Beiträge von Selkie

    Machen kleine Hunde öfters das grosse Geschäft oder ist das generell individuell bei Hunden?

    Die Junghündin einer bekannten macht täglich 4x gross, furzt viel (wirklich eklig) und frisst alles Mögliche (Gras, Steine, etc.). Vielleicht ist das auch altersbedingt, aber in der Summe hätte ich mal ein anderes Futter getestet. Gemäss der HH aber alles normal.

    Die Häufigkeit ist individuell. Ich hatte bisher zwei Hunde, etwa gleiche Größe. Die erste hat einmal am Tag gemacht, egal was ich gefüttert habe. Dina macht 3-5 mal am Tag, egal was ich füttere. Ich hielt das früher nicht für normal und habe lange versucht, das zu verbessern. Konsistenz und Größe der Häufchen konnte ich ändern, die Häufigkeit blieb. Außer während der Corona-Quarantäne, da hat Dina versucht, die Backen zusammenzukneifen, weil sie nicht in den Garten machen wollte und entsprechend seltener gemacht. Aber sobald es wieder mehrere auswärts-Möglichkeiten gab, hat sie wieder in ihren üblichen Kack-Rhythmus gefunden.

    Aber Pupseritis kenne ich nur, wenn was nicht passt.

    Ich habe gestern in einem Interessenbogen eines Tierschutzvereins die Frage gelesen, wie man den Hund zukünftig füttern möchte (Nass, Trocken, Barf, etc.) und welche Futtermarken man bevorzugt.

    Warum? :???: Also, was wollen die da wohl hören? Es ist doch super individuell für jeden Hund. Und ehrlich, ich als Nicht-Hundehalter hab keine Ahnung von Futtersorten. Hatte ich bei den Katzen auch nicht. Man kann sich ja schlau machen, aber tendenziell würde ich mich ja eher erstmal daran orientieren, was das Tier aktuell bekommt und verträgt?

    Finde nur ich die Frage merkwürdig?

    Es kann sein, dass die einfach nur wissen wollen, ob die Interessenten sich darüber überhaupt schon Gedanken gemacht haben.

    Es kann auch sein, dass sie bestimmte Vorlieben in Sachen Fütterung haben und bevorzugt an jemanden vermitteln, der genauso füttert.

    Es kann außerdem sein, dass sie z.B. bei Frischfütterern nachhaken, ob die sich ausreichend informiert haben, wie das funktioniert.

    Ich würde auf die Frage meine bevorzugte Fütterungsmethode nennen mit dem Zusatz, dass ich bereit bin, das je nach Befürfnissen des Hundes anzupassen.

    Wenn man barfuss gegen nicht gewöhnt ist, muss man es echt langsam angehen lassen, eventuellen Muskelkater hat man fix überstanden, bis sich aber der Rest dran gewöhnt hat dauert es ziemlich lange.

    Das hat die Verkäuferin zu mir auch gesagt. Und bei mir ist nix nach den ersten Einsätzen. Ich glaube, meine durchgelatschten Schlappen, dass ich die Steine fühle, sind eigentlich schon Barfußschlappen und dadurch bin ich perfekt vorbereitet. :lol:

    Ich hatte noch nie Probleme mit dem Umstieg auf Barfussschuhe.
    Aber andersrum war der Umstieg auf normale Schuhe letztes Jahr irgendwie komisch. Da taten mir dann erst mal die Beine ganz schön weh.

    Hat jemand eine Erklärung parat, wieso Simparica verschreibungspflichtig, Frontpro jedoch nur apothekenpflichtig ist, wo es doch beides die selbe Wirkstoffgruppe der -laner enthält?

    Neugierig wie ich bin, habe ich mich fix auf die Suche nach den verschiedenen -lanern und deren Zulassungsdokumenten gemacht. Eine Antwort auf deine Frage habe ich nicht gefunden, aber eine noch viel merkwürdigere Diskrepanz bei den Zulassungen: Nexgard hat genau denselben Wirkstoff in identischer Menge wie FrontPro und ist verschreibungspflichtig. :???:

    Auf der Recherche zu Sätteln, die das minimieren, habe ich so widersprüchliche Informationen gefunden, dass ich es aufgegeben habe...

    Ich habe einen Sattel, der zu meinem Hintern passt. Das Kunstleder ist schon längst weg die übriggebliebene Textilfläche hat Löcher, aber ich weigere mich, auch nur an einen neuen Sattel zu denken. Zum Glück gibt es Überzieher, die das Elend verdecken. :pfeif:

    Es ist übrigens ein Herrensattel. Mit den für Frauen geformten Dingern komme ich gar nicht klar. :ka:

    zum Thema langweilig:

    Als potentiell langweilig sehe ich einen Hund, mit dem ich nichts machen kann. Der baustellenfreie Hund ist einer mit dem ich nicht unbedingt was machen muss bzw. an dessen Verhalten ich nicht unbedingt was machen muss.

    Ein Hund, der keine Hobbies hat (genauer: keine Hobbies an denen ich beteiligt bin), wäre für mich recht langweilig. Aber dieser Hund könnte mehrere anspruchsvolle Baustellen haben. Am anderen Ende beider Skalen kann ein baustellenfreier Hund alles begeistert mitmachen, was mir mit Hund Spaß macht. In meiner Definition sind das verschiedene Dinge.

    Ich überlege auch an der Definition von Baustelle und bin jetzt angekommen bei "Dinge, die ich ändern möchte".

    In dem Sinn kann ich mir einen Baustellenfreien Hund vorstellen. Zumindest dann , wenn die individuellen Regeln ausgehandelt sind.

    Und wenn insbesondere der Mensch mit dem aktuellen Stand zufrieden ist sowie kein Interesse daran hat, weiter an irgendwas zu basteln.

    Wenn wir von Baustellen reden, kann ich den Vergleich zum Haus wagen: es gibt Menschen die richten sich da ein und fertig. Die machen nur dann was am Haus, wenn es wirklich nötig ist. Und dann gibt es Menschen, die haben Freude daran, immer wieder was zu werkeln und zu bauen. Letztere haben sehr viel mehr Baustellen als erstere.

    Aber das ist so extrem subjektiv. Ich weiß nicht, ob das als Grundlage für einen Austausch taugt.

    Oder sind Baustellen eben keine Baustellen mehr, sobald sie abgearbeitet sind?

    In meiner Gedankenwelt ist das so. Fertig gebaute Sachen sind keine Baustellen mehr.


    Nachtrag: uff ich bin so langsam... ihr seid ja schon viel weiter. :verzweifelt: :ops: