Beiträge von Selkie

    Da wir gerade bei Schuhen sind: Habt ihr einen Tipp für Wanderschuhe die halten? Die trage ich fest jeden Tag, da ich gerne etwas unwegsamer Spazieren gehe und egal ob billig oder teuer, die maximale Haltbarkeit ist 8- 9 Monate. Wasserdicht sind sie schon früher nicht mehr. Sie gehen immer an der Stelle kaputt, wo der Knick ist, wenn man abrollt. Hatte auch schon Lowa. Die waren teilweise schneller kaputt als Billigware.

    Meine Empfehlung ist immer wieder Grisport und bei denen die Vollleder-Schuhe. Nicht teuer, saubequem, und sehr haltbar. Auch bei täglicher Gassi-Belastung von 10km aufwärts quer waldein. OK, das waren nur die ersten 3 Jahre, seitdem sind die Runden kürzer und zivilisierter, aber trotzdem leben die Halbschuhe jetzt an die 10 Jahre bei mir und sind jeweils ca 6 Monate pro Jahr im täglichen Einsatz.

    Was das Einkommen der TÄ im Zusammenhang mit Klinik-Ketten betrifft: die dürften bei gleichen Gebühren langfristig deutlich schlechter sein, wenn noch ein riesiger Überbau mit nicht wenigen Verwaltungsangestellten finanziert werden muss.

    Ist Kurzhaar nicht dominant? Dann dürfte es ja gar keine Havaneser geben, dir KH in sich tragen... Umgedreht sollten Mops-Havaneser-Mixe in der F1 alle kurzhaarig sein.

    Normalerweise ja. Aber ich bin nicht sicher, ob die Havaneser einfach nur langhaarig sind. Wenn (wie ich vermute) das Malteser-Fell genetisch eher mit Pudelfell vergleichbar ist als mit "normalem" Hundefell, dann ist das wie bei den Pudel-Mixen, da kommt auch nichts kurzhaariges bei raus, egal wie kurzhaarig die zugemischte Rasse ist.

    Was genau da genetisch anders ist, weiß ich nicht, aber es ist anders als bei normalem zweilagigem Fell in wahlweise kurz oder lang.


    edit:

    Und selbst falls das klappen würde - in einer Einkreuzung wäre es ziemlich ungünstig, weil in der Rückzüchtung nach der Einkreuzung dann die Auswahl durch das Langhaar zusätzlich eingeschränkt wäre.

    Ich habe als Paradebeispiel für Einkreuzungsprojekte dieser Art immer noch das Bobtail-Boxer-Projekt im Kopf. Der hat gezeigt, dass es geht - aber dafür darf eben die eingekreuzte Rasse nicht zu viele genetische Merkmale haben, die in der Rückzüchtung unerwünscht sind. (Ganz unabhängig davon, was ich grundsätzlich von diesem Bobtail-Projekt halte ...)

    - Schätzing "Lautlos" (das Buch ist geliehen, das darf nicht allzu sehr in meinem Regal festwachsen)

    - McCall Smith "The No1 Ladies Detective Agency" (13 Bände)

    - David Wallace-Wells "The Uninhabitable Earth"

    - Alastair Gray "Lanark"

    - Leonie Swann "Dunkelsprung"

    - Karl Olsberg "Schöpfung außer Kontrolle"

    - Neil Gaiman "The Ocean at the End of the Lane"

    - Andreas Gruber "Todesfrist", "Todesurteil, "Das Eulentor"

    - Maarten'T Haart "In unnütz toller Wut"

    - Walter Moers "Rumo", "Kapt'n Blaubär", "Stadt der träumenden Bücher"

    - Julia Zeh "Unterleuten"

    - Hallgrimur Helgason "Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen"

    - William Boyd "Any human heart"

    - Ray Cummings "A Brand New World"

    - Diana Gabaldon "Outlander" (7 Bände waren im Bundle, den 8. habe ich auch gleich noch drangehängt)

    - Edgar Wallace "Planetoid 127"

    - ...


    Es lichtet sich. :)

    Und euch stört es nicht, dass Untersuchungen und Behandlungen eurer Hunde mit dem Background eines Weltkonzerns durchgeführt werden, der zufällig auch Tierversuche macht? Würde mich ja interessieren, wo die Gesundheitsdaten meines Tieres so landen.....

    Das wäre tatsächlich der einzige Vorteil, den ich da sehen könnte: Wenn die Gesundheitsdaten meines Hundes recht unkompliziert in der Forschung landen, kann das doch nur gut sein.

    Wenn man das ohne die Nachteile dieser Entwicklung haben könnte ... *träum*

    AGBs nachgucken, ansonsten gilt auch hier Datenschutz.

    Für die Daten des Hundes gibt es meines Wissens kein Datenschutzproblem. Das gilt nur für Daten des Halters.

