Beiträge von Selkie

    Da auch davon auszugehen ist, dass die Ernährung eher karg bis unpassen war,

    Ich habe in einem Video die Futtersäcke gesehen, die die Hauptnahrung dort ausmachen. Das sah so fürchterlich nicht aus. Also karg ganz sicher, aber wahrscheinlich nicht gänzlich unpassend.

    Aber sie hatte natürlich auf dem Hof wenig Möglichkeit, sich zu bewegen.

    - normale, passende Fütterung (ich würde vorsichtig sein mit zusätzlichen Ölen etc bei Hunden aus dem TH die sich an eher karge Kost gewöhnt waren)

    👍

    Ich denke, das kriege ich weitgehend hin.

    - normale Spaziergänge mit etwas hopsen über Baumstämme, mit etwas klettern kleine Hänge hoch UND runter langsam, langsam ist gut, langsam ist toll. Weil das geht in die Isometrie und hat enormen Einfluss auf das Training der Gelenkstabilität. Viel mehr als schnelle kraftvolle Bewegungen

    Berg hoch und wieder runter ist so ziemlich normales Alltagsgassi hier. Langsamkeit wird weitgehend durch die Leine vorgegeben, ich werde aber vor allem an den Steigungen vermehrt auf gut kontrollierte Bewegung achten. Kletterhindernisse haben wir auch (machen ihr auch schon richtig Spaß), Pseudo-Cavaletti könnte ich noch gezielter angehen. Die CCC-Seite habe ich mir schon in die Lesezeichen gelegt.

    Schnell will sie aber auch zunehmend. Sie hat Flitzebedarf. Ich werde versuchen, eine gute Mischung zu finden.


    Danke für die Anregungen.

    Was ist es für ein Hund, wie war die bisherige Haltung/ Ernährung?

    Mischling, Ausland, hat seit Welpentagen in einer privaten Auffangstation gelebt.

    Dass sie schlecht bemuskelt ist, ist völlig logisch. Ich bin aber etwas unsicher, wie ich damit jetzt vorgehe. Wahrscheinlich steckt die Antwort da schon drin. Ich hatte gehofft, ich hätte mehr Zeit zur Vorbereitung auf "Fremdmenschenkontakte mit Anfassen" und dass andere sagen: ja, beim Junghund kann man schon mal alle Knochen fühlen. Gut bewegen, nicht überlasten, dann wird das zu 99% von allein. Wunschdenken...

    Hast du eventuell ein Bild ?

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    Das Fluff-Fell verbirgt ziemlich viel trotz Kurzhaar.

    Die gewinnt aber auch den Preis für den Hund den ich kenne der am längsten gewachsen ist.

    Ich hoffe inständig, dass Pippa das nicht nachmacht. Die ist eh schon zu groß für mich. :lol:

    Ich schleiche mal hier rein mit einer Frage.

    Ich hatte bisher noch nie einen Junghund. Jetzt wohnt hier seit knapp 2 Monaten eine zweijährige Hündin, die irgendwie nur Fell und Knochen ist. Da ich das in dem Ausmaß nicht mal vom sehr alten Hund kenne, bin ich etwas unsicher. Ich kann das Schulterblatt in allen Details fühlen. Ich kann den Gelenkspalt des Schultergelenks mit allen Knochenkanten ertasten. Die großen Muskeln an den Hinterbeinen und die Muskeln entlang der Wirbelsäule sind in den letzten Wochen schon gut gewachsen, aber die kleineren Muskelgruppen scheinen länger zu brauchen.

    Ist das bei Junghunden, die noch nicht wirklich Muskeln aufgebaut haben, im Rahmen? Kann ich davon ausgehen, dass das mit normaler Bewegung und ein paar Übungen aus dem Hausgebrauch von allein wird? Oder ist das so unterentwickelt, dass ich dringend zur Physio sollte mit ihr?

