Beiträge von Selkie


    @Selkie, Warum soll ein Tierschutzhund nicht einen Ausweis von vor 2015 haben :???: ?
    Gibt es dafür eien speziellen Grund für diese Annahme?

    Wurde schon beantwortet: weil idR die Tiere den Ausweis erst dann bekommen wenn sie für die Einreiste nach D vorbereitet werden. Es mag den ein oder anderen Fall geben, wo ein Tier schon vor über 4 Jahren eigentlich reisefertig war und dann doch noch so lange im ausländischen Tierheim saß bevor es importiert wird, aber das ist ganz sicher extrem selten.

    Gibt ja auch genug Hunde die nicht gechipt sind, aber trotzdem geimpft.


    Der Heimtierausweis ist ein Identitätsdokument, das nebenbei auch als Impfausweis dient. Alle Hunde, die einen Heimtierausweis haben, müssen gekennzeichnet sein.

    Es mag ein paar Einzelfälle geben, die (nachweislich) vor 2011 tätowiert wurden und aus irgendeinem Grund nach 2014 einen neuen Heimtierausweis brauchten. Aber das dürfte vernachlässigbar selten sein. Man kann also getrost behaupten: Hunde, die einen maximal 4 Jahre alten Heimtierausweis haben, sind gechipt.
    Wer nicht gechipt ist, kann nur einen (gelben) Impfausweis haben (oder hat einen über 6 Jahre alten Heimtierausweis, bei dem vieles anders ist als beim neuen).

    @Selkie, ... Wichtig ist nur, dass der Hund (Katze etc) mit gültigen Tracespapieren fliegt.


    Die Version kannte ich nicht, wenn das mit Traces möglich ist, dann ist das natürlich ein netter Kompromiss. Mir ist aber noch nicht so ganz klar, wozu der Flugpate dann überhaupt nötig ist? Nur für die Mitnahme der Papiere? Das ganze andere bürokratische Zeug wird ja trotzdem der Verein machen, sowohl beim Abflug als auch bei der Ankunft?

    Diese Version ist wahrscheinlich billiger als die Beauftragung eines Unternehmens, aber dennoch sind die Kosten höher als vor 10 Jahren, denn die ganze Traces-Geschichte war damals für Tierschutzvereine nicht nötig (oder nur bei den mir bekannten Vereinen nicht üblich?).

    Wer noch den alten Pass hat, braucht keinen neuen. Aber welcher Tierschutzhund hat einen 4 Jahre alten Ausweis?

    Natürlich kann ein Verein auch im neuen Ausweis mal eben für den Flug einen neuen Besitzer eintragen lassen. Aber wie gesagt: solches Handeln bewegt sich seit Änderung der EU-Verordnung in einer rechtlich sehr dunkelgrauen Zone. Ich persönlich halte es nicht für ein Zeichen von seriösem Tierschutz, wenn mit solchen Tricks die Gesetze umgangen werden.

    Es geht um den Sauerstoff in der Luft. Wenn ausreichend Luft in der Dose ist, dann ist auch ausreichend Sauerstoff drin. Wenn das aufzutauende Fleisch die Dose nur zur Hälfte ausfüllt, dann ist da noch genug Luft für aeroben Stoffwelchsel bei den Bakterien. Die gefürchteten Gifte entstehen im anaroben Stoffwechsel.

    Also nein, in einer ausreichend großen Tupperdose entstehen diese Gifte nicht.

    Ja, so kenne ich das auch. Solange die Papiere stimmen, fragt da keiner nach. Einzig die Masse an Hunden wird auf diese Art nicht ins Land zu schaffen sein.

    Und wie können die Papiere stimmen, wenn im Ausweis ein anderer Besitzer steht als der begleitende Mensch? ;)
    (Tierschutzhunde haben in der Regel neue Ausweise. Seit Januar 2014 muss in neu ausgestellten Heimtierausweisen der Besitzer mit Name und Adresse stehen.)

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    Kann ich mir nicht vorstellen. Ich kann auch heute als Privatperson meinen Hund ohne zwischenschalten von einem Tiertransporteur mit auf Flüge nehmen. Einzige Vorraussetzung ist das der Hund rechtzeitig angemeldet wird, da nur begrenzte Mitnahmekapazitäten bestehen. Und wenn die verbraucht sind, geht's nicht.

    Ja, als Privatperson, den eigenen Hund.
    Aber ein Flugpate nimmt einen fremden Hund mit, nicht den eigenen. Das ist eine andere Situation.

    Trotzdem habe ich noch keine Lösung :verzweifelt:

    Meine Lösung wäre ein neuer Fleischhändler ;)
    Fleisch, das so stinkt, dass es den ganzen Kühlschrank verekelt, käme mir kein zweites mal ins Haus. Gammelfleisch mag ja für Hunde geeignet sein, aber vakuumiertes Gammelfleisch ist mir einfach zu gefährlich.

    Zitat

    Ich dachte, beim Auftau-Prozess MUSS Luft drankommen, sonst entstehen giftige Gase.
    Also fällt doch das Auftauen in der Tupperdose weg, weil es dort luftdicht verpackt ist.

    Wenn in der Tupperdose genügend Luft ist, muss da nicht ständig neue Luft ran. Die Dose muss also nur groß genug genug sein.

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    Bei der früher üblichen Flugpaten-Geschichte ist der Hund einfach nur Gepäck und wird auch so behandelt. Eventuell nötige Andersbehandlung ist dann eher Zufall und von der Aufmerksamkeit der Flughafenmitarbeiter abhängig. Diese normalen Flughafenmitarbeiter haben aber eigentlich anderes zu tun.

    Bei einem vernünftigen Tiertransport werden die Tiere gesondert abgefertigt und nicht einfach zwischen Koffern und Taschen verpackt. Seriöse Transportunternehmen sichern Betreuung für die Tiere bis zum Abflug und direkt nach Landung, so dass z.B. im Falle einer Verspätung garantiert kein Hund in seiner Box irgendwo zwischen diversen Koffern und Taschen in der Sonne schmort oder ähnliche Probleme entstehen.

    Dazu kommt das Problem, dass Tierschutz ja genau genommen keine Privatsache ist sondern rechtlich als "Handel" gilt (wie ja auch ein Schutzvertrag genau genommen ein Kaufvertrag ist). Seit 2014 die geänderte EU-Verordnung in Kraft trat ist es mindestens im rechtlich dunkelgrauen Bereich, wenn solche Hunde mit Flugpaten als "privat" reisende Tiere ins Land kommen.