Beiträge von Selkie

    Ich halte beim Zwiebel schneiden immer die Luft an. Zum Atmen gehe ich im Sommer ans Fenster und im Winter in ein anderes Zimmer. So dauert es zwar ewig, aber ich habe eine Chance nicht den Rest des Tages wie ein verheultes Elend durch die Welt zu laufen. :lepra:

    (Als ich mal viele Zwiebeln schneiden musste hab ich mir nen Schnorchel genommen. Hat sogar ein ganzes Weilchen geklappt, aber irgendwann kam der Zwiebeldunst dann auch da hinten an, wo die Schnorchel-Öffnung war. Seitdem weigere ich mich, Sachen zu kochen, die mehr als 2 Zwiebeln brauchen. :flucht: )


    Der ultimative Tipp ist übrigens, sich beim zwiebelschneiden in einem anderen Raum aufzuhalten.

    :applaus:
    Wie oft hast du das schon geschafft? Ich hab immer das Problem, dass meine Arme zu kurz sind. :ugly:

    Off topic:

    Mir ist aufgefallen, dass auch Auslands-Tierschutzhunde von so 250 Euro vor ca 6 Jahren auf jetzt gerne mal 380€ gestiegen sind. Das Angebot müsste da ja fast unerschöpflich sein. Sind Kastrations - und Transportkosten im Ausland gestiegen?
    Eine Zunahme der Nachfrage sehe ich auch zumindest hier in der Gegend.


    Transportkosten sind (bei seriösen Organisationen) natürlich gestiegen. Vor 6 Jahren war es selbst bei seriösen Orgas noch absolut üblich mit Flugpatenschaften zu arbeiten, was damals eine sehr günstige Möglichkeit war. Seitdem sind aber die Anforderungen an den Transport von Tieren im Flugzeug gestiegen, es ist bei immer weniger Fluggesellschaften möglich, ein größeres Tier als "Gepäck" mitzunehmen (ein Nachbar hat behauptet, dass Air Berlin wohl die letzte Fluggesellschaft war, die das gemacht hat, aber ich bin nicht sicher ob diese Quelle zuverlässig ist ;) ) und ich persönlich sehe keine Orga als seriös an, die heute noch so importiert.

    Der Transport mit einem seriösen (!) Tiertransportunternehmen, egal ob im Flugzeug oder im Auto, ist auf jeden Fall teurer als die früher übliche Lösung.

    Genauso ist es. (Würde dem in Post 656 gegebenen Link schon mal widersprechen)

    Ne. Das wird dort sogar zitiert.
    Dass es durchaus möglich ist, mit einem Hobby steuerpflichtige Einnahmen zu erzielen wurde doch schon ewig breit ausgeführt. Dass es auch möglich ist, dass so ein Hobbydingens-Nebenerwerb ein anmeldepflichtiges Gewerbe sein kann, kann ganz verschiedene Gründe haben und ändert auch nicht zwangsläufig etwas am Hobby.

    Trotzdem bleibt die erste Forderung stehen: ein Züchter im VDH muss ein Hobbyzüchter sein. Nur danach hatte Rikah gefragt: warum ein Züchter immer Hobbyzüchter sein soll. Nur darauf bezieht sich meine Antwort.

    Warum muss der Züchter eigentlich in D immer nur Hobbyzüchter sein?

    Bei VDH-Züchtern: weil es in der Satzung steht und weil jeder Züchter, der in einem VDH-Verein züchtet an die Vorgaben dieser Satzung gebunden ist.


    Als ordentlicher Züchter und Halter gilt, wer lediglich aus Gründen der Liebhaberei (Hobby) die Zucht und/oder die Ausbildung nach kynologischen Grundsätzen betreibt und fördert. Dem steht eine etwaige tierschutzrechtliche Verpflichtung zur Beantragung einer Genehmigung oder eine behördliche Einstufung der Zucht als gewerblich grundsätzlich nicht entgegen.

