Beiträge von Esiul

    Mein Hund ist ein Heiliger. Es ist jetzt offiziell. Ich war eben bei Freunden eingeladen, wir saßen im Garten an Biertischgarnituren, der Pudel unter dem Tisch. Geredet, gequatscht, Hund nicht beachtet, auf einmal bemerke ich, wie sich an meinem Bein unter dem Tisch etwas bewegt. Ich denke mir noch, dass das eben mein Hund sein wird, der sich irgendwie anders hinlegen möchte, sehe aber doch nach: Nein, es war kein Pudel, es war ein zweijähriges Kind, dass offenbar unter den Bänken hindurch zu meinem Hund geklettert ist und jetzt AUF IHM lag. Hund blieb super entspannt, Kind vom Hund entfernt, Ende der Geschichte könnte man meinen und eigentlich wäre er dafür schon brav genug gewesen, aber nein, mein Hund kommt sogar extra unter der Garnitur hervor und legt sich zu einer Gruppe von drei Kindern im Alter von eineinhalb bis vier Jahren und lässt sich "streicheln". Erst habe ich überlegt, ob ich ihn wegnehmen soll, aber nachdem er freiwillig dorthin gegangen ist, und ich ja eh weiß, dass er einfach weggeht, wenn ihn etwas nervt, habe ich ihn gelassen. Mit welcher Engelsgeduld der mit den Kindern interagiert hat, unbeschreiblich. Übrigens, Eltern können auch die eine Phrase, die man öfters im Hundehalter-Nervthread lesen kann, auch besonders gut: "Liiiieb sein!" xD (Wobei es wirklich sehr vorsichtige, nette Kinder waren, die Ermahnungen waren eigentlich nicht notwendig. :herzen1:) Außerdem hat er sich von den älteren Kindern durch den Garten führen lassen, hat eine Runde Zirkuspony gespielt, ist über eine Bank gehüpft und hat Pfote gegeben.

    Und dann sind wir zu Fuß nach Hause gegangen, auf dem Feldweg ist ein Hase vor uns hochgegangen. Er ist nicht einmal hinterher. Er hat zwar offensichtlich überlegt, und ich habe noch einen zweiten Rückruf gebraucht, weil der Pudel wie versteinert dagestanden ist, aber dann hat er sich umgedreht und ist zu mir zurückgekommen.

    Ich bin so stolz auf ihn. Bester Hund auf der ganzen großen weiten Welt. dog-face-with-floating-hearts-around-headface

    Ja, es war sicher Advantix. Und ja, manches mal entwickeln Zecken einem bestimmten Gebiet einfach Resistenzen. Nein, die zwanzig waren nicht alle festgebissen, aber es handelt sich um ein Repellent, sprich, ich sollte eigentlich nicht mit einem Zeckentaxi nachhause kommen. Seresto ist ja leider auch dasselbe: Erst hat es bei uns super über mehrere Saisonen hinweg funktioniert, auf einmal haben die Zecken leider überlebt, und sich auch festgebissen. Eine Freundin hat ähnliches von einem anderen Spot-On berichtet. Meine Tierärztin fragt mittlerweile, wenn du zu ihr in die Praxis kommst und nach einem Zeckenmittel fragst, was du als letztes hattest, ob der Hund es gut vertragen hat und ob es gewirkt hat. Simparica funktioniert jetzt hervorragend: Es gehen kaum noch Zecken überhaupt an den Hund, und die, die so doof sind und anbeißen, sind zuverlässig tot. :ka: Es kann auch sein, dass ich in ein paar Jahren bemerke, dass die Mistviecher auch dagegen immun geworden sind, dann muss ich eben weitersuchen. Aber so wies jetzt aussieht, hilft es noch recht zuverlässig.

    Definiere "gutes Spot-On". Das kommt halt immer auf den Hund und die Umgebung an. Ich hatte Advantix drauf, das hätte ich auch direkt in die Tonne kippen können, zwanzig Zecken am Tag. Tabletten versagen halt so gut wie nie, ich habe noch keinen einzigen Erfahrungsbericht gelesen, dass eine Zecke Bravecto, Simparica oder Nexgard überlebt hätte oder das es generell nicht gewirkt hat.

