Beiträge von Selkie

    Wenn es nicht zu weit führt, würde ich gerne wissen: Falls ein Welpe schlechte Röntgenwerte bekommt, ab welcher Quote zieht ein seriöser Züchter Konsequenzen daraus, die Hündin oder den Deckrüden nicht mehr einzusetzen? Also beispielsweise 1 Welpe von 6 hat schlechte Werte oder 1 Welpe von 10?


    Das ist nicht so einfach. Das Röntgenergebnis ist ja nur ein Puzzleteil unter vielen. Und eine wirklich vernünftige Zucht sollte möglichst viele Puzzleteile berücksichtigen und daraus einen Plan erstellen, der die Risiken möglichst klein hält und dabei die gewünschten Eigenschaften möglichst fördert.

    Wer nur auf Hüften achtet, der züchtet auchnur Hüften und keine gesunden Hunde. Wer aber gar nicht auf Hüftenachtet, züchtet auch keine gesunden Hunde. Gute Zucht ist ein sehrkomplexes Unterfangen, das nur dann gelingen kann, wenn die ganzen vielen kleinen Puzzleteile sinnvoll zusammengefügt werden.

    Vorab: ich bin kein Welpenkäufer, ich bin die Tierschutz-Tante, die ihre Hunde im Tierheim sucht. Ist also alles nur Theorie, was ich hier schreibe.


    Es gibt auch genug Züchter, die die Auswertung nicht interessiert.

    Wenn ich jemals einen Rassehund kaufe, dann nur bei einem Züchter, der sich zwingend für die Gesundheit seiner Rasse interessiert. Und dazu gehört die Untersuchung möglichst vieler Hunde auf alle rassetypischen Erkrankungen. Nur bei Erkrankungen, die per Gen-Test feststellbar sind, reicht es, die Zuchttiere zu testen, alles andere gehört möglichst breit getestet, sonst ist keine belastbare Aussage über die Gesundheit der Tiere aus dieser Zucht möglich.


    Und tatsächlich auch welche, die definitiv "lalala ich kann dich nicht hööören!" singen, wenn die Hunde doch mal ausgewertet wurden. Wie gesagt: kein Ergebnis ist kein schlechtes Ergebnis.

    Das kann man aber nur leichtgläubigen oder desinteressierten Käufern so verkaufen. Für mich ist es genau andersrum: für alle nicht untersuchten Hunde muss man vom schlechtest möglichen Fall ausgehen. Kein Ergebnis ist das schlechtestmögliche Ergebnis.

    Ein bekanntes Ergebnis kann gut oder schlecht sein. Ein nicht bekanntes Ergebnis ist ein nicht einschätzbares Risiko. Also muss man vom schlechtest möglichen Fall ausgehen.

    Ja, warum eigentlich nicht in der Mitte treffen, quasi Normal- bzw. Winterzeit plus 30 min :lol: Dann hätte wirklich jeder was zu meckern :D

    Ach was, Kompromisse sind für Anfänger.
    Ich bin für eine brutale Lösung. +7 Stunden. Dann haben wir dieselbe Zeit wie die Chinesen was wirtschaftspolitisch unverkennbare Vorteile hätte. :ugly:

    Wer dann nichts zu meckern findet, raucht eindeutig das richtige Kraut. :lol:

    Ich habe vorgestern "Das Büro der einsamen Toten" beendet und hätte am liebsten sofort mit dem nächsten Teil weitergemacht.

    Gestern habe ich Kai Meyers "Hex" angefangen. Der Anfang ist vielversprechend.

    "Tintenherz" und co gehört zu den Büchern, die einen festen Platz in meinem Regal haben. Eins von denen, die man mehr als einmal lesen kann (vielleicht auch sollte?).

    Ich wette das sich alle trotzdem aufregen egal ob jetzt dauerhaft Sommer oder Winterzeit oder auch nicht. Irgendwas gibt es zum aufregen immer.

    Niemand hat behauptet, dass die Abschaffung der Zeitumstellung eine zentrale Maßnahme zur Lösung aller Probleme Europas ist. ;)

    Dann müssten ja Leute bei denen eine andere Zeit ist als bei uns alle krank sein :fear:

    Das ist Quatsch.
    Die für eine Zeitzone festgelegte Zeit richtig sich idealerweise nach der Sonne. Denn der Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen ist unter anderem auch von Licht beeinflusst. Wenn das zusammenpasst, dann hat man kein Problem. Das ist die vereinfachte Version.

    Die nicht ganz so einfache Version ist: kein Problem haben diejenigen, deren "individuelle" Uhr mit der gesellschaftlich bevorzugten übereinstimmt. In einer Gesellschaft, in der der frühe Morgen als eine gute Aktivitätszeit gilt, haben die sogenannten "Lerchen" Vorteile. In einer Gesellschaft, in der der späte Abend bevorzugte Aktivitätszeit ist, haben die sogenannten "Eulen" Vorteile. Die jeweils anderen tun sich schwer und müssen mit einem leichten aber dauerhaften Schlafdefizit klarkommen, das sich natürlich verstärkt, wenn die Uhrzeit von der Sonnenzeit für den jeweiligen Menschem ungünstig abweicht.

    Was die Zeit angeht: an meinem Wohnort ist schon die "Normalzeit" um ca 20min zur tatsächlichen Sonnenzeit verschoben. Durch die Sommerzeit wird diese Verschiebung um eine weitere Stunde verstärkt. Ich finde das blöd, aber das ist nicht das größte Problem. Es gibt (und an dem Punkt ist dein Argument richtig) andere Länder, die tatsächlich in der "falschen" Zeitzone leben, z.B. Spanien liegt eigentlich in der Zone für GMT und hat GMT+1 und im Sommer dann sogar GMT+2, also richtig weit weg von der "natürlichen" Zeit. Das geht und auch diejenigen, deren individuelle Uhr so unflexibel anders tickt wie meine, kommen einigermaßen klar. Wenn das nämlich lange genug anhält, kann auch ein unflexibler Organismus sich darauf einstellen.

    Soll heißen: ich würde mir wünschen, dass wir immer in Normalzeit leben könnten. Aber wenn die Entscheidung zur dauerhaften Beibehaltung der Sommerzeit tendiert, dann ist mir das immer noch lieber als die ständige Zeitumstellung. Wenn ich mich richtig erinnere, dann hat die Abstimmung letztes Jahr gezeigt, dass die Mehrheit der Deutschen sich dauerhaft Sommerzeit wünscht.

    Übrigens: mit Reisen in eine andere Zeitzone habe ich (bei bis zu 2 Stunden) überhaupt keine Probleme. So lange der Tag-Nacht-Rhythmus mit der Uhrzeit übereinstimmt, ist die Zeit für mich "richtig".

    Beim Hund erwarte ich keine Probleme. Aber ich brauche mindestens 3 Monate um mich an die Sommerzeit zu gewöhnen (andersrum fällt mir leichter - bin halt eine ausgeprägte Eule).