    Meine Hündin hatte mal eine Pankreatitis und hat alles verweigert. Vor allem das Diätfutter. Ich habe sie mit frisch gebratenem mageren Fleisch angefüttert und dann Schritt für Schritt Gemüse und Kohlehydrate zugefügt bis ich nach 2 oder 3 Monaten wieder bei sowas wie "normalem" Futter war.

    Wenn der Hund aber das Diätfutter frisst und augenscheinlich verträgt, dann würde ich genau das geben. NUR das. So hast du viel schneller wieder eine einigermaßen vollständige Nahrung für deinen Hund als ich es hatte.

    Wenn du eine Box im Auto hast, kannst du die mit dicken Decken zuhängen, so dass es eine isolierte kleine Höhle wird.
    Ansonsten würde auch ich den Hund dick einpacken. Meine Frostbeule ist mit einem dickem "Pyjama" immer gut durch winterliche Wartezeiten gekommen.

    Wie Dackelbenny schon sagte: Rassen die gerade nicht in Mode sind oder wo das Angebot recht hoch ist oder auch diverse Arbeitsrassen sind für unter 1000€ definitiv zu haben..inklusive aller Untersuchungen, Gentests und einer vernünftigen fachkundigen Aufzucht.

    Es ist einfach ein Markt aus Angebot und Nachfrage...


    Ich habe schon immer den Eindruck, dass die großen Unterschiede beim Welpenpreis vor allem daran liegt, ob der Züchter die Hunde überwiegen für eine Arbeit oder überwiegend als Familienhunde züchtet. Je weniger Arbeitseignung nötig ist umso teurer die Welpen.

    Das finde ich auch ganz logisch, denn zeigt einen entscheidenden Unterschied in der Beurteilung des "Geldwertes" des Hundes. Ein Arbeitshund ist als Welpe noch keinen so hohen Preis wert, denn niemand kann vorhersagen, ob er die gewünschte Leistung wirklich so gut bringen kann wie erhofft. Ein Arbeitshund wird aber richtig wertvoll wenn er eine Ausbildung hat und schon Leistung gezeigt hat.

    Ein reiner Familienhund (ich nenne es meistens "Spaßhund", denn der Hund soll nichts anderes tun als seinen Menschen Freude zu machen) dagegen hat seinen Wert nur durch Existenz. Deshalb ist ein Spaßhund schon als Welpe recht viel Geld wert.

    Diese Bewertung ist aber gerade nicht mit dem Aufwand des Züchters verbunden. Züchter von arbeitenden Hunden haben viel mehr Aufwand, denn zusätzlich zu allen Gesundheits- und Formwertbeurteilungen müssen sie auch ihre Zuchthunde ausbilden und auf Prüfungen führen. Außerdem müssen die meisten diese Ausbildung, die tatsächliche Arbeit und die Prüfungen irgendwie geschickt zeitlich um mögliche Deck- und Wurftermine herumorganiseren. Dieser Aufwand schlägt sich aber meistens nicht im (Welpen-)Preis nieder.

    Von einem Züchter, der sich keinen Urlaub nimmt, würde ich keinen Welpen kaufen. Das kann keine gute Aufzucht im Alltagsleben sein.

    Zwischen "6-8 Wochen Urlaub" und "kein Urlaub" ist aber noch reichlich Spielraum. ;)
    Wenn ein Züchter mind. 6 Wochen Urlaub für die Welpenaufzucht + ein paar Tage für die Fahrt zum Decken nehmen muss, dann kann so ein Züchter nicht normal arbeiten gehen (was wieder höhere Welpenpreise erklärt, denn er muss ja dann wirklich mit der Zucht seinen Lebensunterhalt verdienen).
    Oder sind bei euch über 30 Tage Jahresurlaub drin, die ihr quasi auf Zuruf jederzeit komplett am Stück nehmen könnt?