Beiträge von Selkie

    Selkie

    Das kannst Du jetzt nicht wirklich erst meinen.

    Selbst Dir sollte klar sein, dass es sich bei Deinem Beispiel um einen völlig anderen Sachverhalt handelt, als der um den es hier geht. Was Du schilderst ist mindestens ein Doppelhaus oder ein Mehrparteienhaus.

    Nein, ist es nicht. Es gibt in der geschilderten Version natürlich jede Menge Mehrparteienhäuser, aber es gibt genauso viele Einfamilienhäuser. Bei manchen Häusern ist sogar "Einfamilienhaus" arg übertrieben, die wunderschönen kleinen Häuschen gegenüber sind eher "Einpersonenhäuser" mit nur einem Wohnraum im Parterre und einem Schlafzimmerchen im Dachgeschoss. Davor ein Vorgarten, dahinter ein Hof für jedes einzelne Haus.

    Das Haus in dem ich wohne, hat zwar mehrere Wohnungen, aber nur deshalb, weil wir das vor 20 Jahren so ausgebaut haben, so dass jeder in der Familie eine eigene kleine Wohnung bekommt. Ich könnte zwar sowieso keinen Hund allein im Vorgarten lassen, weil wir den Vorgarten auf einer Seite nicht sicher eingezäunt haben. Aber am Eckgrundstück z.B. ist der (friedliche) Hund gern und oft draußen. Vom Gartentor bis zur Tür sind es etwa 10m, die Klingel ist an der Haustür, und direkt vor der Haustür liegt manchmal der Hund und sonnt sich. Das könnte genau die Situation wie im Eingangspost sein (ist es aber nicht, denn erstens würde der Hund niemanden stellen und zweitens bin ich ziemlich sicher, dass die Leute den Hund nicht in Abwesenheit draußen lassen).

    Also: ja ich meine das ernst. Und nein, mir ich nicht klar, wieso das eine völlig andere Situation sein soll.


    Zitat

    Denn im Bezug auf den Eingangspost müsste man, um bei Deiner Ausführung zu bleiben, ein oder mehrere Privatgrundstücke durchqueren um am Ende auf dem, der gewünschten Person zu landen.

    Den Teil verstehe ich nicht.

    Die Dame im Eingangspost wollte zu den Menschen, auf deren Grundstück sie stand. Das ist genau die Situation, die in meiner Umgebung Alltag ist. Am beschriebenen Eckgrundstück ist sogar gelegentlich der auf dem Grundstück frei herumliegende Hund vorhanden.

    Für mich ist deshalb völlig klar: wer einen wachsamen Hund draußen lassen will, der muss den Vorgarten entsprechend sichern, damit die Leute nicht in Gefahr geraten.

    2. Wer wohnt tatsächlich so, dass man durch das Gartentor und durch den Garten eines Grundstücks muss, ...

    Ich z.B.. Und ca 90% der Menschen in meinem Stadtviertel sowie in den umliegenden Stadtvierteln. Hier gibt es Unmengen Doppel- und Reihenhäuser, bei denen man durch ein Gartentörchen und durch den Vorgarten muss um an der Tür zu klingeln.

    Das ist keine hirnverrenkende Konstruktion, dass ist normal.

    Die halten sich bedeckt, was ich eine absolute Gefährdung für die Verbraucher finde :rotekarte:

    http://www.deinupdate.de/?p=87332

    Ich auch. Zumal Wilke Großkunden beliefert und somit nicht nur Krankenhäuser und Altenheime betroffen sind, sondern die Endverbraucher das überhaupt nicht mitkriegen, dass sie Wilke-Produkte essen.

    Sind Listerien nicht nur bei Rohprodukten gefährlich?

    Wenn man die Pizza in den Ofen tut, dürfte sich das doch erledigt haben? Nur wenn die Wurst aufs Brot kommt, ist es blöd...

    trengend und scheiße bezahlt

    Wohnungstür, innerhalb eines befriedeten Bereiches in dem ich, mit meinen Mitmietern und im Auftrag des Besitzers, das Hausrecht habe.

