Beiträge von Selkie

    Der Zwergspaniel/Kleinpudel/Havaneser/beliebige andere Begleithundrasse reißt sich also los, springt dem Reh hinterher und reißt es... Ok...Bitte zeig mir, wo ich genau behauptet habe, dass das nur bei DKs so ist?! Genau. Nirgends!
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    (Bitte nicht die Dinge so hindrehen, wie man sie braucht, nur damit man dagegen wettern kann!)

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    Hier sucht eine "normale" Familie einen Hund, der nicht gearbeitet werden soll und der sie im Alltag begleitet. Ganz ehrlich, siehst du da einen DK? Ich nicht. Ich sehe da gar keinen Gebrauchshund!

    Dann dreh du bitte auch nicht. Denn der letzte zitierte Absatz ist einfach nur falsch. Gesucht wird ein Hund, mit dem ganz viel gearbeitet werden kann (ehrlich gesagt wundere ich mich, dass bisher noch niemand die viel zu viele geplante Arbeit angesprochen hat) und der dabei auch noch familientauglich ist.

    Mal ehrlich: da will jemand canicrossen und noch einiges mehr und du schreibst von Zwergspaniels, Kleinpudeln und Havanesern? Das geht doch komplett am Wunsch des TE vorbei.

    edit:
    Einen Großpudel könnte ich mir da allerdings vorstellen. Der würde jeder einzelne der gewünschten Aufgaben meistern.

    Ist aber noch gar nicht so lange her mit der Titerei. Vor 20 Jahren war Einreise nach GB mit Hund fast gar nicht möglich, jedenfalls nicht für eine Urlaubsreise. Dann kam das erste Pet Travel Scheme, das die direkte Einreise mit Impfung und Titer erlaubte und irgendwann (vor 10 oder 12 Jahren) fiel das mit dem Titer weg.

    Nun muss halt wieder getitert werden, diesmal nicht für die Hin- sondern für die Rückreise. Man muss es wissen, man muss rechtzeitig planen, aber es ist meiner Meinung nach kein allzu großes Problem.

    Eine generelle Leinenpflicht besteht für SH nicht ...

    Doch, irgendwie schon.

    Wenn ich das Hundegesetz anschaue, dann liest sich das nach Leinenpflicht in allen innerörtlichen Grünanlagen (außer ausgewiesene Freilaufflächen). An Straßen, die nicht "Marktcharakter" haben, dürfte man theoretisch ableinen, aber das macht doch kein vernünftiger Mensch. Sogar im Garten eines Mehrfamilienhauses ist Leinenpflicht.

    Dann ist da noch das Waldgesetz, nach dem man nur mit angeleintem Hund auf den Waldwegen unterwegs sein darf. (das ist ja noch stärker als bei uns in Thüringen, hier gibt es nur eine Leinen- aber keine Wegepflicht, ich darf also mit angeleintem Hund auch in den Wald, wenn ich Pilze, Beeren oder Bärlauch sammeln will)

    Einzig Feldwege abseits vom Wald könnten eine Möglichkeit für legalen Freilauf bieten. (falls es da nicht auch noch ein Gesetz gibt, welches ...) Oder eben der eigene Garten, also der ganz eigene.


    Woran liegt denn sowas?

    Es gibt ganz sicher verschiedene Ursachen dafür. Wenn du es genau wissen willst, musst du die Hunde fragen. ;) Falls es dir gelingt: ICH wäre an den Antworten interessiert, ich fände es sehr spannend zu erfahren, ob wir Menschen mit unseren Interpretationen wenigstens in die Nähe der Wahrheit kommen.

    Hier kommen ein paar meiner Interpretationen:
    Bei meiner Hündin ist es schlichtweg Frust. Die hängt frustriert schreiend in der Leine, weil sie bei Unterschreiten einer bestimmten Distanz die Kontaktaufnahme auf ihre Art gestalten will und nicht kann. Andere Hunde haben die Erfahrung gemacht, dass sie an der Leine nicht ausweichen können und blasen deshalb zum vorsorglichen Angriff. Wieder andere kennen ohne Leine subtilere Möglichkeiten, ihren Anspruch auf das mobile Revier im Dunstkreis ihres Menschen anzumelden. Noch andere wissen, dass ihnen an der Leine nicht die Zeit bleibt um in Ruhe mit dem anderen Hund auszudiskutieren, wer jetzt hier gerade "Vorfahrt" (oder die dickeren Eier) hatte. Es kann auch eine ungewollt erlernte Verhaltenskette sein. Oder ... oder ... oder ...

    Ich finde es völlig egal, bei wem der Hund letztendlich bleibt. Wichtig scheint mir, dass dieser Hund stabil bei einem Menschen und in einem ZuHause bleiben darf, denn dieser Hund hat anscheinend ein Problem mit dem hin- und her. Das lese ich nicht nur aus der Aussage der Freundin, sondern auch aus der Tatsache, dass der TE schreibt, die Hündin sei noch anhänglicher geworden seit der Trennung.

    Ich bin sicher, dass eine klare Lösung für den Hund besser ist. Für die Menschen sowieso.

    Eure Lösung könnte gut funktionieren, wenn sie nicht so auf dich fixiert wäre. Aber so wie du das beschreibst, sehe ich das Problem, dass der Hund auf diese Weise immer "dein Hund" bleibt aber dich nur ein paar Stunden am Wochenende hat. Der Rest der Zeit (also der größte Teil des Hundelebens) verbringt der Hund mit Warten - Warten auf dich. Wenn du aber komplett aus ihrem Leben verschwindest, dann hat sie eine Chance, sich auf deine Freundin einzulassen. Irgendwann wartet sie dann nicht mehr auf dich, sondern dann hat sie eine neue Bezugsperson.

    Was meinst du ist besser: 6 Tage Sehnsüchtiges Warten gefolgt von einem Tag mit dir oder ein Leben ohne dich mit einer anderen Bezugsperson?

    Ich würde einen klaren Schnitt machen. Du weißt doch sicher wie das ist mit dem Ende und dem Schrecken. ;)