Beiträge von Selkie

    Und in diesem "was erwarte ich / was muss ich erwarten" liegt für mich der Unterschied.


    Denn wenn ich meinen Hund frei laufen lasse - gehe ich dann davon aus, dass deshalb jemand stirbt?

    Nein, ich denke nicht jedesmal daran, dass mein Hund einen tödlichen Unfall verursachen könnte, wenn ich ableine. Ich denke auch nicht jedesmal daran, dass ich einen tödlichen Unfall verursachen könnte, wenn ich ins Auto steige. Und ich bin fest überzeugt, dass die Leute mit den Zigarettenkippen auch nicht an Waldbrand denken, wenn sie rauchen.

    Ich weiß aber, dass es diese Risiken gibt. Ich weiß, dass ich mit dem Auto Unfälle verursachen kann, die für mich und andere tödlich enden. Ich weiß, dass mein Hund Unfälle verursachen kann, die im schlimmsten Fall tödlich enden. Das ist der zum Glück sehr seltene worst case, aber es ist ein Risiko, dass meiner Meinung nach jeder kennen sollte. Denn nur wenn man die Risiken tatsächlich einschätzen kann, kann man sie verringern.

    So, dann löse ich mal auf =)

    Sie ist auf jeden Fall eine sehr bunte Mischung aus:

    25% Deutscher Schäferhund

    12,5% Bichon Frisé (wo auch immer der in ihr steckt)

    62,5 % Mischung aus asiatischem Hund (Husky, Shar Pei oder so etwas) und Jagdhund

    Das ist nur deshalb so ungenau, weil der Fennek nicht in der Datenbank ist. xD

    Wer von Euch könnte denn einen Reifen wechseln ?

    Ich wechsel zwei mal im Jahr alle 4 Reifen - also ich behaupte, ich könnte das. ;)

    Dort haben wir dann mit vereinten Kräften das Notrad aufgezogen. Mit dem Wagenheber in unserem Auto hätten wir es aber nicht geschafft, auch war nichts im Auto um die Muttern am Auto zu lösen.

    Das gehört da aber eigentlich rein. Ist zwar nicht das perfekte Werkzeug, aber ganz ohne ist blöd. Ich weiß nicht mal ob der ADAC für jedes Modell die richtigen Werkzeuge dabei hätte (die Größe der Radmuttern kann bei manchen Herstellern "speziell" sein).

    Dann bin ich im Schneckentempo heimgefahren, alle möglichen Warnlichter bzgl. Reifendruck haben geblinkt und rund gefahren war das auch nicht.:muede:

    War es ein Vorderrad? Das Notrad darf eigentlich nur hinten drauf, da sollte man im Ernstfall zwei Räder wechseln: Notrad auf die Hinterachse und wenn Vorderrad kaputt, dann ein Rad von hinten nach vorn. Ich bin aber auch schon mal mit Notrad vorn gefahren, und das nicht mal im Schneckentempo.


    Wenn ich Umziehe von z.B. NRW nach Niedersachsen, muss ich dort den Hundeführerschein machen, bzw. ändert sich was wenn man einen Listen Hund hat der vorher keiner war?

    Wenn dein Hund im neuen Bundesland Auflagen hat, dann musst du die erfüllen. Wenn dazu ein Hundeführerschein (Du meinst wahrscheinlich die Sachkunde?) gehört, dann musst du die machen. Wenn du die Sachkunde schon mal in einem anderen BL gemacht hast, kannst du fragen, ob die anerkannt wird.

    Spoiler anzeigen

    Warum das Helmtragen keine Pflicht ist, habe ich vorhin mal gegoogelt: man fürchtet den Rückgang an Radfahrern um bis zu 40%. Dadurch würden wieder mehr Leute Auto fahren und diese Unfälle steigen. Außerdem ginge der gesundheitliche Aspekt (Bewegung, frische Luft) verloren.

    Was für eine schräge Erklärung.

    (Ich meine natürlich nicht dich, du hast das ja nur ge- und nicht erfunden.)

    Wobei ich das mit der Frisur sogar bestätigen kann - ich sehe immer aus wie mit dem Straßenbesen gegen den Strich gebürstet. Aber das ist ja so als würde man gegen die Anschnallpflicht sein, weil der Gurt die Klamotten zerknittert. :shocked:

    Trefft ihr viele Hunde?

    Definiere "viele".

    Es gibt kaum einen Spaziergang auf dem ich keine Hunde treffe, im Sinne von "sehe". Im Park sind eigentlich immer Hunde, zu den "schönsten" Hundewiesenzeiten sieht man da bis zu 30 Hunde mehr oder weniger aufgeregt umeinander toben. Im Wald ist nicht ganz so viel los, aber auch da trifft man immer wieder Leute mit Hund.

    Trefft ihr viele Menschen ohne Hunde?

    Ich würde es "normal" nennen, in der Stadt ist man halt nie allein. Auf dem Weg ins Grüne sind immer auch andere Leute unterwegs, im Park sind es vor allem Eltern mit Kind, Kindergartengruppen und Schüler der Sportschule auf dem Weg zwischen Schule und Training. Wenn im Stadion Veranstaltungen sind, ist noch mal mehr los. Im Wald begegnen mir idR so 2-3 Jogger pro Tag und vor allem am Wochenende viele Familien zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

    Habt ihr viele blöde Begegnungen mit Hunden?