    Aktuell hört er irgendetwas hier Zuhause und steigert sich da teils krass rein. Ich war heute wirklich lange mit ihm direkt im Umfeld spazieren, davor einige Stunden im Garten und es war überhaupt nichts. Wir sind kaum Zuhause drin, da bellt er plötzlich auf, rennt aufgeregt herum, hechelt und fiept wie blöd, zittert. Gestern hat er den ganzen Abend ruhig hier geschlafen... Ich verstehe es nicht. Weiß nicht, was ihn überhaupt stört, ich höre nichts, weiß auch nicht wie ich ihn dann beruhigen soll.

    Ich sammel mal, was meiner Dina Sorgen gemacht hat:

    • Wettergeräusche: Regen am Fenster, Wind, usw.
    • Hausgeräusche: das Holzfenster knackt in der Wärme/Kälte, irgendwo knirscht es im Gebälk, der Rolladen klingt anders als normal (das hat mir den Rolladen gerettet, da war nämlich was kaputt und ich hätte es zu spät gemerkt)
    • Nachbarn, die sich in ihren Wohnungen bewegen
    • Draußen -Geräusche, die bis in die Wohnung dringen: Autos, Irgendwo rumpelt eine Baustelle und ganz schlimm: der Schießplatz am Waldrand.


    Wirklich jedes Geräusch, dessen Ursprung sie nicht zuordnen konnte, war blöd. Iiiirgendwann hat sie die meisten dieser Geräusche ignorieren können, aber das hat gedauert. Dafür war die bereits erwähnte schallisolierte Box hilfreich (und der Corona-Lockdown hat geholfen, weil da z.B. der Schießplatz monatelang still war und das gab ihr genug Ruhe, um den Rest zu verarbeiten). Wenn es also so vielfältig und andauernd ist, wäre es wahrscheinlich auch nützlich, echte Ruheorte zu finden. Auch wenn das irre schwer ist.

    SabineAC69 mir geht's doch um die proportionale Verteilung. In deinem Beispiel Atopica hier kostet die kleinste Dosis 40Euro, die 4fache Dosis "nur" 105Euro statt 160Euro. Bei dem Preis für die Großen wäre der kleine Hund eigentlich bei rund 27Euro. Aber der kleine Hund ist an sich teurer.

    Relativ gesehen ist das Zeug für die Kleinen teurer. Aber man zahlt ja nicht relativ sondern in absoluten Beträgen.

    Im zitierten Beispiel zahlt der Kleinhundebesitzer trotz nicht-linearer Preisgestaltung 65€ weniger als der Großhundebesitzer.

    Braunes Rauschen hat bei Dina ein wenig geholfen. Noch besser war aber: Proclaimers. Ziemlich laut. Ich kann mir vorstellen, dass die Nachbarn das Rauschen besser gefunden hätten... :pfeif:

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    Ich hätte es besser gefunden, obwohl ich die Proclaimers manchmal gern höre. Nur nicht so laut und nicht so lange. :muede: Aber andere Musik hat nicht funktioniert. :ka:


    Außerdem: alles zu, Rollos runter. Die schalldämmend gepolsterte Gitterbox konnte Dina leider in den Situationen nicht annehmen.

    Ich frage mich die ganze Zeit.... Elektromobil oder nicht...

    Was meint ihr?

    Ich überlege, ob so ein Elektroroller-Dingens reichen würde. Du müssest halt wirklich zuverlässig auf dem gesunden Bein stehen können. Gibt es bei dir solche Mietdinger, mit denen du das vorher probieren könntest?

    Mein Gedanke ist: ich würde in so einer Situation gern so unabhängig wie möglich sein aber trotzdem nur ungern ein sperriges Elektromobil kaufen, das vermutlich hinterher nur rumsteht und (in meiner Vorstellung) schwerer zu verkaufen ist als ein Roller.

    Edit

    Ah, es war eh leihen angedacht. Habe ich überlesen, dann ist meine Überlegung ziemlich überflüssig. :ops: