Beiträge von Selkie

    Ein Kurzhaar Hund wird immer Haaren . wer was anderes behauptet, lügt schlicht und ergreifend. Man kann mit baden und blowern dafür sorgen, dass es auf ein erträgliches Maß zurück geschraubt wird, aber aufhören wird es nie. Meine Kurzhaar Kunden kommen immer alle 4 Wochen.

    Nö, wer was anderes behauptet, der lügt nicht. Der hat vermutlich einen Kurzhaarhund mit vernünftigem Fell. ;)

    Meine erst Kurzhaar-Hündin hat zweimal im Jahr zwei/drei Wochen lang gehaart. Die war wunderbar pflegeleicht, ich hab gar nicht verstanden, was die Leute immer mit den angeblich fies haarenden Kurzhaarhunden hatten.

    Jetzt hab ich Dina und verstehe das Problem. |)

    Ganz abgesehen davon, dass Angst keinen objektiven Grund braucht...

    Und vor Leuten im Wald???

    Was sollten die im Wald wollen?

    Wochen- und monatelang hinter einem Baum sitzen, in der Hoffnung, dass doch mal jemand vorbeigeht?

    Ich würde mal behaupten, Menschen, die einem Böses wollen, begegnen einem eher selten im Wald.

    Kommt auf den Wald an. ;)

    Die Wälder, in denen ich normalerweise unterwegs bin, gehören zur Stadt. Da sind immer Menschen. Hier wird es abends weniger, aber seit diesem Jahr haben mehr Leute den Wald entdeckt und ich habe den Eindruck, dass auch im Dunkeln mehr Leute unterwegs sind als in den letzten Jahren. In den letzten 3 Tagen bin ich immer von 17-19:00 im Wald umhergestapft und habe in dieser Zeit immer so 10-15 Begegnungen gehabt. Letztes Jahr waren das eher so 2-3 pro Spaziergang um diese Jahreszeit, aber Corona treibt die Leute halt aus der Stadt. ;)

    Ich überlege gerade, ob "Der Hund gibt mir Sicherheit" und "Ich gebe dem Hund Sicherheit" sich überhaupt ausschließen müssen. Denn solange man selber ruhig und gefasst ist, kann man dem Hund doch Sicherheit vermitteln - und wenn der Hund merkt, dass da gerade was im Argen ist, weil der Besitzer plötzlich panische Angst vor dem Typen in zwei Meter Entfernung bekommt, kann man ihm ein Eingreifen erlauben. Hunde brauchen Sicherheit doch meist im Sinne von Führung, während der Mensch Sicherheit im Sinne von möglicher Verteidigung benötigt. Aber wieso sollte man einem Hund nicht unter Führung signalisieren können "gib mir mal bitte Rückendeckung"?

    Da hast du völlig Recht.

    Ich meine das aber tatsächlich im Sinne von "ich beschütze meinen Hund" und "ich möchte nicht von meinem Hund beschützt werden".

    Nein, mein Hund gibt mir keine Sicherheit. Ich habe keinen Hund, der mich schützen würde und ich will das auch nicht. Das Argument "ich hab ja den Hund" bringe ich nur, wenn andere Menschen nicht verstehen, dass ich zu jeder Tages- und Nachtzeit unterwegs bin.

    Ich habe allerdings auch ohne Hund keine Angst im Dunkeln. Bzw. meine größte Sorge wäre, im dunklen Wald einer Rotte Wildschweine zu begegnen und davor schützt ein Hund wohl eher nicht, der bringt mich im schlimmsten Fall überhaupt erst in eine blöde Situation. Grundsätzlich passe ich eher auf meinen Hund auf als andersrum. Dass die Hundetypen, die mir zusagen, auf andere Menschen abschreckend wirken können, ist für mich eher ein Nachteil.

    Wegen der Rasse: ich würde den Hund nicht ausschließlich wegen des Schutzes auswählen. Wenn z.B. der Schäferhund-Typ generell zu dir passt, dann ist der Schäferhund-Typ auch sehr gut als Schutz geeignet. Aber wenn der Typ Hund nicht zu dir passt, dann kann das ganz blöd nach hinten losgehen. Ich würde generell nach dem passenden Hundetyp suchen und innerhalb dieses Typs dann nach den Hunden, die rein optisch am ehesten abschreckend wirken. Meiner Erfahrung nach ist kurzes schwarzes Fell am kräftig gebauten Hund ideal für diesen Zweck.

    Da hätte ich viel mehr Sorge wenn ich wie einige hier im Dunklen im Wald jogge vor Schwarzwild oÄ...

    Igitt, darüber habe ich ja noch gar nicht nachgedacht. Ich WILL morgen nicht da langfahren! :(

    Die Schweine werden ein beleuchtetes, lärmendes Fahrrad aus gefühlt 2km Entfernung wahrnehmen und sehr wahrscheinlich verschwunden sein, bevor du überhaupt in die Nähe kommst. Zu Fuß und auf kleineren, abgelegenen Wegen ist das viel riskanter. Jedenfall bei unseren Zivilisationsschweinen, in ländlicher Umgebung ist das vermutlich auch zu Fuß kein Problem.

    Selkie und ich dachte schon, ich wär kleinlich, was Aussagen und Wortwahl angeht :lol: du weißt doch hoffentlich, wie ich das meinte. Natürlich hast du recht.

    :ops:

    Ich fand es schon im Frühjahr komisch, dass Kleidung als nicht lebensnotwendig galt, da hat mich dein Text jetzt wohl einfach getriggert ... :headbash:

    Schade, bin klein und .. na ja, nicht wahnsinnig zierlich, aber meine Jeans hier sind anscheinend Größe 34 und gehen immer noch gut zu :pfeif:

    Wenn die 34 eine Konfektionsgröße ist, dann wäre das aber sehr zierlich.

    Hast du auf dem Schirm, dass Jeansgrößen oft die Bundweite in inch angeben? Die ist ganz anders als die Konfektionsgröße.

    Hatte nur erwartet, dass Bekleidungsgeschäfte auch wieder dicht machen müssen, lebensnotwendig sind die ja auch nicht wirklich, eigentlich ja irgendwie auch eher ne Freizeitaktivität für sehr viele ....

    Ich weiß nicht...Ich finde Kleidung durchaus lebensnotwendig, insbesondere in der kalten Jahrenzeit. |)

    Und das mit der Freizeitaktivität -- man kann auch den Lebensmittelkauf zur Freizeitaktivität machen, das sagt nichts über die Notwendigkeit aus. ;)