Beiträge von Selkie

    Hat dein Bekannter die Batterie gemessen? Wird der Ladezyklus überprüft?

    Das Verhalten einer Batterie beim Laden und unter Last kann durchaus Hinweise auf den Zustand der Batterie geben. Es ist nämlich auch möglich, dass es gar nicht die Batterie ist. Mir ist vor kurzem die Lichtmaschine ausgefallen, das merkte ich erst, als mir während der Fahrt die elektischen Assistenzsysteme ausfielen, weil die Lichtmaschine keinen Strom lieferte und die Batterie halt irgendwann leer war. Aus irgendeinem Grund hat die Kontrollleuchte nichts gesagt.

    @Mikkki
    Sowas gibts noch? Das letzte Auto, in dem ich eine wartbare Batterie gesehen habe, war ein Skoda S100. ;)



    Ok, also wenn ich sie durch schieben bewege ist das OK, aber wenn ich sie durch ziehen bewege, dann hat sie Angst? Jetzt ernsthaft? Sie springt raus, sobald ich mich auf mein Rad setze, weil sie sieht, dass ich dann fahre. Wackeln tut es auch beim Schieben.

    Das sind zwei grundverschiedene Situationen. Immerhin erleichtert es das Training, du kannst die ersten beiden Schritte abkürzen.

    Aber selbst wenn der Unterschied für sie nur ist, dass du beim Schieben näher dran bist oder dass du hinter ihr bist (statt vorneweg) oder ob es das unterschiedliche Tempo ist, die Tatsache, dass sie beim Radeln sofort raus will (ist sie eigentlich gesichert?) zeigt, dass sie damit ein Problem hat.

    Dein Hund ist keineswegs der einzige, der das eine kann und das andere nicht.

    Ich kann verstehen, dass ihr euer Leben nicht einschränken wollt. Aber das Leben mit Hund bedarf gewisser Rücksichtnahmen, genauso wie mit Menschen.

    • ...Selbst wenn Mia (unsere große Hündin) in ihrem Tippie oder auf dem Sofa liegt, kann es passieren, dass ein Ball auf ihr landet oder jemand gegen sie läuft, da spielen halt auch vier Kinder. Und ich werde sicher nicht 4 Kinder ermahnen auf den Hund zu achten, der gerade auch dem Sofa liegt.
      ...
      Und nochmal: es gibt genug ruhige Ecken in Haus, aber sie will keine ruhige Ecke, sie will alles mitbekommen nur nicht von Bällen getroffen werden. Geht aber leider nicht zusammen. Wenn ich meine Ruhe haben will, kann ich mich auch nicht in die Fußgängerzone legen und erwarten, dass alle Ruhe geben, ...

    Ja, der Hund möchte dabei sein, hat aber trotzdem ein Recht darauf, nicht von Bällen getroffen oder von Kindern umgekugelt zu werden. Sowas kann mal passieren, aber nicht ständig.

    Das Beispiel mit der Fussgängerzone ist gut: wenn ich in einer Fussgängerzone auf einer Bank sitze, dann erwarte ich nicht, dass um mich herum nichts passiert. Ich erwarte aber sehr wohl, dass ich nicht angerempelt werde und ich erwarte auch, dass mir keine volle Einkaufstüte ins Gesicht schlägt.

    Achtet darauf, dass die Hunde in eurer Nähe Ruhe und Sicherheit finden und dafür nicht so weit wie möglich von euch weg müssen. Vor allem für die unsichere neue Hündin erscheimt mir das wichtig.

    • Doch, Kinder legen sich manchmal in Betten, ich auch. Mia schläft unter der Decke, stundenlang. Da passiert es schon mal, dass man sich halb drauf setzt.

    Wenn es eins der Kinder wäre, dass da unbermerkt unter einer dicken Decke liegt - wie oft würdest du dich draufsetzen, bevor du anfängst, erst mal genauer hinzuschauen oder dem Kind beizubringen, sich weniger gefährliche Liegeplätze zu suchen?


