Beiträge von Selkie

    wobei die Impfung ja auch keinen vollumfänglichen Schutz bietet, sondern nur bei 4 (?) Stämmen von mehreren hundert (?), glaube ich.

    Von den mehreren 100 Stämmen sind nur 6 für unsere Hunde relevant. Gegen 4 davon kann geimpft werden.

    Ich würde in dem Fall nur noch Tollwut impfen.

    SHP kannst du für weitere 6 Jahre als geschützt annehmen. Lepto bliebe zu überlegen, ob du die Impfung riskieren willst bzw. wie du das Risiko in deiner Umgebung allgemein und für Rocky konkret einschätzt.

    Wenn du Sorge hast, dass Leni ihm was anschleppt: das wäre wohl am ehesten Zwingerhusten, was sie anschleppen könnte. Aber auch das halte ich für wenig wahrscheinlich.

    Meine Erfahrung mit nur 2 Hunden sagt: Das kommt mehr auf die Fellbeschaffenheit an als auf den Teppich.

    Dinas Haare sind vermutlich für die Ewigkeit. Die werde ich aus keinem Teppich jemals wieder raus kriegen. Außer ich schaffe es irgendwann sie nach und nach auf gute, schwarze Klamotten zu übertragen und von da mühsam mit Fusselroller und Pinzette zu entfernen. :ugly: Zum Glück fallen sie auf dem Teppich optisch nicht auf.

    Mit meiner ersten Hündin hatte ich das Problem nicht, deren Fusseln konnte ich aus jedem Teppich einfach wegsaugen (und von Klamotten abschütteln). :ka:

    Aller zwei Kilogramm mehr Körpergewicht wird die Lebenserwartung um durchschnittlich einen Monat verringert.

    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23535614/

    Wenn ich das zuende denke, komme ich tatsächlich bei einem Problem an. Leider kann ich von dem Artikel nur das Abstract lesen, und das ist ein wenig verwirrend.

    Meine Gedanken, die durch die Info angestoßen wurden:

    Der degenerative Alterungsprozess bestimmt ja nicht nur das "garantierte" Lebensende (in Abwesenheit von Krankheiten). Dieser Prozess ist eine Lebensphase, der andere Lebensphasen vorangehen. Wenn ich ganz grob Wachtum - erwachsenes Leben - Altersdegeneration einteile, dann sollte doch für jede dieser Phasen Zeit im Leben eines Tieres sein. Aber wenn diese Rechnung so linear ist: 2kg Gewicht = 2 Monate kürzeres Leben, dann haben Riesenhunde (jenseits der 100kg) höchstens noch eine sehr kurze Phase zwischen Wachstum und Altersdegeneration. Die sind dann anscheinend biologisch alt, wenn sie grad mal ausgewachsen sind. Das ist ein Problem, das augenscheinlich ausschließlich am Riesenwuchs hängt. Dann ist Zucht jenseits einer (zu ermittelnden) Obergrenze wirklich Qualzucht, denn auch wenn die Hunde nichts von ihrem verlorenen (erwachsenen) Leben wissen, so ist es doch nicht gerechtfertigt, Hunde zu züchten, die direkt nach oder sogar schon in ihrer Wachstumsphase ins degenerative Altern fallen.

    Aus züchterischer Sicht ergibt sich sowieso ein Dilemma: mit nicht ausgewachsenen Hunden darf man nicht züchten. Mit Hündinnen, die bereits deutlich im degenerativen Alterungsprozess stehen auch nicht. Wenn aber zwischen Wachstum und Altersdegeneration nichts ist? Wann soll eine Hündin dann Welpen haben?

    Unabhängig davon bin ich überzeugt, dass eine Obergrenze (wie ja auch eine Untergrenze) gut begründbar ist. Nicht nur aber auch durch diese Erkenntnis über den Zusammenhang von Lebenserwartung und Gewicht.

    Gummistiefel...Da bräuchte ich mal Erfahrungen welche da wirklich gut und lange halten.

    Ich hatte jahrelang Tretorn. Dank überhaupt keiner Pflege ist nach +/- 10 Jahren das Gummi eingerissen.

    Ich kann aber nur schwer einschätzen, wie viel die wirklich aushalten mussten. Es gab Zeiten, da hatte ich gefühlt monatelang nichts anderes an den Füßen und dann wieder Jahre in denen sie nur im Keller verstaubten. Das größte Problem mit solchen Erfahrungen ist aber, dass man frühestens in 10 Jahren weiß, ob die jetzigen Modelle genauso haltbar sind. :ugly:

    Ich hatte für meine 15kg-Hündin mal ein Tragedingens aus einer alten Jeans gebastelt und sie dann doch immer einfach so auf den Arm genommen. Vielleicht ist das ja was für deinen Hund: du brauchst ein ausreichend großes Stück stabilen Stoff. Da schneidest du an den richtigen Stellen Löcher für die Beine rein, versäuberst die Ränder (wichtig für die Stabilität! "Nackte" Schnittkanten reißen leichter) und polsterst es ggf. ab. Dann nähst du zwei Tragegriffe dran. Mit stabilem, dicken Nylongarn, damit es nicht reißt.

    Ikeataschen sollen auch als provisorische Tragehilfe taugen: https://www.sadanduseless.com/dogs-in-ikea-bags/ Wobei ich nicht ganz sicher bin, wie sich die Löcher da auf die Stabilität auswirken.

    Zu deiner Sicherheit kann zusätzlich ein Maulkorb an den Hund.

    Beides, Tragedingens und Maulkorb würde ich unabhängig voneinander üben.

    Das dachte ich mir. Bei einer Inselpopulation auch nur logisch. Da werden automatisch eben auch zufällige Eigenschaften mitgefördert, die zwar nicht nützlich sind, die aber auch das Überleben nicht einschränken. Und irgendwann landen sie dann unter Umständen sogar im Standard und sind dann offizielles Selektionsmerkmal.

    Das fett markierte ist meiner Ansicht nach das Entscheidende. Wobei mir nicht reichen würde, wenn das Überleben uneingeschränkt möglich ist, ich würde gern schauen ob ein normales Hundeleben uneingeschränkt möglich ist.

    Ich weiß nicht, ob die sechste oder siebte Zehe ein Problem ist. Das ist genauso wie mit den Vibrissen: es gibt augenscheinlich keine Erkenntnis darüber und mangels Wissen kann man viel Meinung haben. Aber wenn Meinung die Grundlage für Gesetzgebung wird, dann ist das (meiner Meinung nach ;) ) einfach Mist.