Beiträge von Selkie

    Allein das Handling dieses Vorfalls ist haarsträubend- ein Zwischenfall, der in Linus Empfinden langfristig sicher noch als "blöd, aber kommt vor" abgehakt werden könnte, wird von aufgeregt ranrennenden,Wasser aus allen Richtungen spritzenden Menschen zur kleinen Katastrophe hochgepuscht.

    Ich war die 1. vor Ort, da ich nur wenige Schritte entfernt war. Ich war einfach da und habe zugepackt. Die Hundetrainer waren darüber offensichtlich nicht so erfreut und hätten es lieber gehabt, dass sie es regeln.

    ...

    Ich glaube auch, dass mir die Trainer einen kleinen unausgesprochenen Vorwurf machen, dass ich Linus so vehement Schutz biete.

    :shocked: Dein Hund wird von 2 (3?) Hunden gleichzeitig in die Mangel genommen. Da ist es auch ohne Beißvorfall richtig, das DU eingreifst. Wenn die Trainer das machen wollen, ist ja OK, aber dann müssen sie auch schnell genug sein. Sind aber offensichtlich nicht. Das mit den Wasserpistolen finde ich sowieso ziemlich schräg.

    Und wenn du deinem Hund keinen Schutz bieten sollst - wer denn dann? Die sollten dir zeigen, wie du deinen Hund effektiv schützen kannst und wie du ihn stärkst, alles anders ist Schwachfug.

    Ich bin der Meinung: solche Hundekontakte sind schlimmer als gar keine. Und das mit den erwachsenen Hunden, die deinen Hunden draußen als "Satelliten" einfach dabei haben, klingt doch recht gut. Spielen ist toll, aber Spielen geht nur, wenn grad nichts wichtigeres ansteht. Wenn was wichtiges ansteht (z.B. die Umgebung checken), dann wird nicht gespielt. Dass der Golden mit deinem Hund drinnen so schön spielen kann ist viel mehr wert, als jedes wilde Toben draußen, das oft genug gar kein Spiel ist.

    Doch, kann man. Nee ehrlich. Ich werde das auch weiterhin sagen. Wer da dann jetzt sowas reininterpretieren will, soll's halt. Irgendwo ist auch mal Schluss mit dieser albernen politischen Korrektheit immer und überall. Min. 80% der Menschen wissen nicht einmal, dass es bei “Jedem das Seine“ überhaupt einen bösen geschichtlichen Hintergrund gibt. Hitler hat bestimmt auch öfter mal gesagt, dass er Hunger hat.. :roll: sowas Albernes.

    Ich bin zwar wie oben geschrieben eher für eine bewusste (!) positive Umdeutung, aber bei dem Vergleich bleibt mir doch die Spucke weg.

    "Jedem das Seine" ist nichts, was "Hitler mal gesagt hat". Das steht am Tor des KZ Buchenwald und gehört damit definitiv zum härtesten Kern der Nazi-Rhetorik.

    Off topic: misshandelte Sprache

    Ich (wohnhaft in Sichtweite zum Ettersberg) zucke auch immer zusammen, wenn diese drei Worte fallen. Aber mit "nicht mehr verwenden" bin ich zwiegespalten ... denn ich weiß, dass es möglich ist, negative Konnotationen zu ändern und in unserer Sprache passiert es normalerweise immer nur in die andere Richtung: neutrale oder sogar positive Konnotationen werden zu negativen. Es wird Zeit, dass wir uns unsere Sprache zurückerobern, mit ganz viel positiven Konnotationen! Sonst können wir bald gar nichts mehr sagen.

    Mit meiner ersten Hündin: 5 Jahre. Und wirklich gut konnte sie es erst im Alter von 15 oder so. Vorher war sie immer gestresst, hat zwar nicht mehr geheult, lag aber hechelnd an der Tür.

    Mit meiner jetzigen Hündin: 4 Monate, dann ging es ein paar Monate lang gut und dann ging es wieder nicht mehr. Eine halbe Stunde klappt immer, länger ist Glückssache. Ich übe weiter ...

    Ich hab übrigens mit beiden nur deshalb angefangen, kleinschrittig zu üben, weil deutlich wurde, dass sie es nicht können. Aber ich glaube langsam auch, dass es irgendwie an mir liegt - ich kann doch nicht zwei mal so ein "Glück" haben. |)

    Ich hatte mal kompostierbare Kotbeutel, die sich bei feuchtem Wetter in der Jackentasche nach ein paar Tagen schon auflösen wollten. Es gibt da Unterschiede und die Hersteller die richtig umwelttaugliche Beutel herstellen, sagen das auch. (Bei besagten Beuteln war das Verprechen: nach 2 Wochen in feuchter Umgebung ist vom Beutel nichts mehr übrig - hat gestimmt.) Allerdings habe ich auch diese Beutel nie gefüllt draußen liegenlassen, denn ich finde das ziemlich eklig, den Kot im Gebüsch zu stapeln. Auch mein kompostierbarer Müll ist mein Müll.

    Ich habe nie was liegenlassen, was ich ohne unzumutbaren Aufwand aufheben konnte. Meine erste Hündin ist gern tief ins Gebüsch gekrochen, so dass ich da manchmal nicht mehr rankam, das hab ich dann natürlich liegen lassen, aber meine jetzige Hündin macht auschließlich in offenem Gelände, das kann und will ich nicht liegenlassen, auch wenn es mitten im Wald ist. Also ist mein Tütenverbrauch jetzt ziemlich enorm, zumal Dina auch noch mehrere Haufen pro Tag produziert. Ich versuche, halbwegs vernünftig Tüten zu kaufen und ich verwende so ziemlich jeden geeigneten Verpackungmüll als Kot"beutel", aber irgendeine Kröte muss man schlucken.

