Beiträge von Selkie

    Weil einem die besten Antworten immer zu Hause auf dem Sofa einfallen:

    Sie "nein, nein, das geht so nicht, der MUSS sofort kastrierte werden, bevor er nicht mehr hört."

    Ich "Nö, muss er nicht. Der hört und wenn er nicht mehr hört, ...

    ... dann suche ich das Problem eher an den Ohren als an den Hoden.

    :p

    Fürs Beißen habe ich allerdings keine Lösung. Ich war nämlich bisher der naiven Annahme, dass ein Hund nicht mit den Hoden beißt. Aber man lernt ja bekanntlich nie aus. |)

    Ich hab schon immer gesagt, dass das für mich eindeutig unter Qualzucht fällt.

    Immer hungrig sein, immer auf der Suche nach was Fressbarem,... ich finde das nicht schön.

    Ich möchte da gerne widersprechen :smile:

    Labbis können (!) jederzeit fressen - zumindest in der Regel. Aber sie müssen das nicht, das ist absolut Erziehungssache.

    Wenn es um den Gendefekt geht, der dem Hund ständig "Hunger" signalisiert, dann ist es keine Erziehungssache. Und wenn dieser Defekt wegen "ein Labbi ist halt verfressen" in Kauf genommen wird, dann ist das Qualzucht oder zumindest auf dem Weg dahin.

    Wenn es um normal verfressene Hunde geht, die nach einer kompletten Mahlzeit gerne noch eine zweite und dritte hätten, dann ist das natürlich keine Qualzucht. Es sind ja keineswegs alle Labradors betroffen. Aber es ist trotzdem wichtig, das im Zusammenhang mit Qualzucht zu thematisieren, denn jetzt ist genau der richtige Moment um da regulierend einzugreifen.

    In einem Wohnhaus würde man ja auch nicht einfach in ein Appartment reinlaufen :ka:

    Nein, aber es ist absolut üblich, bis zur Tür zu laufen und dort zu klingeln. In einem Wohnhaus ist es sogar üblich, bis zur gewünschten Wohnungstür zu laufen. Da ist der Besucher nicht nur auf dem Grundstück sondern sogar schon im Haus.

    Wer das nicht will, der muss das deutlich machen. Es ist in Deutschland eben nicht so, dass das Betreten eines privaten Grundstücks automatisch tabu ist. Erst wenn es entsprechend gesichert ist und jemand trotzdem über das Tor klettert hat der Besucher was falsch gemacht. Aber auf ein Grundstück zu gehen, um an der Tür zu klingeln, ist hierzulande absolut üblich.

    Wegen vorher ankündigen: Es gibt ca 1000 Gründe, warum jemand einfach mal hier klingelt ohne dass es gleich unerwünschter Besuch ist. Wenn z.B. ein Paketbote hier klingelt, um zu fragen ob ich ein Paket für die Nachbarn annehme, dann hat der sich nicht vorher angekündigt, jedenfalls nicht bei mir. Wenn meine Cousine gerade hier in der Gegend ist und noch Zeit hat, dann schaut die schon mal vorbei ohne sich vorher anzukündigen. In meiner Welt ist es noch ganz normal, dass auch mal jemand unangemeldet spontan vor der Tür steht. Und wenn ich nicht da bin, dann sollte der auch spontan und unbeschadet nach dem erfolglosen Klingeln wieder gehen können. Dasselbe erwarte ich, wenn ich bei anderen vor der Tür stehe.

    Ich bin ehrlich erstaunt, dass es Menschen gibt, für die "klingeln" schon ein Eingriff in die Privatsphäre zu sein scheint, dass der Weg bis zur Klingel für manche nicht in den "öffentlich nutzbaren" Bereich gehört.

    Der Hund ist genial. Der perfekte Wachhund.