    Es geht. Blöd finde ich die Hunde von der Hundewiesen-Gang, die noch 100m abseits der Hundewiese jeden vorbeilaufenden Hund abchecken müssen. Blöd finde ich, dass manche Leute meinen, wenn Hunde sich begegnen, müssen sie sich doch auch "guten Tag" sagen. Aber das sind idR nur kleine Ärgernisse, weil diese Hunde (mit einer Ausnahme) tatsächlich sehr sozial sind und ein "lass mich in Ruhe" von anderen Hunden auf spätestens 5m Entfernung akzeptieren. Dass meine Hündin nicht "lass mich in Ruhe" sagt, ist ja nicht deren Schuld.

    Wie sind eure eigenen Hunde drauf, wenn ihr andere Hunde Passiert?

    Es wird. *hust*

    Vor einem Jahr hat Dina kreischend in der Leine gestanden, wenn in 20m Entfernung ein Hund vorbeiging ohne dass sie Kontakt haben darf. Vor einem halben Jahr ist sie nur noch bei rennenden Hunden oder "zu engen" Begegnungen schimpfend in die Leine gesprungen. Jetzt kann ich fast immer mit leisem, oft nicht mal mehr hüpfenden Hund vorbeigehen, aber es ist noch Management nötig. Ich bleibe dran, das Fräulein von Schrei und Hüpf lernt das noch.

    Wenn Dina Kontakt haben darf, dann verhält sie sich in den ersten Minuten ziemlich kontrollierend, deshalb vermeide ich diese kurzen "Begegnungskontakte" grundsätzlich. Gemeinsame Spaziergänge sind mit bisher jedem Hund möglich gewesen, finden aber nur sehr selten statt.

    Wie sind Durchschnittlich die anderen Hunde drauf, wenn ihr diese Passiert?

    Zwei Drittel sind freundlich interessiert. Die Hälfte davon hat Besitzer, die es nicht anders kennen und (siehe oben) meinen, alle Hunde müssen Kontakt aufnehmen, aber von klarem "bitte nicht" hat sich noch fast jeder umstimmen lassen.

    Das restliche Drittel besteht zu etwa gleichen Teilen aus ignorant vorbeigehenden Hunden und solchen, die auch gern töbern wollen (und es manchmal auch tun).

    Wo wohnt ihr? (Kleinstadt, Großstadt, Dorf, irgendwelche Besonderheiten?)

    In einer kleinen Großstadt. ;) Ich bin eigentlich der Meinung, dass ich (abgesehen von Veranstaltungen im Stadion) in einem recht ruhigen Stadtteil lebe, aber Dina (der ehemalige Hofhund) ist anderer Meinung. (Allerdings findet Dina auch, dass das Wetter hier zu viel Lärm macht, insofern zählt ihre Meinung nur bedingt. |) )

    da ich mich ja als 'Landhundehalter' damit ja nicht auskenne: vlt kann mir ja jemand von den 'Stadthundehaltern' erklären, wieso man einen nicht zuverlässig hörenden Hund völlig ohne Sicherung in einem so belebten Gebiet laufen lassen muss?
    Weil das alle so machen?

    Weil es in manchen Städten die einzige Möglichkeit ist. München kenne ich nur vom Hörensagen, da soll es sehr entspannt sein, aber in vielen Städten ist Freilauf tatsächlich nur auf wenigen ausgewiesenen Flächen möglich. Wo, wenn nicht da, soll der aktive Junghund mal die Beine strecken?

    Das ändert nichts daran, dass der Hundehalter in der Pflicht ist, und dass es in der Verantwortung des Hundehalters liegt, den Hund eben nicht über den angrenzenden Weg rennen zu lassen. Unfälle können passieren, dafür habe ich volles Verständnis. Die Verantwortung liegt dennoch klar beim Hundehalter, wenn dem der Unfall passiert, dass der Hund wegläuft. Auch dann (erst recht dann) wenn dieser eigentlich kleine Fehler so fürchterliche Folgen hat wie im vorliegenden Fall.

    Aber ist es nicht so, daß im Falle einer Beisserei (auch wenn davon 1 Hund angeleint ist) auf Grund der Tiergefahr beide Halter zu 50% für den Schaden aufkommen müssen?

    Nein. Die Verteilung der Anteile an der Haftung ist immer eine Einzelfallentscheidung.

    FrolleinsHera

    Ich kenne einige Hundehalter, die mit dem zooplus-Mantel sehr zufrieden sind (Illume Nite oder so ähnlich heißt der). Ich hab einen ganz tollen von Hurtta, die sind aber deutlich teurer.

    Frauenparkplätze sind äußerst sinnvoll...

    ... besonders wenn man nachts am Autobahnrastplatz dringend zum Klo muss und sich 5 Männer dort neben ihren Autos zum Saufen versammelt haben. Dann parkt man als Frau geschickt außerhalb des Lichtkegels und geht ihm Bogen von hinten zum Toilettenhäuschen. Das ist zwar meines Wissens anders geplant, aber ich fand es praktisch: ich hatte die potentiellen Rüpel gut im Blick und die haben mich nicht gesehen. :p

    @Cindychill Die meisten "rasenden" Radfahrer erreichen die 30 nie.

    Ich habe noch keinen Autofahrer profylaktisch langsam fahren sehen, weil da ein Fußgänger kommen könnte. Wenn da kein Schild steht, dann fahren die mit der erlaubten Geschwindigkeit durch. Ein Beispiel: Dank einer Umleitung ist hier zur Zeit auf einer normalerweise nur spärlichen befahrenden Straße im Wald sehr viel los. Es gibt 3 Stellen an denen Fußwege diese Straße kreuzen - die Autos fahren mit 70km/h durch. Dürfen sie auch. ICH muss aufpassen, wenn ich die Straße überquere.