Mach bitte weniger mit dem Hund.
Er muss erstmal ankommen und sicher werden. Mach nur 2 mal am Tag kurze Gassi-Runden und sonst nur kurz zum Lösen raus. Am besten immer die gleiche Strecke gehen und das möglichst ruhig.
Wenn du die Möglichkeit hast, an sehr ruhige Orte zu fahren, dann mach das und gehe dort mit viel Ruhe mit deinem Hund spazieren. Viel schnüffeln lassen und einfach die Ruhe genießen.
Dinge, die deinem Hund angst machen oder bei ihm Stress auslösen, werden erstmal großzügig umgangen (wenn möglich).
Du musst deinem Hund zeigen, dass du ihn verstehst und ihm die Möglichkeit gibst, sich aus blöden Situationen jeder Zeit entfernen zu können bzw. ihn gar nicht erst in solche Situationen bringen.
Zu Hause würde ich auch nicht viel machen. Viel Ruhe und Entspannung und noch viel mehr Ruhe. Lass deinen Hund freiwillig zu dir kommen und zwinge nichts auf.
Man neigt leider dazu, zu viel mit dem Hund machen zu wollen und erreicht damit eigentlich genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich erreichen möchte.
Und was auch wichtig ist: gib dem Hund so viel Zeit wie er braucht.
Falls du dir das nicht zutraust, schaue dich nach jemandem um, der Erfahrung mit solchen Hunden hat und gib ihn, wenn nötig, in gute Hände ab.
Falls es dir möglich ist, suche jemanden, der sich mit Deprivationshunden auskennt.
Wie hier auch schon erwähnt wurde, kann auch ich dir die Seite angsthund.de und deren Forum ans Herz legen.