    • Mit dem Rad hat sich eher entwickelt. Wir haben eine kleine Runde mit den Kindern gemacht, sie sollte neben die beiden kleinen in den Anhänger, weil ich sie für zu untrainiert hielt. Sie ist aber von alleine raus, wollte nebenher laufen. Ich habe nun die Wahl, ob ich sie alleine zu Hause lasse, wenn wir mit den Rädern unterwegs sind (höchstens 3 Stunden) oder mitnehme, im Anhänger bleibt sie jedenfalls nicht. Laufen macht ihr offenbar Spaß, eigentlich freut sie sich über jede Bewegung. Deshalb wäre meine Frage eher, ob es kurzfristig zu gesundheitlichen Problemen kommt, beim Menschen würde ich sagen, der hat schneller abgenommen, bevor seine Knie kaputt sind. Sie ist ja nicht stark adipös, sondern nur übergewichtig. Sie läuft auch ohne Hächeln, scheint das Tempo also zu vertragen.


    2-3 Stunden am Rad für einen so jungen Hund ist wie Marathon für ein 10-jähriges Kind. Das ist ungesund.

    In den Wagen will sie nicht, weil es ihr unbekannt und vermutlich unheimlich ist. Das musst du mit ihr üben, bevor ihr eine richtige Tour machen könnt.


    • Das mit der Pinkelmatte draußen habe ich schon versucht, klappt nicht. Ich habe die Vermutung, sie hat immer heimlich auf die Matte beim Vorbesitzer gemacht, weil sie auch beim pinkeln auf den Teppich ängstlich ist, obwohl wie es einfach nur weg machen.


    Wie lange ist sie schon bei euch? Hab ich das überlesen?

    Ihr werdet Geduld brauchen. Der Hund ist anscheinend unsicher und kennt das nicht. Tut einfach so als sei sie ein Welpe.

    Und was will mir das sagen?

    Das sagt dir, dass es einen Engpass bei der Übertragung zwischen dem cloudfare-Server in Düsseldorf und dem Dogforum-Server gibt.
    Kann am Forenserver selbst liegen, aber wahrscheinlicher ist es irgendein Gateway dazwischen und deshalb betrifft es nur die Leute, deren Übertragungswege durch eben dieses Gateway laufen.

    Mal sehen, ob die Antwort jetzt durch den Stau kommt oder nicht. :D

    Auch wenn es meiner Meinung nach im Qualzuchtthread nicht richtig platziert ist ... ich finde das Sinushaar-Thema zu interessant um die Finger stillzuhalten.

    Grundsätzlich ist es eine anatomische Frage ... ist die Vibrisse Teil des Tastorgans, da sie über einen komplexen Aufbau verfügt, mit Nerven in Verbindung steht und Informationen ans Gehirn weiterleitet, oder ist sie nur ein funktionsloses Relikt und somit kein Teil des Tastorgans.


    Wird die Frage wirklich so gestellt?
    Sogar beim Menschen sind die Sinushaare nicht völlig funktionslos, die verbleibende Schutzfunktion der Tasthaar-Rudimente rund um die Augen ist zwar nicht lebenswichtig (und bei Brillenträgern oft genug noch weiter eingeschränkt, weil die einfach so oft anstoßen dass der Reflex durch diesen desensibilisierenden Lernvorgang unterdrückt wird), aber von "funktionslos" zu sprechen wäre dennoch grundfalsch.

    Die meiner Meinung nach wichtige Frage ist: ist die Funktion der Tasthaare beim Hund un-/wichtig genug, um eine Entfernung zu rechtfertigen oder zu untersagen?

    Welche Funktionen die gar nicht so rudimentären Sinushaare beim Hund haben, ist meines Wissens bisher nicht gut bis überhaupt nicht erforscht. Aber man kann davon ausgehen, dass zumindest eine Schutzfunktion vorliegt. Wie beim menschlichen Brillenträger kann natürlich ein Hund, der jahrelang Manipulationen an den Sinushaaren gewohnt ist, die zugehörigen Reflexe "verlieren". Es ist auch denkbar, dass bei unterschiedlichen Fellmerkmalen die grundsätzlich vorhandenen Funktion der vorhandenen Tasthaare mehr oder weniger ausgeprägt sind. Aber genau das ist ja die Frage: Ist das Entfernen der Tasthaare für den Hund nachteilig oder nicht? Und wenn es nachteilig ist, gibt es Vorteile oder gibt es Einwände, die diese Nachteile aufwiegen bzw. relativieren?

