklich bist du doch auf derselben Schiene unterwegs wie der Typ mit der Wasserflasche: Du willst dieses "Händebeißen" dem Hund madig machen, der einzige Unterschied dazwischen ist die Intensität der Strafe: Dein Schubbsen wird, entgegen deiner Intention, nicht als Strafe wahrgenommen und erzielt dadurch einfach auch keine Resultate. Die Wasserflasche würde diese Resultate vermutlich erzielen, weil sie als drastisch vom Hund wahrgenommen wird. Damit will ich jetzt definitiv nicht sagen, dass du deinen Hund einfach stärker korrigieren sollst, sondern dass du eigentlich mit dem, was du tuen WOLLTEST (ist ja glücklicherweise ordentlich schiefgegangen), eigentlich sehr nah an dem dranbist, was du nicht möchtest. Wie spielst du mit deinem Hund, wenn du mit ihm spielst? Bring ihm doch bei, wie er mit dir spielen kann, ohne in deine Hände zu beißen, dann habt ihr beide etwas davon.