Beiträge von Selkie

    Abgesehen davon, dass das ganze Video für mich nach komplettem Schwachsinn aussieht: was genau sagen 2 Minuten verspielter Größenwahn eines 16 Wochen alten Pekingesen über die Gesundheit eines brachyzephalen Hundes aus?

    (ja, die Frage ist rhetorisch |))

    Ich hab eine Wortfindungsfrage. Vor (oder auch während) Erkältungen fühle ich mich manchmal so... krisselig. So ähnlich wie "kribbelig" aber es ist kein Kribbeln. Ich weiß nicht, wie man das Gefühl beschreiben könnte. Kann jemand mit dem Wort was anfangen und weiß ein passenderes?

    Ich weiß genau was Du meinst, aber gibt es dafür überhaupt ein Wort ?

    Bei uns heißt das (neben mindestens 5 der bisher genannten Varianten): was ausbrüten.

    Aber eine Murmel hat doch gar keine scharfen Kanten die ummantelt werden müssten?

    Das ist doch egal. Eine Plastiktüte mit innenliegendem Butterbrot hat auch keine scharfen Kanten. Die hab ich so auch wieder aus meinem Hund bekommen.

    War allerdings recht k......ckfarben. :D

    Die Plastetüte könnte in Magensäure zu was scharfkantigem aushärten. Aber ansonsten: das wäre ohne Sauerkraut ziemlich sicher genauso rausgekommen. ;)

    Aber wenn der Hund das Sauerkraut gern frisst, dann immer rein damit. Schadet nicht, ist gesund. :smile:

    Danke dir!

    Was mir jetzt noch schwer fällt, ist reines Hühnerfleisch zu finden. Die meisten BARF-Anbieter haben kein reines Fleisch, sondern meist gemischt mir Karkassen.

    Beispielsweise: https://www.frostfutter.de/hund/gefluegel…leisch-24x1000g

    Muss bei 20% Karkassen und 80% reinem Fleisch anders gerechnet werden? Soweit ich das verstanden habe, beinhalten Karkassen auch schon Knochenanteil - würde die extra-Knochenfütterung dann wegfallen?

    Ansonsten wird das Huhn eben frisch gekauft :)

    Dann ist zusätzliche Knochenfütterung nicht zwingend nötig. Aber: die Karkassen sollten wirklich fein gewolft sein, um zum Kochen zu taugen. Ich mahne lieber zur Vorsicht auch wenn ich selbst jahrelang gewolfte Knochen gekocht und gefüttert habe und sogar manchmal Hühnerklein für meinen Hund gekocht habe. Wenn doch mal ein zu großes Stück Knochen drin ist und der Hund dass zerbeißt, dann kann das scharfkantig zersplittern.

    Ich auch. Gerade Leinöl ist oft beim Kauf schon ranzig, ich glaube viele wissen gar nicht wie das eigentlich schmeckt. ;)

    edit: man kann die Haltbarkeit von Ölen durch Kühlen verlängern. Je küher desto besser. Leinöl hält sich im Kühlschrank um die 2 Wochen (dann wird es bitter, für mich ungenießbar, ist aber noch nicht komplett kaputt). Im Gefrierfach bleibt es ein paar Monate lang genießbar. Für mich genießbar. ;)

    Also, was ich sagen wollte: bzgl. der Öle kursieren glaube ich viele Mythen. Einem gesunden Hund schaden die sicher auch nicht, aber gerade, wenn ihr mit Fett geizig sein müsst, sollte man den Nutzen nochmal genauer unter die Lupe nehmen. Ähnlich Leinöl, dessen gesunde Fettsäuren sind sehr sauerstoffempfindlich. Das verwandelt sich in Nullkommanix von einem guten Futterzusatz in Möbelpolitur...

    Das mit der Haltbarkeit ist ein wichtiger Hinweis, aber gerade bei fettarmer Ernährung muss man die Versorgung mit essentiellen Fettsäuren irgendwie "kompakt" sichern. Das ist über gute Öle am besten möglich, davon braucht man auch gar nicht viel.

    Ich würde für beide Hunde zusammen einen TL Öl täglich ins Futter tun.

    Das funktioniert nicht bei fettarmem Futter, diese 70/30 - Richtlinie funktioniert nur, wenn der Fleischanteil so fetthaltig ist, dass der Energiebedarf des Hundes damit weitgehend gedeckt wird. Du muss das Fett (fast komplett) durch Kohlehydrate ersetzen und da bist du mindestens bei 50/50, wenn nicht noch mehr.

    Das passt. Nur einen Knochenersatz brauchst du noch (ich finde Knochenmehl am besten).

    Und mein größtes Fragezeichen: Wie berechne ich die Menge an Reis/Kartoffeln, die pro Portion rein kommen? Ersetzt das das Gemüse oder wie Rechne ich da?

    Ich würde etwa so rechnen: 50% der (bisher angenommen) Tagesration ist vom Tier. Als für jeden Hund 1% vom Körpergewicht als "Fleisch".

    Dann folgen 30% Kartoffeln/Reis als Kohlehydrat- / Energieträger. Jetzt wird es (bei Reis) etwas hakelig, denn nun musst du den Reis auf "nasse" Menge umrechnen, Kartoffeln hat man ja meist frisch. Ich versuche unten eine Beispielrechnung. Und zuletzt kommen 20% Gemüse dazu.

    So würde ich anfangen. Sollten die Hunde bei dieser Einteilung abnehmen, dann erhöhst du den Anteil an Reis/Kartoffeln. Nur diesen Anteil, der Rest kann gleich bleiben.

    Das bedeutet für deine große Hündin etwa:

    800g Gesamtfuttermenge/Tag, davon

    • ca 400g vom Tier
      = mageres Fleisch + mäßige Mengen Innereien. Ob Pansen vertragen wird, musst du selbst einschätzen, ich möchte dich nur vor eventuellen olfaktorischen Abenteuern beim Pansen kochen warnen. ;)
    • ca 320g Kartoffeln/Reis
      Bei Kartoffeln ist es leicht, man nehme ca 320g Kartoffeln und werfe sie in den Topf, Bei Reis rechne ich: 100g trockener Reis entspricht etwa 300g gekochtem Reis. Also sind 320g Reis in der fertigen Pampe etwas mehr als 100g Reis vor dem Kochen. Für Flocken gilt das Gleiche.
    • ca 80 Gemüse
      Wenn ich jetzt nur für diesen Hund rechnen würde, dann würde ich das direkt großzügig auf 100g aufrunden ;)