Hm - und was macht das Amt, wenn man sagt, man hätte den Hund gefunden? Dann kann man doch keine Papiere vorlegen, da es keinen Kaufvorgang oder Übernahmevorgang von nem Tierheim gab? uß man dann hundert Jahre nachzahlen, weil man nicht achweisen kann, daß der Hund gerade erst gefunden wurde, und nicht schon seit Jahren da lebt?
dann hast du eine Anzeige wegen Fundunterschlagung an der Backe. und wenn dann rauskommt, dass es gar nicht stimmt, dann wird aus der Fundunterschlagung ein Betrug.
OK - aber wenn man ihn meldet und zB sagt, man kümmert sich, bis sich der Besitzer gefunden hat, oder übernimmt ihn halt, wenn dieser sich nicht findet. Was kann man dem Amt dann vorweisen? Die Fundanzeige beim Tierheim (und wenn man nur angerufen und Bescheid gegeben hat?)? Weil Papiere etc., die irgendwas nachweisen, seit wan man ihn hat, werden ja bei nem Fund eher selten mitgeliefert *gg
Du darfst den Hund nicht behalten, wenn du ihn gefunden hast. Kann sein, dass es Gemeinden gibt, die das etwas entspannter handhaben, aber bei uns geht jeder Fundhund zwingend erst mal ins Tierheim. Und wenn du ihn dann von da als angeblicher Finder und Interessent wieder holen willst, ist das Risiko ziemlich hoch, dass die merken, wenn der Hund auf dich erkennbar anders reagiert als auf andere Menschen.
Soll heißen: Egal welches illegale Konstrukt man sich bastelt, es kann klappen, es kann aber auch gründlich schief gehen und dann bekommst du richtig Ärger. Im hier vorliegenden Fall kann es nur "richtig Ärger" geben, weil jedes vernünftig arbeitende Tierheim bei Fundhunden als allererstes eine Abfrage bei Tasso, Haustierregister und co machen wird.
Ich finde es ehrlich gesagt ein Unding, dass da überhaupt drüber nachgedacht wird, wie man jetzt einer Steuernachzahlung am besten aus dem Weg gehen kann. 
Ich habe die ursprüngliche Frage anders verstanden.
Ein Mensch, der sich mit den hiesigen Vorschriften nicht gut auskennt, hat einen Fehler gemacht und hat jetzt vielleicht Sorge, dass er wegen dieses Fehlers größeren Ärger bekommt. Ich finde es völlig OK, dass man sich da erst mal bei Menschen mit (möglicherweise) mehr Erfahrung oder (hoffentlich) mehr Kenntnis der deutschen Verordnungen erkundigt, was da nun auf einen zukommt.
Dass einige Tipps eher dazu geeignet sind, das Problem zu verschlimmern, ist nicht die Schuld der TE und erst recht nicht die Schuld des hier gar nicht schreibenden "Delinquenten".