Du wirst KEINEN Hund bei dreißig Grad im Schatten den ganzen Tag durch die Gegend hetzen können.
Meine alte Hündin hätte mich am liebsten bei 30 Grad im Schatten den ganzen Tag durch die Gegend gehetzt. Die wollte laufen, sich dann ein wenig in die Sonne legen und später weiterlaufen. 
Nur weil die Afrikaner so warmes Wetter nicht mögen, heißt das noch lange nicht, dass es allen Hunden so geht.
(Wir sind damals tatsächlich öfter mit einem Ridgeback unterwegs gewesen, der Unterschied war genauso auffallend wie verwirrend: der blonde Afrikaner wolle nur im Schatten liegen, die schwarze Promenadenmischung wollte am liebsten gar nicht liegen und wenn dann auf keinen Fall im Schatten. OK, mit 15 wollte sie dann auch gern mal liegen, aber immer noch ausschließlich in der Sonne.)
Wenn der Mensch im Sommer gern wandern geht, dann finde ich es vernünftig, einen Hund auszusuchen, der das mit großer Wahrscheinlichkeit mitmacht (edit: natürlich soll es nicht das einzige Kriterium sein, aber es ist ein Kriterium, wenn der Hund im Urlaub dabei sein soll). Allerdings ist das immer ein Glücksspiel (meine jetzige Hündin ist deutlich wetterempfindlicher als ich erwartet hätte) und die zuletzt genannten Rassen sehe ich da nicht wirklich:
Was würdet ihr bei einem Schweizer, Appenzeller Sennenhund oder Chesapeake bay Retriever sagen?
Die Schweizer kenne ich eher als Sommermuffel, beim Chessie kann ich mir auch eher vorstellen, dass der es kühler mag (wobei ich den nur theoretisch kenne).