Beiträge von Selkie

    Kann jemand eine idiotensichere App (Internetseite geht auch) empfehlen, mit der man Zimmereinrichtungen planen kann?

    Unser 15qm Wohn-Esszimmer macht mich wahnsinnig.

    Neue Möbel sind grad nicht drin und wir brauchen eigentlich auch alles, was hier steht (und nein, 4 Hundeschlafplätze für einen Hund sind nicht verhandelbar)

    Ich empfehle die offline-App aus dem letzten Jahrtausend: Papier, Schere, Bleistift und Lineal.

    Zimmergrundriss maßstabgerecht auf ein Blatt Papier malen. Möbel im selben Maßstab aus einem anderen Stück Papier ausschneiden. Und dann auf zum fröhlichen Möbel-Tetris.

    Ich glaube, das war ich. Da muss ich der Vollständigkeit halber dazu sagen, dass das nur mein Gedankengang ist, aufbauend auf dem was ich in Tierphysio gelernt habe. Das ist keine unumstößliche Tatsache oder so.

    Ich will da auch keinen anprangern, im Gegenteil. Ich wüßte wirklich gerne wie es ist. Ich kenne nämlich Verfechter beider Richtungen, also schert das arme Tier, der erstickt in seinem Wintermantel und eben die Aussage, dass es Wärme und Kälte abhält.

    Ich will auch nicht abstreiten, dass Fiete bei 30 Grad hechelt wie verrückt, aber das machen die anderen beiden auch. Und Emil ist bei Hitze weeeesentlich gedämpfter als Fiete. Emil hat wesentlich weniger Fell. Allerdings eine Lungenfibrose, die zu der Einschränkung führen kann, also taugt er als Vergleich dann eben auch nicht.

    In einem meiner Kurse ist gerade eine Groomerin, die Fiete kennengelernt hat und, wie bislang alle Groomer, meinte ich soll den bloß nicht scheren, der Wärmehaushalt wird schlechter. Woher bei ihr dann die Erkenntnis kam habe ich aber nicht erfragt.

    Ich hatte das geschrieben, allerdings nicht im Zusammenhang mit deinem Hund sondern als Antwort auf die Behauptung, dass dichtes, isolierendes Fell nicht nur gegen Kälte sondern genauso gegen Hitze schützt. Und ich bleibe dabei: Isolation wirkt natürlich immer und sie wirkt immer in beide Richtungen. Die Frage ist, wann Isolation wünschenswert ist.

    Im Winter ist das Ziel, die Körperwärme am Körper zu halten. Das schafft man mit Isolation. Im Sommer muss man die vor allem bei Bewegung entstehende Körperwärme irgendwie loswerden, das kann ein gut isoliertes Tier nicht schaffen. Deshalb werfen Hunde (und so ziemlich alle anderen Felltiere) im Sommer ihre isolierende Wolle ab. Wenn "Plüschbombenhunde" (egal ob Lang- oder Kurzhaarplüsch) im Sommer nicht ausreichend Wolle abwerfen können, dann haben sie schlechtere Möglichkeiten, ihre Körpertemperatur zu regulieren, denn das isolierende Fell verhindert dann, dass Körperwärme nach außen abtransportiert wird. Deshalb ist "Isolation" im Sommer kontraproduktiv, so lange die Luft außerhalb des Körpers noch zum Kühlen geeignet ist.

    Ob das bei deinem Hund der Fall ist, weiß ich nicht. Denn es gibt bei funktionalem Fell noch andere Effekte, und mindestens einer davon taugt sogar zum Kühlen: funktionales längeres Fell kann bei Bewegung den Luftaustausch fördern. Das ist das Gegenteil von Isolation. Aber dafür muss das Fell gut durchlüftet sein und es muss Luftbewegung bis auf die Haut möglich sein. Dann erzeugt das Fell bei Bewegung quasi seinen eigenen kühlenden Windhauch. Funktionales Fell kann tatsächlich im Winter wärmen und im Sommer kühlen, aber dafür muss die Beschaffenheit des Fells zwischen Winter- und Sommerfell deutlich variieren. Denn das Fell, das im Sommer kühlt, kann nicht im Winter wärmen - und andersrum.

    Maulschlaufe habe ich nicht, oder kann man da was anderes nehmen?

    Tessi hat sich unter's Sofa versteckt:rollsmile:

    LG

    Juli und Tessi:winken:

    Mit einer Leine oder einer Mullbinde eine Schlaufe (fest) ums Maul legen, unter der Schnauze kreuzen und hinter dem Kopf zusammenbinden. Sollte dann natürlich schnell gehen, weil die Schnauze so wirklich fest zugebunden ist.