    Interessant, welcher Hersteller war das denn? Im Prinzip sind diese Maisbeutel nicht so Bio wie wir uns wünschen...

    Zu den genannten Wunderbeutel, die lösen sich nach 2 Wochen auf, unter optimalen Bedingungen, schön aber Kot liegt dann wieder im Gebüsch, den im Beutel wird er sich nicht in Luft auflösen. Oder sehe ich das falsch?

    Ich glaube, die hatte ich von Schecker, aber da gibt es jetzt andere. Das ist mindestens 5 Jahre her ...

    Wegen der Haufen hab ich mal einen "Test" gesehen, wo im Zeitraffer gezeigt wurde, wie sich so ein Hundehaufen in der Natur verhält. Erst trocknet er, dann schimmelt er, dann wird es immer weniger und nach ein paar Wochen war der Haufen weg. Ich bin nicht mehr sicher, ich glaube, es waren ca 4 Wochen, die das dauerte. Jedenfalls lange genug um sich in Siedlungsnähe ordentlich zu stapeln, wenn nur die Hälfte der Leute das so macht.

    Wie gesagt: ich hab auch diese "selbstkompostierenden" Beutel immer zum nächsten Eimer getragen. So lange haben sie schon gehalten. ;)

    Was die Öko-Bilanz von Kunststoffen aus Mais und Kartoffeln betrifft, bin ich ganz bei dir. Da bauen wir Unmengen ungenießbarer Pflanzen an, wo eigentlich Lebensmittel wachsen sollten. Das ist nicht die Lösung für das Kunststoffproblem. Es gibt keins, jedenfalls bisher nicht.

    Bei mir waren auch 2 Zuchtwarte da und haben die Zuchtstätte abgenommen. Die haben jetzt auch nicht drauf geachtet, ob ich geputzt Fenster habe, sondern mit mir über meine Vorstellung vom Züchten gesprochen und wie ich mir das konkret ausmale. Da hab ich gar keine Bedenken, dass die nach dem Umzug nochmal vorbei kommen, im Gegenteil. Ich freue mich auf den Besuch und weiß, dass sie mit mir zusammen planen und mich bei meinem Vorhaben unterstützen statt mich zu verurteilen.

    Das klingt genauso, wie eine Vorkontrolle im Tierschutz normaler- und seriöserweise abläuft.

    ;)

    Tüten aus Mais - Kot einsammeln und ins nächste Gebüsch- zersetzt sich wunderbar.

    Das stimmt nur bedingt,es dauert ewig bis diese Tüten sich zersetzen.An beliebten Stellen liegen manchmal schon ganze Stapel davon und die Mitarbeiter der Stadte müssen die Tüten ( die teilweise dann auch gesichert sind)mühsam aus Gebüschen angeln und entsorgen.

    Ich hatte mal kompostierbare Kotbeutel, die sich bei feuchtem Wetter in der Jackentasche nach ein paar Tagen schon auflösen wollten. Es gibt da Unterschiede und die Hersteller die richtig umwelttaugliche Beutel herstellen, sagen das auch. (Bei besagten Beuteln war das Verprechen: nach 2 Wochen in feuchter Umgebung ist vom Beutel nichts mehr übrig - hat gestimmt.) Allerdings habe ich auch diese Beutel nie gefüllt draußen liegenlassen, denn ich finde das ziemlich eklig, den Kot im Gebüsch zu stapeln. Auch mein kompostierbarer Müll ist mein Müll.

    Ich habe nie was liegenlassen, was ich ohne unzumutbaren Aufwand aufheben konnte. Meine erste Hündin ist gern tief ins Gebüsch gekrochen, so dass ich da manchmal nicht mehr rankam, das hab ich dann natürlich liegen lassen, aber meine jetzige Hündin macht auschließlich in offenem Gelände, das kann und will ich nicht liegenlassen, auch wenn es mitten im Wald ist. Also ist mein Tütenverbrauch jetzt ziemlich enorm, zumal Dina auch noch mehrere Haufen pro Tag produziert. Ich versuche, halbwegs vernünftig Tüten zu kaufen und ich verwende so ziemlich jeden geeigneten Verpackungmüll als Kot"beutel", aber irgendeine Kröte muss man schlucken.

    Wenn der ADAC oder jemand anders dir das Auto startet, musst du ein ordentliches Stück fahren, bis die Batterie wieder aufgeladen ist.

    (Wenn es jemand anders macht, achte bitte darauf, dass dessen Lichtmaschine dieselbe Spannung liefert wie deine. Ich hab mir an meinem ersten Auto die Lichtmaschine von einem hilfsbereiten Opelfahrer schrotten lassen - dessen Auto lief mit 24V, meins nur mit 12V. Hat ordentlich gequalmt und dann musste erst recht der ADAC kommen.)

    Ich würde die Batterie ausbauen und zum Aufladen ins Autohaus tragen, wenn ich kein kein eigenes Ladegerät hätte und jetzt nicht fahren müsste. Die können auch messen, ob sie noch ausreichend Kapazität hat. Wie das Ausbauen funktioniert, sollte im Handbuch stehen. Ansonsten kann auch dafür der ADAC kommen. ;)