Beiträge von Selkie

    xD

    Ich finde es bemerkenswert, dass nun angeblich wegen Corona überall die eigentlich schon lange geltenden Empfehlungen hochgeholt werden, als wären sie neu. Empfehlungen gegen Händeschütteln und Anleitungen zum richtigen Händewaschen hängen hier schon seit einigen Jahren in vielen öffentlichen Gebäuden.

    Aber allein die Schlagfertigkeit ist ein besonderes Talent. Mir fällt sowas, wenn viel zu spät ein. Da ist die ganze Situation gelaufen.

    Es sollte mehr solche Menschen geben. Konflikte diplomatisch mit Humor lösen.

    Schlagfertigkeit kann man üben. :nicken:

    Stimmt.

    Ich bin nach 40 Jahren üben richtig gut. Inzwischen dauert es meist nur noch 1-2 Tage, bis mir die passende Antwort einfällt. :ugly:

    off topic

    Hatte schon mal jemand einen Hund, der sich weigert auf Asphalt zu machen?

    Ich finde das sogar wünschenswert. Für mich (und meinen Hund) ist es völlig normal, ein paar Minuten bis zur Pinkelwiese zu gehen. Solche Ausnahmesituationen, wie du sie beschreibst, sind dann natürlich blöd aber es sind Ausnahmesituationen. Da muss ich dann durch und zur Not auch für die Pinkelrunde zum nächsten Grün fahren.

    @Vakuole Hm Stresspinkeln ja und nein. Sie uriniert nicht wenn sie in Stress kommt, erst wenns "ruhiger" wird, die grosse Aufregung etwas nachgelassen hat pinkelt sie. Und da läufts dann einfach, sie kanns in dem Moment auch nicht stoppen. Wenn man was sagt läuft sie pinkelnd zur Terassentür :rollsmile::lachtot:

    Ich habe das bei meiner Hündin "Stressinkontinenz" genannt. Ich kenne das zwar bei weiten nicht so heftig wie es bei deiner Hündin ist, aber die Beschreibung passt: Wenn die Anspannung nachlässt, dann läuft es schon mal unkontrolliert. Bei meiner ersten Hündin kam es im Schlaf nach sehr stressigen Tagen (die war unendlich sauber und hat dann immer verzweifelt versucht, das wegzuputzen). Ist eigentlich auch logisch: so lange Stress ist, ist alles angespannt - auch der Schließmuskel. Wenn der Stress nachlässt, entspannt der Körper - auch der Schließmuskel.

    Czarek

    Auch meine Rechnung war nicht linear proportional, da war schon eingerechnet, dass die Kleinen Hunde ein prozentual größeres Geburtsgewicht haben. ;)

    Ich war nur bisher der Meinung, dass die Schere erst bei unter 5kg Zielgewicht so weit auseinanderklafft, dass es derart deutliche Auswirkungen hat. Der Irrtum ist geklärt.

    Tatuzita

    Danke, dann weiß ich, wo ich mich freischalten lassen muss für weitere Lektüre.

    Gammur

    Nein, die Hündinnen sind nicht generell so klein. Käme für mich eh nicht in Frage, meine persönliche Wohlfühlgrenze liegt (edit: lag bis gestern) bei 5kg und auch wenn Schipperke kleiner sein dürfen, würde ich keinen Hund aus so kleinen Eltern wollen.

    Von welcher Rasse reden wir überhaupt?

    Es ist immer relativ müsig, über genetische Problematiken zu diskutieren, wenn man keinen Ansatzpunkt hat über welche Rasse man spricht.

    Das finde ich auch!
    Weshalb willst Du diese bestimmte Rasse so ängstlich geheim halten... Selkie, sprich doch aus, von welcher Rasse Du redest.

    Ich wollte es bewusst allgemeiner halten, denn für mich ist es eine allgemeine Frage, auch wenn der Auslöser dafür die Recherche bei einer konkreten Rasse war.

    Was den Zeitfaktor betrifft: das Argument klingt logisch, ich habe aber dennoch Zweifel. Ist es wirklich so, dass Züchter von zahlenmäßig großen Rassen die bequeme Version wählen und Deckpartner hauptsächlich innerhalb eines möglichen Tagesausflugs suchen?

    edit Murmelchen

    Warum? Kann du das sagen? Oder ist es einfach so, weil - ist eben so, kennt man nicht anders?

    Spoiler anzeigen

    Genau deshalb wollte ich die Rasse nicht nennen, weil "für die ist das normal, da kenne ich das nicht anders" für mich keine zufriedenstellende Antwort ist. Ich wollte wissen, ob es für Hunde normal ist bzw. normal sein kann, nicht ob es für die Rasse normal ist. Das habe ich ja gesehen, dass es für die Rasse ganz offensichtlich normal ist.

