Beiträge von Selkie

    Nein, du interpretierst den Beipackzettel nicht falsch. Du nimmst aber fälschlicherweise an, dass der Begriff "Grundimmunisierung" absolut eindeutig definiert sei. ;)

    Die StikoVet bezeichnet als Grundimmunisierung die Folge von Impfungen laut ihrer Empfehlung (8.Woche, 12. Woche, 16. Woche, 15. Monat; bzw. 2 Impfungen mit inaktivierten Impfstoffen im Abstand von 4 Wochen gefolgt von einer weiteren Impfung nach einem Jahr).

    Allgemein ist Grundimmunisierung nur das, was nötig ist um bei einem Lebewesen eine belastbare Immunität zu erreichen. Das ist in den meisten Fällen mit einer Impfung jenseits der 12. Woche getan. Es gibt aber ein paar Hunde, bei denen die erste Impfung nicht anschlägt (ob nun wegen noch vorhandere maternaler Antikörper oder weil das Immunsystem gerade anderweitig beschäftigt war und nicht auf die Impfung reagiert hat) und deshalb hält die StikoVet an der mehrmaligen Impfung zur Grundimmunisierung fest.

    Das eine ist eine Empfehlung, die absolut jedes Risiko ausschließen will. Das andere ist der Beipackzettel, auf dessen Angaben du dich grundsätzlich verlassen kannst.

    Ich mache gerade die (eigentlich nicht überraschende) Erfahrung, dass auch Hunde an unterschiedlichen Stellen Speck ansetzen.

    Meine erste Hündin war immer gut in Form. Da war immer Taille erkennbar, selbst mit 2kg über normal noch. Rippen hat man nie gesehen (auch mit 2kg unter normal nicht) aber immer gut gefühlt. "Normal" war 14,5 bis 15kg, also sind die 2kg Abweichung schon ziemlich viel. Die hat das einfach immer gut verteilt und sie hatte viele Muskelpakete, die die Figur in jeder Gewichtslage formten.

    Meine jetzige Hündin ist nicht gerade schlank *hust*. Aber auf den Rippen ist kein bzw. sehr wenig Speck, die Rippen fühle ich sofort beim Hinfassen. Der Speck sitzt vor allem am Bauch und auf den Hüften. Taille? Kann man mit viel Phantasie erahnen. |) Wäre sie ein Mensch, hätte sie wahrscheinlich die typische Birnenfigur. ;)

    Ich kann es nur unterstreichen: Freizeitbeschäftigung soll Spaß machen. Allen. Aber wer "nur zum Spaß" verwechselt mit "ist doch egal", der verdirbt möglicherweise den anderen jeden Spaß am Sport.

    Ich stelle mir gerade vor, wir hätten im Chor jemanden sitzen, der seit einem halben Jahr nur falsche Töne produziert und sich "angemacht" fühlt, wenn man ihm das sagt. Es macht nämlich blöderweise überhaupt niemandem Spaß, neben so jemandem zu singen und immerimmerimmer wieder zu versuchen zu retten, was nicht mehr zu retten ist.

    Klar im Hundesport ist es nicht ganz so wichtig, dass alle dasselbe machen. Aber auch in einer Hundesportgruppe ist es doch total blöd, wenn einer bei den Basics hängen bleibt, während die anderen an den Feinheiten feilen. Es geht (hoffentlich) nicht darum, dass jemand länger braucht oder sich mal schwer tut? Dann ist eine ungeduldige Reaktion zwar vielleicht verständlich aber trotzdem nicht OK. So wie ich das verstanden habe, geht es darum, dass jemand im Sportverein trainiert aber eigentlich gar kein Interesse an dem Sport hat - und das macht dann wie gesagt niemandem wirklich Spaß.

    Und weil hier so oft die bezahlten Trainer in den Hundeschulen angesprochen werden: ich bin ganz sicher, dass die auch frustriert sind, wenn es nicht voran geht. Auch bei bezahlter Arbeit möchte man Erfolge sehen. Denn auch bezahlten Trainern macht es einfach keinen Spaß, ewig lange auf der Stelle zu treten.

    Mir fehlt übrigens jeglicher sportliche Ehrgeiz. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mal in irgendeinem Sport Turniere laufe. Aber wenn ich dennoch mal in einem Sportverein trainieren sollte, dann tue ich das nicht ohne Ziel. Ich will dann was lernen, ich will vorankommen, ich will auch ohne Turnierambitionen nicht einfach nur im Kreis laufen.


    Ich würde vorschlagen, dass jeder mal reflektiert, warum er Hundesport macht.

    Wieviel Stunden investierst du?
    Wieviel Kohle steckst du rein?
    Was wird es dir in 10 Jahren gebracht haben?

    Ich mache wie gesagt keinen Hundesport, aber ich habe trotzdem das Bedürfnis, vor allen deine dritte Frage zu beantworten und die Antwort gilt sowohl in Sachen Hund als auch für mein anderes Hobby:

    Ich hoffe inständig, dass ich in 10 Jahren nicht an derselben Stelle stehe wie heute, sondern einiges gelernt habe. Wenn es anders wäre, würde es mich echt frustrieren. ;)

    Ich verstehe gerade nicht, was die Aussage mir sagen soll?

    Dass der Border Terrier eine brachyzephale Rasse ist.
    Natürlich nicht vergleichbar mit den extrem brachyzephalen Möpsen und Bulldoggen. Der Border Terrier (und noch eine Reihe anderer Rasse) ist moderat brachyzephal, aber dennoch brachyzephal.

    ...1 km im Trab am Rad, was für eine Lächerlichkeit für einen "Fitnesstest".

    Aaaaaaaber besser, als diese 100 m in 30 Minuten, oder was das da ist (habs nicht im Kopf, der Fitnesstest vom VDH).


    Aber auch hier sieht man: "besser" als schlecht ist nicht sofort "gut".

    Der Belastungstest im VdH ist 1km lang. Die Vorgabe ist 1km in 11min (es wird überlegt, das auf 8min zu verkürzen).

    Die Tests sind also identisch. ;) Ob der Hund am Rad trabt oder neben einem zügig gehenden Menschen, ist doch nun wirklich nicht relevant.

    bei meinem Tierarzt ist es so, dass er mit seiner Familie im Haus über der Praxis wohnt....


    Aber ich glaube wenn man das insgesamt rechnet, dann sind deren Hunde trotz der Praxisöffnungszeiten gar nicht soo viel alleine.

    Ich wollte keineswegs sagen, dass das nicht geht. Allerdings haben es meine TÄ nicht so bequem und deshalb wäre es vermutlich ziemlich kompliziert mit Hund.

    Meine erste TÄ kannte ich schon, als wir beide noch studiert haben. Die hatte Pudelmischlinge (Mutter und Sohn). Später kam noch ein Labrador dazu.

    Die Praxis in der ich jetzt bin, hat 3 TÄ, ich kenne aber bisher nur 2 davon. Einer hat eine Katze, bei dem anderen weiß ich es nicht. Hunde kann ich mir bei beiden nur schwer vorstellen, weil ich eine ungefähre Ahnung habe, wie lange die beiden täglich in der Praxis sind.

    Einige der TFAs haben aber Hunde. Ein schwarzer Schäferhund (-Mischling?) war oft mit in der Praxis und die zugehörige Besitzerin hat letztens von ihrem Bullterrier-Zweithund erzählt. Eine andere TFA hat von ihrer älteren Dackeldame erzählt und die dritte hatte wohl einen Terrier (-Mix?).