Beiträge von Selkie

    Es gibt ja so Anti-Tropf/Schlabber/Umkipp-Näpfe.

    Selkie Hab ich das richtig in Erinnerung, dass Du sowas hattest/hast? Also für Deine Hunde? |) Hast Du vielleicht Tipps?

    Ja, aber Umkippen war nicht das Problem. Hier hat ein Spritzschutznapf gereicht, da gibt es wirklich gute, aus denen man das (Rest-)Wasser nie wieder raus bekommt xD . Oder halt die mit Deckel, der geht aber irgendwann kaputt.

    Zusätzlich hat Dina, das Kleckertier, eine riesige Napfunterlage bekommen (von sanoSoft). Später wurde der Wassernapf ins Bad gestellt, auf den Fliesen hat mich die Kleckerei weniger gestört.


    Näpfe:

    Den fand ich echt gut, den hatte schon meine Motte: https://www.schecker.de/p/kunststoff-spritzschutznapf

    Sowas habe ich ohne abnehmbaren Rand: https://www.meintierdiscount.de/Hunde-Karlie-S…f,4163,139p.htm

    Der stand immer bei meinen Eltern: https://www.fressnapf.de/p/hunter-reise…resher-1019008/ (nur Napf und Deckel, das Siebdingens war nicht drin)

    Dann ist das aber oft wieder der eher schwerfällige Typ, und tada - so sehen eben Labbis aus.

    Ich finde es schade, dass das so oft gleichgesetzt wird: ein kräftig gebauter Hund ist weder schwerfällig noch dick.

    Und ja: so sehen Labbis laut Standard aus: kräftig und muskulös. Ich mag die FT-Schmalhanse gern, aber viele davon sind ziemlich weit vom Standard entfernt und wären das immer noch, wenn sie dick wären. Denn der Standard beschreibt einen kräftigen Körperbau, keinen Ernährungszustand.

    Aber in der Theorie kann ich doch zu keinem TA und sagen; Bitte kastrieren, der soll in die HuTa? Grundsätzlich sollte doch ein medizinischer Grund vorliegen :denker:

    Nicht zwingend.

    Das Amputationsverbot gilt nicht, wenn

    Zitat

    zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder - soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen - zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung vorgenommen wird.

    (Tierschutzgesetz §6-5)

    Wenn die Haltung des unkastrierten Hundes übermäßig kompliziert bis unmöglich wird, dann ist Kastration laut Gesetz (in Deutschland) vom Amputationsverbot ausgenommen.

    Ich würde erstmal dafür sorgen, dass sie so wenig Stress wie möglich hat.

    Wenn sie in den Garten macht - fein. Wenn auch das schon zu viel ist, würde ich mit Welpenauslauf, Zeltplane/ Abdeckplane und Pipipads einen Bereich schaffen, in dem sie sich aufhalten kann und der leicht sauberzuhalten ist.

    Raus würde ich erst mal nur sehr dosiert gehen. Eventuell die Straße lang tragen (sofern das noch geht) und dann irgendwohin setzen, wo es ruhig ist und einfach nur mit ihr ein wenig Grashalme angucken oder so. Nicht lange, immer nur ein wenig, damit sie es noch verarbeiten kann. Das kann auch vorerst im Garten passieren, wenn sie für Park noch nicht bereit ist.


    Spoiler anzeigen

    Ich habe vor knapp 2 Monaten eine zweijährige Hündin aus dem Ausland aufgenommen. Das was du beschreibst, war mein worst-case-Scenario und das habe ich gegenüber der Vermittlerin und in der Vorkontrolle auch so kommuniziert. Denn so ganz ungewöhnlich ist sowas nicht bei einem Direktimport.


    Sollte ich mir schnell professionelle Unterstützung holen oder erstmal noch geduldig bleiben?

    Beides.

    Du brauchst auf jeden Fall Geduld. Ich habe den Eindruck, du kannst auch gut Hilfe gebrauchen, damit du der Hündin Minischrittchen für Minischrittchen einen geeigneten Start ins neue Leben ermöglichen kannst.

    Kannst du beim Verein um Hilfe bitten? Vielleicht kennen die auch geeignete Trainer.

    Gentests hängen einmal davon ab, wie die Genabschnitte "geschnitten" werden ...

    Hast du dazu Quellen? Oder eine Erinnerung woher die Info stammt?

    Ich bin bis jetzt davon ausgegangen, dass Gentests zur Rasse offiziell gültige Dokumente wären.

    Dafür ist schon der Testablauf nicht geeignet.

    Ich habe ja deutlich mehr Vertrauen in Gentests als andere hier. Aber wenn sowas jemals ein offizielles Dokument werden sollte, dann bräuchte es erstens einen objektiv nachvollziehbaren Testablauf, sprich: Probenentnahme beim TA unter Kontrolle der Chipnummer mit eindeutiger Dokumentation und zweitens akkreditierte Anbieter, die zumindest den Behörden gegenüber ihre Daten offenlegen (wie beim Tollwut-Titer-test, den kann man in zig Laboren machen lassen aber offiziell gültig ist er nur vom akkreditierten Labor).

    Ein Test, für den ich die Probe zu Hause nehme kann nach heutigem Standard nicht offiziell gültig sein. Selbst wenn man (wie ich) fest überzeugt ist, dass ein sauber durchgeführter DNA-Test viel zuverlässiger ist als jede phänotypische Beurteilung.

    Ohne seine abendliche Flitzerunde geht Bert nicht ins Bett :ugly:.

    Da gehe ich gern mit. Guter Schlaf ist so wichtig!


    Das allerdings:

    Junik sagt:

    " flitzen am Morgen fördert die Denkprozesse" :klugscheisser:

    Wird ausgebremst.

    Es ist eh nicht gut, dass der Hund (insbesondere morgens aber nicht nur morgens) besser denkt als ich. Und wenn diese Diskrepanz durch morgendliches Flitzen noch vergrößert wird... :no: :headbash:

    Aber boah ist das ein elendiger Langschläfer :mute:

    Erwähnte ich schon, dass ich Gandalf mag? :herzen1:

    Ich elendiger Langschläfer... :lol:

    Wie schon geschrieben: ich würde einen Fehler vermuten.

    "Nicht seriös" wäre für mich wenn Fehler regelmäßig passieren und dem Anbieter egal sind. Aber für dich ist das jetzt natürlich maximal blöd, weil du nun weniger Gewissheit hast als vorher. Und die Anbieter werden wahrscheinlich beide überzeugt sein, dass ihr Test der bessere ist und das andere Labor den Fehler gemacht hat.

    Eine Rückmeldung an beide fände ich trotzdem sinnvoll, auch wenn ich mir keine Hoffnung auf irgendwas machen würde.