    Also den Mikroorganismus, der die Keramikherstellung überlebt, den würd ich mal gerne sehen. Schon der Schrühbrand killt recht garantiert alles. Und Schwingen tut da auch nix mehr ^^

    Sagt mal: Das hübsche Tier, dass der Hackl da in Beritt hat: Sollte man das nicht mal von oben bis unten medizinisch durchleuchten? Ich meine, wenn das Tier am Boden (auch bei der Besitzerin schon, das ist ja jetzt nichts neues, was Hackl da erreicht hat!) so nett mitarbeitet, aber dermaßen Panik vor dem Reiter hat, drängt sich bei mir die Frage nach Rückenproblemen auf.

    Weiß hier jemand, wie viele Kalorien man pro Stunde verbraucht, wenn man mir der Hilti Löcher in Wände stemmt? Das ist momentan meine aktuelle sportliche Betätigung, renovieren helfen bei Freunden in sommerlicher Hitze... :hot:

    Bei uns steht Futterbelohnung auch ganz hoch im Kurs und funktioniert hervorragend. Gebettelt wird nicht. Ein Freund von mir ist Hufschmied, der bietet nervösen Pferden auch gerne Futter an. :ka:

    Heute war wieder ne voll gesaugte Zecke auf dem Boden :lepra: Papa hatte Sie wieder angezündet!

    Oh man was mach ich nur,wenn es so weiter geht mit den sch... Viechern :verzweifelt:?

    Ich benutze momentan nur "Fly Block Trocken Shmapoo...scheint aber wohl nicht zu sehr zu helfen!?

    LG

    Juli und Tessi:winken:

    Am Besten, du nimmst was ordentliches. Entweder Halsbänder (Seresto oder Scalibor), Spot-Ons (vom TA, nicht irgendwelche dubiosen Öl-Dinger) oder Tabletten. Erstere beiden helfen je nach Hund und Einsatzgebiet unterschiedlich gut.

    Ich finde, es kommt aufs Pferd an. Sofern die Haltungsform, das Temperament und die Leistungsansprüche des Besitzers zusammen passen, sehe ich auch nix verwerfliches dran, sich ein "Feiertagspferd" zu halten. In einem Stall, wo ich früher ein Pflegepferd hatte, hatte der Bauer eine Norikerstute, die überwiegend auf Paddock und Weide in ihrer Herde rumstand und alle Jubeljahre mal eine kleine Runde vor der Kutsche ging. Die wurde gesund uralt und ich würde mal sagen, sie war glücklich.

    Ein Pferd in derselben Haltung, dass dann alle zwei Wochen einen dreistündigen Ausritt mit langen Galopp- und Trabstrecken laufen soll, finde ich dagegen nicht ok. Ebenso, wenn zuwenig Auslauf vorhanden ist.

    Und ein Pferd, dass vom Kopf her mehr Beschäftigung braucht, wird so auch nicht ausgelastet sein.

    Bezüglich der Art der Auslastung: Das ist doch jedem selbst überlassen und ich finde auch nich zwingend, dass jedes Pferd geritten werden muss. Der eine oder andere Freiheitsdressurprofi wird vermutlich ausgesprochen selten auf seinen Pferden sitzen, dennoch würd ich mal behaupten, dass die auch gearbeitet werden. Und dreimal die Woche Reiten reicht doch auch aus, um einen einigermaßen sinnvollen Trainingszustand zu erreichen und zu erhalten, vorallem wenn das Pferd auch noch vom Boden aus gefördert wird.

    Ich kenn allerdings auch "Kuschelreiter", die ihr Pferd Wochenends immer etwa eine Viertel- bis halbe Stunde bewegen. Der Gesichtsausdruck, als die Stallbesi gesagt hat, sie sollen ihr Pferd doch mal ordentlich ins Schwitzen bringen, vielleicht wär er dann einfacher zu händeln - unbezahlbar. :D

    Also die Haflinger, die ich kenne, sind allesamt ziemlich "normal". Ich hab jetzt auch kurz mal auf Willhaben nach Haflingern gesucht: 146cm, 142cm, 144cm,... Der größte ist 150. Als ich noch ein Kind war, da hatte ich ein Buch, in dem schon stand, dass man in Deutschland den Haflinger gerne mit mehr Araber aufhübscht. Das Ding ist jetzt auch sicher schon mindestens 25 Jahre alt, soooo neu ist die Entwicklung also nicht. Und wie gesagt, ich habe jetzt in einer sehr schnellen Suche doch ein paar recht gewöhnliche Haflinger gefunden, die mir ausreichend stabil erscheinen.

    Meine RB hat übrigens seit ihrem dritten Geburtstag schon noch an Fundament zugelegt. Nein, sie ist nicht fett geworden.