    Haustür, an die Strasse angrenzender und öffentlicher Bereich.

    Haustür -> Klingeln -> Alles gut

    Wohnungstür -> Klopfen -> was macht jemand ungefragt im Haus?

    Ich stell mir das grad an meinem vorigen Wohnort vor ... 15-Geschosser mit 9 Wohnungen je Etage. Da ist der Paketbote täglich mit Sackkarre ins Haus. Wenn der für jedes Paket wieder nach unten gehen sollte um von draußen zu klingeln ...

    Aber da du im Konjunktiv geschrieben hast, gehe ich davon aus, dass in deinem Haus nur eine Wohnung ist und es niemals vorkommen kann, dass ein Paketbote beim Nachbarn im selben Haus schon was zugestellt hat. In dem Fall fände ich es auch schräg, wenn einer ins Haus latscht. Aber welcher Paketbote macht das? Die sind doch froh, wenn sie nicht umsonst die Treppen hoch schleppen müssen.

    ja, da hast du wahrscheinlich Recht. Vielleicht liegt es auch den jeweiligen Leuten.

    Ich fand nur den Unterschied so krass zur letzten Rally-O-Veranstaltung, wo die arme Besitzerin der läufigen Hündin fast gelyncht wurde von den Rüdenbesitzern. Obwohl sie als allerletzte gestartet ist und die Hündin die ganze Zeit im Auto war.

    Allein das Wissen, dass da irgendwo eine läufige Hündin ist, hat viele Rüdenbesitzer jeden "Fehler" ihres Hundes darauf schieben lassen.

    Ah, dann hatte ich dich missverstanden. Das ist meiner Meinung nach ein anderes Thema.

    Nun ist Obi natürlich was anderes als Zughundesport und insbesondere in den sehr genau zu nehmenden Details vielleicht auch anfälliger für spezielle Ablenkungen aber solche Reaktionen verbuche ich unter "Ausrede suchen". Der Hund, der tatsächlich so hormongesteuert ist, dass ihm die Sicherungen rausfliegen, hat tatsächlich regelmäßig Pech gehabt, im Sport genauso wie im echten Leben. Für allen anderen gehört sowas einfach geübt (finde ich).

    ...

    Aber ich denke am schlimmsten sind die Rüden, die immer von läufigen Hündinnen ferngehalten werden, und dann total hohl drehen, wenn sie mal auf eine treffen.

    Ich habe es zum Beispiel bei der Dogtrekking-Veranstaltung gemerkt, dass die Rüden aus dem Schlitten-/Zughundesport, die mit vielen anderen Hunden zusammenleben, ganz entspannt bei läufigen Hündinnen sind. Die haben eben einfach gelernt damit umzugehen.


    Das ist mir zu simpel gedacht. Denn da stellt sich die Frage: was ist Henne und was ist Ei?

    Hunde, die mit vielen anderen Hunden zusammenleben und damit nicht klarkommen, werden vermutlich separiert oder als Einzelhund weitervermittelt. Hunde, die bei Kontakt zu anderen Hunden massiv Stress haben, werden nur sehr ausgewählte Hundegruppen besuchen.

    Dann sind natürlich die intakten Rüden, die in der Gruppe leben, ganz entspannt bei läufigen Hündinnen. Einfach weil kein vernünftiger Mensch sich und dem Hund den Stress antut, ein "Hormonmonster" in einer Gruppe mit intakten Hündinnen zu halten. Rüde, der hohl dreht, wird entweder kastriert oder abgegeben.

    Mir sind zwei solcher Fälle persönlich bekannt, die das Leben mit der intakten Hündin eben nicht "gelernt" haben. Die konnten beide wunderbar kontrolliert werden, auch in Gegenwart standhitziger Hündinnen. Aber das war reiner Gehorsam, der Stress blieb.