    Sag ich doch: das Einkreuzungsprojekt ist komplexer. Beim Mops könnte es einfacher sein. Das ist ja das Gemeine an den Qualzuchten: es wäre so viel einfacher, züchterisch was zu ändern und das Problem zu lösen. Bei Kranhkeiten, die sich lange mehr oder weniger unentdeckt in der Rasse ausbreiten, ist es viel schwerer, weil man da erst nach der Ursache suchen muss und dann aufpassen muss, beim Bekämpfen der einen Krankheit nicht 3 andere unentdeckte genetische Probleme zu "verstärken".

    Zu deiner Frage: die Probleme des Lundehundes sind genauso komplex. Inzuchtdepression zeigt sich nicht nur in einer Krankheit, auch wenn die Krankheit (IL) den Anstoß für das Projekt gab.

    Falls mein Eindruck stimmt, dass du in meinem Beitrag irgendwelche Kritik gelesen hast: will da nichts kritisieren. Im Gegenteil: Ich finde die Lundehundzucht macht wahnsinnig viel richtig. Das Problem der Lundehunde ist nicht durch die (FCI-) Zucht entstanden, das war von Anfang an eine winzig kleine Population, die sehr lange schon "im eigenen Saft kochte". Aber das Lundehundsyndrom ist nur die Spitze des Eisbergs, und deshalb ist das Einkreuzungsprojekt die mE einzig richtige Antwort.

    just2dun

    Nun es macht einen Unterschied ob man nur ein Problem lösen muss oder einen ganzen Haufen davon.

    Deshalb ist der Lundehund ein gutes Beispiel. Der hat nämlich einen ganzen Haufen Probleme, die einzig in extremer genetischer Verarmung liegen. Und ich habe arge Zweifel, dass die mit einer einzigen Einkreuzung behoben werden können (weil das genetische Material eines einzigen Individuums nicht so wahnsinnig viel genetische Diversität bringen kann, auch wenn es die Rasse vor der absoluten Katastrophe retten kann), wogegen die Probleme des Mopses klar auf "Übertypisierung in den Merkmalen x, y und z" eingrenzbar sind, so dass eine gezielte Einkreuzung ziemlich schnell gute Ergebnisse bringen könnte.

    Wenn es denn endlich mal jemand ernsthaft angehen würde und dem Mops eine vorhandene Nase anzüchten würde, dann wäre ich sofort dafür. "Wenn" heißt in dem Fall leider "falls", denn auch die Retros und co sind weit davon entfernt, dem Mops tatsächlich eine Hundenase zu gönnen.

    Ich bezweifel allerdigs das der mops da jemals wieder hin zurück kommt.

    Der VDH kann Rassen aufnehmen und auch wieder rauswerfen,...

    zum ersten Satz: ich bezweifel, dass der reinrassige Mops damals überwiegend so aussah wie auf den Gemälden. Aber: das wäre tatsächlich ein schönes Zuchtziel, so ähnlich könnten Hunde aussehen, die eindeutig Mops sind und atmen können.

    zum zweiten Satz: der VdH kann zwar Rassen national anerkennen aber er kann Rassen, die international anerkannt sind, nicht einfach rauswerfen. Das geht nicht, da würde die FCI vermutlich den VdH rauswerfen, wenn die sowas anfangen. (edit: und nein, das hat nichts mit der "bösen FCI" zu tun, es ist einfach geltendes Recht, dass sich die Mitglieder einer übergeordneten Dachorganisation an die Satzungen und Statuten dieser Organisation zu halten haben.)

    Die Verantwortlichen im VdH könnten aber Stellung beziehen zu dem Thema. Idealerweise eine besser am Hund orientierte als bisher.

    Ich denke das ihr Recht habt, dass ein erwachsener Hund sinnvoll wäre. Ich habe mir jetzt alle Tierheime im Umkreis von 70 km angesehen, doch leider war keiner dabei. Wenn dabei stand, dass es ein Familienhund ist, dann stand dabei das er für Kinder ab 12 Jahren geeignet wäre. Ich werde die nächste Zeit immer Mal wieder schauen ob einer dabei ist.

    Ich denke auch das es eine gute Idee ist wenn wir den Hund ersteinmal kennen lernen können.

    ich würd nicht nur auf die Website schaun, die sind nicht immer aktuell, sondern einfach auch mal hinfahren. "Mein" TH damals hat mich zb dann informiert, als ein älterer Hund ein Zuhause suchte, der Hund war noch bei privat und erschien nie auf der Website.

    Zustimm.

    Der Hund, den du suchst, wird vermutlich nie auf der Webseite auftauchen, weil er schnell vermittelt ist. Da musst du vor Ort sein (und ein wenig Glück haben, dass gerade der Traumhund reingekommen ist).