Beiträge von Selkie

    Unsere Telefone haben durchaus einen Akku für 2-3 Stunden. Ich finde es ziemlich beunruhigend wenn der Notruf nicht erreichbar ist. Wann hat man bei bestem Wetter zu normalen Uhrzeiten Notfälle? Eher selten :/

    Das nützt dir aber nichts, wenn die Basisstation keinen Strom hat. ;)

    Meines Wissens müssen die Anbieter eine Zeitlang mit Notstrom eine Notfallversorgung bereitstellen können, was aber auch nur dann was nützt, wenn du noch ein Uralt-Telefon mit einem Uralt-Vertrag hast (ich weiß, dass es mit einem 30 Jahre alten Telekom-Vertrag noch funktioniert, da wird VoIP nicht beim Nutzer sondern bei der Telekom realisiert), so dass das Telefon nicht an einem Router sondern direkt an die Telefondose gesteckt wird und seinen Strom aus eben dieser Dose bezieht. DANN hast du eine Chance, noch den Notruf zu erreichen, sofern deren Telefonnetz auch über entsprechende Notstromversorgung verfügt. Die Mobilfunknetze sollte auch aufrechterhalten werden. Aber wie gut das im Ernstfall klappt... Menschen sind ja auch sehr unvernünftig, und denken dann wahrscheinlich nicht daran, dass ihr Anruf bei Oma Ressourcen frisst, die gerade unglaublich knapp sind.

    Ja die Katze wird für die paar Minuten mit Hund schwere Trauma durchstehen und jahrzehntelange Therapien über sich ergehen lassen müssen...

    Es war erstmal nur die Vorschau und soweit ich Rütter verstanden habe will er nur sehen wie der Hund auf die Katze reagiert, woher die Info das er da so etwas Trainieren will?

    Naja, aber die Rütter-Hater haben ja wieder was gefunden...:respekt:

    Es hat nichts mit "haten" zu tun, wenn man deutlich sagt: mit der Aktion hat Rütter richtig tief ins Klo gegriffen. Denn das hat er. Die Katze war von "cool" ein paar Kilometer weit entfernt. In der Sequenz, die in der Vorschau gezeigt wurde, hatte diese Katze Panik. Der haben alle Haare zu Berge gestanden, die ist hektisch im Käfig rumgerannt und hat versucht, am Gitter hochzuklettern, um irgendwie aus dieser Situation zu entkommen.

    Ob die hinterher Therapie braucht oder nicht, kann niemand wissen. Aber man muss kein Katzenexperte sein, um erahnen zu können, dass die meisten Katzen nach so einem Erlebnis eine Transportbox nicht mehr als sicheren Ort ansehen. Und selbst wenn diese Katze das nach 2 Tagen wieder überwunden haben sollte, ist es einfach nur brutaler Stress für die Katze, der ganz bewusst in Kauf genommen und als vergleichsweise harmloser "Test" im Fernsehen präsentiert wird.

    Außerdem ist mir absolut nicht klar, was er mit diesem Test bezweckt. Ist es wirklich so wichtig, ob der Hund Katzen, Kaninchen oder Mülleimer jagen will? Ändert das irgendwas am Training?

    Wie kann ich Yoda den Umzugstress erleichtern?

    Das kann man so allgemein nicht sagen.

    Meine erste Hündin hat 2 Umzüge mitgemacht (beide male "Umzug auf Raten", also mit dem eigenen Auto nach und nach die neue Wohnung gefüllt und die alte geleert). Sie war immer dabei. Beim Malern, beim Einpacken, beim Auspacken, beim Möbelbauen ... Sie hat den gesamten Umzug mitbekommen. Allerdings war für die vermutlich sowieso egal, WO wir wohnen, der war nur wichtig, dass sie bei mir sein kann.

    Meine jetzige Hündin tut sich mit Veränderungen schwer und ich glaube, die würde sich so richtig stressen, wenn sie den ganzen Prozess miterleben müsste. Außerdem würde die in ihrem Stress anstrengend werden - dann bin ich gestresst - das stresst den Hund noch mehr ... Deshalb würde ich Dina für einen Umzug in Betreuung geben und dann in die fertige neue Wohnung holen. Dann ist der Stress zwar auch da, aber nicht so anhaltend und nicht in einer Situation in der ich mich nicht angemessen um den gestressten Hund und seine Hibbeleien kümmern kann.