    Danke für eure Antworten.

    Kleinere Rassen haben doch generell kleinere Würfe, oder?

    das hatte ich bisher nur bei den ganz kleinen (<5kg) auf dem Schirm.

    Es handelt sich um eine kleine Rasse, 4-7kg gelten laut Standard als ideal.

    Und jetzt guck dir doch einfach mal nur den Bauchraum dieser Rasse an.

    Versuch dir vorzustellen wie da 6-8 Welpen reinpassen sollen, zusammen mit Fruchtwasser, Gebärmutter und all den anderen Organen. Wie groß dürften die Welpen denn dann allerhöchstens sein bei Geburt?

    Ein Chihuahuawelpe wiegt bei Geburt ja schon zwischen 70 und 156 Gramm. Und nun überleg mal wie 8 Welpen a 156 Gramm Geburtsgewicht in eine 4 Kilo Hündin passen sollen!

    Ich stellte mir vor, dass da ca 6 Welpen von ca 100g in eine 5-6kg-Hündin passen und dass das nicht so viel anders ist, als wenn 12 Welpen a 450g in einer 30-35kg-Ridgeback-Hündin liegen.

    Aber jetzt habe ich noch mal gesucht, denn darauf hatte ich tatsächlich nicht geachtet. Die haben um die 150g Wurfgewicht. Das ist dann schon beachtlich mehr.

    Unabhängig davon gibt es einfach SO VIELE faktoren, die die Zahl der Früchte beeinflusst, ...

    Deshalb habe ich mir möglichst viele online auffindbare Würfe angeschaut. Um eben nicht die zufällig kleineren Würfe zu erwischen, bei denen es alle möglichen individuellen Gründe geben kann sondern (soweit möglich) ein umfassenderes Bild zu bekommen.

    (Wer jetzt sagt: 8 Züchter sind kein umfassendes Bild, der hat recht. Aber ich habe bisher nur online geschaut es gibt nur 9 Züchter in Deutschland und und nur bei 3 davon konnte ich mehrere Würfe auf der Homepage finden. Meine 8 angeschauten Züchter sind also zwangsläufig schon international. Es geht mir um den Schipperke.)

    Nach der Logik müsste der Dobermann eine genetisch äußerst gesunde Rasse sein. Da liegt der Durchschnitt bei 8-10 Welpen pro Wurf. ;)

    Das ist überhaupt nicht "nach der Logik". Das ist eine unzulässig verallgemeinernde Umkehr meiner Aussage.

    Es ist so, dass verminderte Fertilität ein Anzeichen für grundsätzliche genetische/gesundheitliche/generell körperliche Probleme ist. EIN Anzeichen. Das heißt nicht, dass es das einzige Anzeichen ist und es heißt auch nicht, dass das Fehlen dieses Anzeichens ein sicherer Gegenbeweis ist. Aber das ist ein anderes Thema.

    Mich hat das Thema auch schon mal beschäftigt und für mich persönlich gehört eine gesunde Wurfgröße schon zu etwas, das eine gesunde Hunderasse ausmacht.

    Ich hatte auch mal nen Thread dazu Wurfgröße vererbbar?

    Danke! Irgendwie hatte ich sowas sogar noch im Kopf, aber die Suche hat mir nicht geholfen. Ich darf den Thread nicht sehen. Wurde der in einen der nicht-öffentlichen Bereiche verschoben? Wenn ja, wohin? Wenn nein, wieso glaube ich mich daran erinnern zu können? :???:;)

    Nun bin ich ein wenig irritiert, denn die Rasse gilt als robust und vergleichsweise gesund.

    Das behauptet gefühlt jeder von seiner Rasse, guck mal auf Züchter Websites. Das steht da überall.

    Das ist richtig, wenn auch ein anderes Thema.

    Aber selbst im Gough/Thomas/O'Neill ("Breed Predispositions to Disease in Dogs and Cats"), die ja wirklich JEDE Häufung von Krankheiten auflisten, finden sich vergleichsweise wenige Einträge. Eine wirklich fiese Krankheit gibt es in der Rasse, die durch Gentest sicher ausgeschlossen werden kann. Ein Züchter, der das nicht macht, ist eh raus.

    In Sachen Welpensterblichkeit sind die Züchter hier in D ziemlich offen (was ich gut finde, auch wenn ich es oben hinterfragt habe). Aber was die Krankheiten betrifft findet man auf den deutschen Züchterseiten wie auch beim betreuenden Verein tatsächlich nur wenig und wenn dann bei den Hunden, die nachweislich gesund sind. Die ausführlichsten Informationen habe ich bei den Briten gefunden.