    Die Besitzer sind wahnsinnig, keine Klingel außerhalb des Grundstücks anzubringen. Die wissen, dass ihr Hund so reagiert, also müssen sie dafür sorgen, dass niemand unwissend in diese Situation kommt. Das fällt meines Erachtens unter die Verkehrssicherungspflicht: die Zugangswege zum Haus müssen so gestaltet sein, dass Dritten dort keine Gefahr droht. Ist das nicht der Fall oder nicht erwünscht, dann muss der Zugang erkennbar versperrt sein und die Einrichtungen, die für Fremde erreichbar sein müssen (in unseren Breiten üblicherweise Klingel und Briefkasten), so angebracht werden, dass jeder sie ungefährdet erreichen kann.

    Ok - aber zum Thema: Was sind für euch die haltbarsten Outdoor-Schuhe?

    Wanderschuhe aus Leder. In meinem Fall: Grisport Dartmoor; seit über 10 Jahren im Gassi- und Wander-Einsatz. Die Schnürsenkel musste ich letztes Jahr erneuern, die Sohlen sind sichtbar abgenutzt aber ich erwarte noch einige Jahre mit diesen Schuhen. Das knöchelhohe Modell (auch von Grisport) ist genauso alt, allerdings nicht so dauerhaft beansprucht und sieht noch fast wie neu aus.

    Ach Mädels, Schnappatmung...

    Gerade entdeckt, es gibt eine Fortsetzung vom 'Report der Magd'!

    'Die Zeuginnen' von Margaret Atwood

    ... ich weiß was als nächstes auf meiner Wunschliste steht.

    Für englischkundige Hörbuchfans ist es noch ein paar Tage lang als (stark) gekürztes Hörbuch bei BBC Sounds: The Testaments. Wer sich beeilt, kann auch noch The Handmaid's Tale hören.

    (meine ungelesenen Bücher zähle ich jetzt lieber nicht. Ich weiß, dass im Regal knapp 30 Bücher auf Lesezeit warten. Auf dem E-Reader hat sich noch viel mehr angesammelt. Die Wunschliste ist noch länger ... zuviel Bücher, zu wenig Zeit.)


    Ich lese gerade "Devil's Day" von Andrew M. Hurley. Es ist ist weniger intensiv als "The Loney", nicht wirklich gefälliger, aber deutlich weniger sperrig und kantig. Ich finde es auch leichter, den zahlreichen Rück- und Vorblicken zu folgen. Aber ich glaube, für mich wird das erste Werk das beeindruckendere bleiben.

    Es ist ein Mischling, da kann alles passieren. ;)

    Es kann sein, dass er noch einen riesigen Wachstumsschub bekommt und ein richtig großer Hund wird. Es kann sein, dass er immer kleiner bleibt als seine Geschwister. Das kann man bei einem Mischling nicht wirklich vorhersagen.

    Und ich bin der Meinung, das man wirklich nur effektiv beraten kann, wenn man den Hund sehr gut kennt. Das ist mir in diesem Maße klar geworden seit ich in der Rettungshundestaffel bin. So kompetent wie man da von den Ausbildern beraten wird, individuell für den eigenen Hund, habe ich bisher noch bei keinem Trainer erlebt!

    Natürlich ist es richtig, dass jemand, der den Hund richtig gut kennt, viele Dinge anders einschätzen kann als jemand, der den Hund nur eine Stunde lang sieht. Aber je besser man einen Hund kennt umso stärker neigt man zum Tunnelblick. Auch Profis können betriebsblind sein. Und dann kommt jemand von außen, schaut mit einem unvoreingenommenen Blick drauf und hat eine ganz andere Idee.

    Beides ist sinnvoll. Menschen, die Hunter kennen, hast du zur Genüge. Du selbst kennst beide Hunde in- und auswendig. Aber es ist durchaus möglich, dass genau dieses "kennen" einem objektiven Blick im Weg steht und dass eine Idee von außen euch weiterbringen könnte. Ich würde es wirklich nicht so einfach vom Tisch wischen, einen Trainer von außen hinzuzuziehen.