    Und habt ihr gute Tipps für dieses "freudige melden" beim klingeln. Gerade jetzt wenn ich in der neuen Wohnung bin, würde ich da nochmals stärker den Fokus drauf legen wollen.

    Mit Leckerlis ist Yoda leider nicht zu haben, und Spielen in dem Moment nicht immer seins.

    Würdet ihr da schon auch mal mit einem energischen "STOP" und entsprechender Körperhaltung gegensteuern?

    Ich habe mir Klingeldraht von der Klingel zum Sofa gelegt, ein Buch zur Hand genommen und immer wieder geklingelt. Die ersten male musste ich noch aufstehen und den aufgeregt schreienden Hund von der Tür abholen, aber mein Hund hat recht bald verstanden, dass die Klingel an sich egal ist.

    Jetzt schreit sie nur noch, wenn ich zur Haustür gehe, nachdem es geklingelt hat. |)

    Nachtrag: für ein paar Wochen geht auch Gitterbox im Auto problemlos, sofern sie irgendwie rein passt. Geht auch auf der Rückbank.

    Ich hab auch nur eine Gitterbox, weil in mein kleines Autochen keine richtige Box reinpasst. Meine vorige Hündin fuhr immer auf dem Rücksitz mit, aber Dina neigt zum Hüpfen wenn sie aufgeregt ist und das kann zu Verwicklungen mit dem Anschnallgurt führen. Ergo: es musste eine Box in den kleinen Yaris. Auf der Suche nach was geeignetem bot mir eine Freundin eine alte Autogitterbox an, die ich dankbar annahm. Jetzt fährt Dina im Hamsterkäfig und ich behaupte einfach, das sei standesgemäßes Reisen für einen echten Stelzenhamster. :p

    Vielleicht habt ihr einen Tipp. Mein Auto steht seit ner Woche in der Werkstatt und wird da wohl noch eine Weile bleiben (Motorschaden). Ist noch Garantie drauf, ich zahl also nix, auch nicht für den Leihwagen.

    Nun holen wir in 14 Tagen unseren Welpen ab. Und es ist ziemlich wahrscheinlich dass ich bis dahin mein Auto nicht zurück hab. All mein Autozubehör habe ich natürlich für mein Auto gekauft, der Leihwagen ist allerdings viel größer und nix passt.. :ka:

    Kann mir die Werkstatt verbieten, den Hund im Auto mitzunehmen? Wegen Haare, Geruch und so? Und falls ja: was mach ich denn dann?

    Als ich mal einen Leihwagen brauchte, weil die Werkstatt Mist gemacht hatte, war der Hund dabei. Dummerweise war kein Werkstattwagen mehr da, ich bekam also einen Vorführwagen aus dem zugehörigen Autohaus. Die haben nicht mal gezuckt als das regennasse Tier in die edle Limousine hüpfte. Mit dieser Erfahrung würde ich mir da wenig Gedanken machen um den Leihwagen. Ich bin diesbezüglich allerdings auch recht robust: ist ein Auto, wird genutzt wie ein Auto. |)

    Allerdings hab ich das Auto vor Rückgabe gründlich gereinigt - gründlicher als ich mein eigenes jemals reinigen würde.

    Es sagt doch keiner dass es sowas nicht gibt. Jeder macht sich Gedanken wenn ein neues Lebewesen einzieht. Wenn man plötzlich Verantwortung übernehmen muss dafür. Aber wenn das krankhafte Züge annimmt a la nicht mehr essen können, den Sinn im Leben nicht mehr sehen, man nurmehr am Heulen ist, etc. sollte man sich Hilfe suchen. Denn das ist nicht normal. Der Viel zitierte Babyblues liegt an den Hormonen kurz nach der Geburt, das hat man beim Welpeneinzug einfach nicht. Was es gibt ist die Wochenbettdepression. Und da wird einem gleich bei Entlassung gesagt man solle sich bei den ersten Anzeichen einer dauernden Überforderung melden und einen Psychologen aufsuchen. Weil es eine Krankheit ist und professionelle Hilfe braucht.

    Das möchte ich 10 x liken.


    Ich finde es fast schon anmaßend, den Kauf eines Haustiers mit der Hormonlage und den psychischen Effekten nach der Geburt eines Kindes zu vergleichen.

    Der Wunsch nach einem Hund -> Hormone beteiligt.