    Vertrauensfördernd ist das natürlich nicht... aber mit dem vertrauensvollen medical Training fängst du dann heute abend an. ;)

    Stimmt, das war missverständlich. :ops: "Nicht gerne raus" stimmt nicht. Ist für mich aber eh ein Widerspruch zu "Hund".

    Aber im Vergleich mit den meisten anderen Hunden, erscheinen mir die Windigen "faul". Außer wenn sie ihre Rennrunden drehen natürlich.

    Ist es normal, einen Hund im Kinderwagen wie ein Baby spazieren zu führen?:shocked: Ich kenne natürlich die genauen Umstände nicht. Die Frau läuft immer mit 2 Basenjis auf dem Feld herum, oft ist auch ein Airedale dabei und eben immer der Kinderwagen. Jetzt weiß ich, dass da kein Baby sondern ein Hund drinnen ist:emoticons_look: Ich stelle mir das irgendwie nur sehr holprig und ungemütlich vor, ne halbe Ewigkeit in einem Kinderwagen auf Feld/Schotterwegen herumgekarrt zu werden und würde einen behinderten Hund wohl eher entspannt im Garten/falls nicht vorhanden Wiese oder so lassen...? Oder sehe ich das falsch? O.o

    Auch ein alter, kranker Hund darf noch was erleben. Immer nur im Garten - da fehlen einfach Eindrücke, da fehlt Stimulation. So ein Hund gibt sich viel schneller auf als einer, der noch was mitmachen darf.

    Meine alte Hündin ist auf der alltäglichen Runde nur noch mitgeschlurft. Ich weiß, dass in meiner Umgebung einige Menschen schon lange der Meinung waren, die hätte doch gar keine Freude mehr am Leben. Dann ist meine Familie mal bei einem "Ausflug" dabei gewesen. Hund im Wagen, und an einer schönen Stelle ist sie ein gutes Stück auf ihren eigenen alten, müden Beinchen gelaufen. Mein Vater bekam große Augen als er sah, wie die Omi da begeistert losflitzte und interessiert in der Gegend herumrüsselte.

    Von daher: ja es ist normal. Es ist für den Hund schön, wenn er trotz Einschränkung noch dabei sein kann, was erleben kann und andere als die heimischen Gerüche in die Nase bekommt.

    Was das Holpern betrifft: für ein Baby wäre es doch auch OK; warum soll es für den Hund nicht OK sein? So ein Kinderwagen ist allein durch seine Konstruktion schon richtig gut gefedert, dagegen ist mein Hundewagen eine Rumpelkiste. |)

    Gibt es eigentlich auch Hunde bzw Welpen die faul sind und nicht gerne raus wollen bzw eine Rasse? Ich weis dumme Frage aber ich hab mal von ner faulen Hunderasse geträumt XD

    Ich würde an Windhunde denken. Bei Regen wollen die oft gar nicht raus, ansonsten wollen sie natürlich ab und an mal richtig ihre Beine strecken aber auf "Gassirunden" bestehen viele der mir bekannten Windigen nicht so wie andere Hunde. Was für mich eine etwas ausgiebigere Pinkelrunde ist, ist für Grey und Windspiel einer Bekannten die "große Runde".

    Wenn das noch zu wenig faul ist, dann hilft nur noch der Stoffhund. ;) Hat Ikea noch die verschiedenen Rassen im Angebot? Da ist für jeden was dabei. XD

    Aber das ist doch nicht kuschlig genug für eine Prinzessin. Da würde sich Shira niemals drauf hinlegen :lol:

    Bisher habe ich sowas auch nicht glaube aber, das wäre nicht schlecht. Es muss nur eben trotzdem noch schön weich sein. Eigentlich lande ich da immer wieder bei einer dünnen, gefütterten Softshelldecke. Aber ich finde die für die geringe Größe echt (zu) teuer :ugly:

    Baumwolle?

    Meine Prinzessin hat eine alte Bettdecke mit Bezug im Körbchen. Im Winter kommt noch ein altes Federkissen dazu, dann kann sie sich zwischen Kissen und Decke einmummeln.

    edit: man sollte die letze Seite nicht übersehen, bevor man antwortet ... |)

    angelsfire

    Erst ln(Hundealter) berechnen. Dann multiplizieren. Dann addieren.

    Ob beim Logarithmus erst die ln-Taste gedrückt werden muss und dann die Zahl eingegeben oder andersrum, hängt vom Taschenrechner ab.