    Auf persönlicher Ebene ist die Antwort auf diese Frage leicht: ich persönlich schätze selbst eine minimale Schutzfunktion im Gesicht für bedeutend genug ein, um Tasthaare nicht zu entfernen. Die logische Folge ist: ich schaffe mir keinen Hund an, bei dem die Tasthaare mit dem Bart gekürzt werden müssen oder bei dem die Tasthaare aufgrund von Fellveränderungen (wie beim Pudel vermutet wird) möglicherweise so verändert sind, dass ihr Nutzen eh nicht zum Tragen kommt.

    Aber ich bin nicht das Maß der Dinge. Auf objektiver Ebene ist eine Antwort derzeit wahrscheinlich nicht möglich. Und auf rechtlicher Ebene steht selbst der Versuch einer Antwort bisher aus. Aus der Ferne betrachtet kann ich das vermutliche Vorpreschen der Amts-TÄ als einen Versuch zur Schaffung von Klarheit verstehen. Wenn dieses Vorgehen dazu führt, dass sich mal einer hinsetzt und das Problem endlich untersucht oder untersuchen lässt, um zu einer fundierten Entscheidung kommen zu können, dann ist das ein Fortschritt für alle. Ich möchte zufügen, dass eine solche Entscheidung auch rassespezifische Besonderheiten einschließen kann: es ist möglich, dass der Pudel tatsächlich weniger Nutzen aus seinen Tasthaaren hat als ein Pinscher und dass deshalb die Entscheidung beim Pudel anders ausfällt.

    Aber bisher habe ich nur Quellen gelesen, die bestätigen, was ich vorher schon wusste: man weiß nicht viel, aber jeder hat eine mehr oder weniger begründete Meinung.

    Bei mir funktioniert das Türen öffnen immer noch, so weit rüber kommt die Klinke nicht, dass es nicht mehr am Rahmen vorbeiginge.

    Das "gute" daran ist: runter drücken funktioniert nicht mehr. Man muss hoch drücken und genau das könnte für den Hund die Hürde sein, die er nicht so schnell nimmt, weil er es ja auch bisher anders kannte.

    Funktioniert aber nicht bei jedem. Hier hilft tatsächlich nur abschließen, alles andere hat meine Hündin nach 3mal zugucken verstanden und ist damit schneller als die meisten Menschen. ;)

    Die Türklinken sind leider schon alle in die Senkrechte gedreht. Das war eines der ersten Dinge, die wir gemacht haben, nachdem ich ihm gesagt habe, dass er alle Türen öffnet. Es hat ca. 1 Woche gedauert bis er raushatte wie man auch diese Türen öffnet :/ Der Knauf Vorschlag wurde bis jetzt noch nicht so gut angenommen von meinem Freund, wird aber noch drüber diskutiert.

    Versuch mal, die Türklinken senkrecht nach UNTEN oder waagerecht in die "falsche" Richtung zu stellen, vielleicht ist ihm das dann zu kompliziert.

    Kann klappen, muss aber nicht, aber Türklinken umdrehen ist ja kein Hexenwerk, das ist ein Versuch, der außer ein paar Minuten Zeit nichts kostet.

    Ich gebe mir große Mühe, den Krähen hier als netter Mensch in Erinnerung zu bleiben, denn Krähen können sich Gesichter merken. Wenn ich denen jetzt zur Nestbauzeit blöd komme, hätte ich Bedenken, dass ich in 2 Monaten die erste bin, die mit Gewalt vom Nest ferngehalten wird.

    In LE waren die Krähen nur Gutes von Menschen gewohnt, da hatte ich nie Probleme. Hier in EF sah das am Anfang ganz anders aus, da wurde ich mit meiner alten Hündin auch mal recht deutlich verwarnt. Ich habe der Krähe gerade deshalb Futter hingeworfen, weil sie mich offensichtlich gefährlich fand. Hat ein Weilchen gedauert, aber es scheint nachhaltig funktioniert zu haben obwohl ich jetzt 2 Jahre lang gar nicht im Park war. Jedenfalls wurde ich neulich zum Nussknacken aufgefordert, ich deute das mal als gutes Zeichen. :D