    Vorfreude bei der Planung, beim Aussuchen, beim Warten auf den Einzugstag -> ganz viel Hormone beteiligt

    Welpe holen, kleines Bündel, trotz aller Vorbereitung plötzliche Veränderung der gesamten Lebenssituation -> hormonelles Chaos zwischen Freude, Stress und Erschöpfung

    Nein, es ist nicht identisch mit einer Wochenbettdepression. Auf gar keinen Fall. Hat auch niemand behauptet. Aber es ist ein ähnlicher Mechanismus: eine plötzlich veränderte Lebenslage die mit einer genauso plötzlich veränderten hormonellen Lage korreliert. Außerdem: ein "Babyblues" ist noch lange keine Wochenbettdepression. Jedenfalls nicht in meiner Wahrnehmung. Irgendwo zwischen Babyblues und Wochenbettdepression liegt für mich die Grenze zwischen einem "Durchhänger" und einer behandlungsbedürftigen Depression.

    Und genauso ist für mich der Welpenblues ein mehr oder weniger starker Durchhänger. Der KANN in eine psychische Erkrankung führen, muss aber nicht.

    Ich sehe auch das mit der "Schuldfrage" anders:

    Auch wenn ich Zweifel und Hadern in gewissen Grenzen vollkommen natürlich finde, gibt mir spätestens die Schuldverschiebung wirklich zu denken.

    Da ist das Internet Schuld. Die endlosen Informationen. Die zu geringen Informationen. Der dubiose Züchter. Die falsche Tiervermittlung. Die neugierige Gesellschaft. Die kritischen Gesetze. Die Anderen, die gucken. Die Anderen, die hören. Die Anderen, die ...

    Hauptsache nicht die eigene Person und Persönlichkeit, die da ganz offenbar nicht mit Verantwortung und der Beschneidung der eigenen Selbstverwirklichung zugunsten eines anderen Lebewesens klar kommt. Aus welchen Gründen auch immer.

    Menschen, die dazu neigen, anderen die Schuld zuzuschieben, kenne ich nicht als anfällig für Gemütszustände wie den Welpenblues. Solche Sachen erlebe ich vor allem bei Menschen, die zu Selbstzweifeln neigen, die sich selbst verantwortlich fühlen für Dinge, auf die sie gar keinen Einfluss haben.

    Ich bin fest überzeugt, dass es den Welpenblues schon immer gab. Aber heute spricht man mehr darüber und die sozialen Medien machen den Austausch leichter.

    Wenn vor 50 Jahren eine Famile einen Hund anschaffte und Mama an der zusätzlichen Aufgabe in den ersten Wochen fast verzweifelte, dann hat das allerhöchstens die Familie selbst mitbekommen (und auch das nicht zwingend) aber solche Probleme hat man auf gar keinen Fall nach draußen getragen. Im schlimmsten Fall musste der Hund nach ein paar Wochen wieder weg, Mama hat noch ein Weilchen in ihr Kissen geheult und dann ging das Leben halt weiter.

    Wenn heute eine Familie einen Hund anschafft ist die Chance sehr viel größer, dass "Mama" sich Hilfe sucht, wenn sie auf den harten Boden der Realität aufschlägt. Und wenn dieser Aufschlag einhergeht mit einem Gefühl der allgemeinen Überforderung, ins-Kissen-weinen und allgemeinem Zweifel ob das mit dem Hund jetzt wirklich so eine gute Idee war, dann nennt man das Ding in diversen Foren ganz schnell "Welpenblues".

    Ich bin genauso fest überzeugt, dass so ein "Blues" jeden treffen kann, egal wie viele Kinder und Hunde man schon großgezogen hat.

    Wenn die Telekom vorbeikommt wegen Problemen mit dem Internet im Haus, kündigen die sich da nicht normalerweise an?

    Freund hat grad erzählt, daß eben einer da war, weil es vermehrt Beschwerden gab, daß das Internet im Haus so langsam sei. Der kommt morgen nochmal wieder, weil er mit mir reden muss, weil ich Vertragspartner bin.

    Weder bin ich bei der Telekom noch nutze ich das Telefonnetz (unser Internet kommt übers Fernsehkabel und Vodafone) und mir kommt es irgendwie komisch vor, daß das nicht vorher angekündigt wurde? :denker:

    Der war bestimmt nicht von der Telekom und ich bin relativ sicher, dass der nicht wiederkommt.

    Das mit dem Telefonnetz kann dir auch egal sein, erstens betrifft das nur den Hausanschluss und nicht den Endnutzer und zweitens hat Kabelnetz damit gar nichts zu tun.

    edit, weil Link vergessen: https://www.digitalweek.de/news/immer-noc…den-haustueren/