    Manus Hundewelt

    Beim ersten Zitat sehe ich den größten Diskussionsbedarf. Die Abbildung dazu (Abb.3D) zeigt mir deutliche Abweichungen vom Behaupteten, besonders deutlich erkennbar im Übergang zwischen "Adolescent" und "Mature". Der Übergang steht beim Hund bei 2 Jahren, beim Menschen bei ca 23 Jahren. Das passt nicht zu der Behauptung, dass ein Mechanismus der Zellalterung, die beim einjährigen Hund und 30jährigen Menschen korreliert, mit identischen physiologischen Entwicklungsstufen übereinstimmt. Da klaffen Zellentwicklung und physiologische Entwicklung beider Spezies erkennbar auseinander. Die Autoren haben sich zwar Mühe gegeben, das glattzubügeln, aber ich bin nicht überzeugt. |)

    Jetzt überlege ich, ob ich sie nicht 2x in der Woche vegan, 2x vegetarisch und nur 3x in der Woche mit Fleisch bekochen könnte. Macht jemand von euch so eine Mischfütterung? Das muss ja gewiss anders supplementiert werden, schätze ich :???:

    Ich könnte mir vorstellen, dass das gar nicht so extrem ins Gewicht fällt. Geflügel und Fisch sind ja in der Aminosäurenstruktur ziemlich "redundant", da könnten 3 Mahlzeiten pro Woche ein eventuelles Defizit an essentiellen Aminosäuren ausgleichen.

    Hast du den großen Meyer/Zentek? Da steht eigentlich alles drin, was man braucht, um das auszurechnen und ich erinnere mich sogar an eine Tabelle, die zeigte, welche Aminosäuren bei Soja limitierend sind (das sind die, bei denen man dann mal insgesamt ausrechnen sollte, ob sie in der Gesamtration ausreichend vorhanden sind).

    edit: bei den Mineralien dürften zwei vegane Tage/Woche nicht so extrem ins Gewicht fallen. Das ist aber eine Frage, die man beim Futterfreund bestimmt auch mal stellen könnte.

    Ich glaube, das mit der Formel hätten die sich schenken sollen. Die hat nicht wirklich einen Nutzen und reduziert die wirklich interessanten Erkenntnisse auf eine vermeintlich einfache Umrechnung. Und nun wird das Ergebnis der Studie auf diese Formel reduziert.

    Dabei sind die Vergleiche des Zellalters wirklich interessant. So lange man sich klar macht, dass es eben genau das Zellalter ist, das da beschrieben wird und dass es noch viele andere Faktoren gibt, die das Alter eines Individuums bestimmen. DAS ist meiner Meinung nach eine der wirklich interessanten Erkenntnisse: dass Alterungsprozesse in Säugetieren sehr unterschiedlich ablaufen können, dass ein Individuum einer Art (Hund) noch nicht mal vollständig ausgewachsen sein kann und das Zellalter bereits an einem Punkt ist, der bei anderen Säugetieren (Menschen) schon den Wendepunkt zum alternden "Abbau" markiert.

    Ganz offensichtlich ist Alter selbst bei so nah verwandten Arten zu komplex um es direkt von einer Art auf die andere umzurechnen.

    (Warum es trotzdem mit aller Gewalt versucht wird, ist eine andere interessante Frage. Aber eine, die eher in den Bereich der "Menschenforschung" ;) gehört.)

    Mein Hund futtert an 7 Tagen 1kg Fleisch, ca 500g Gemüse und 100-125g "Kohlehydrate-Lieferanten".

    Für Fleisch (damit meine ich alle Teile vom Tier) zahle ich zwischen 2 und 4€ pro kg. Ich rechne im Schnitt mit 3,50€. Das Gemüse kostet im Schnitt 1€ pro 500g (und selbst das gebe ich selten aus, weil ganz oft hundefuttertaugliche Abfälle in ausreichender Menge zusammengesammelt werden). Die Kohlehydrate (4-Korn-Flocken, Kartoffelpüree oder Reis) kosten maximal 0,79€ pro 500g, ich rechne mit 0,20€ pro Wochenration. Das macht also 4,70€ pro Woche -> ca 23€ pro Monat

    Dazu kommt Knochenmehl (ca 7€ für ein halbes Jahr) und wechselnde Öle (max 10€ für 3 Monate). Großzügig aufgerundet komme ich auf 30€ Futterkosten für meinen 12kg-Hund.

    Leckerli sollen zwar nicht eingerechnet werden, aber ohne Leckerli wäre die Futtermenge anders. Hier werden pro Monat etwa 500g Trockenfutter "verspielt", das kostet zwischen 2 und 6€.

    Am schlechtesten kann ich das Knabberzeug einschätzen, weil die Preisunterschiede da sehr groß sind und ich immer mal was anderes teste.