Nein, mein Hund gibt mir keine Sicherheit. Ich habe keinen Hund, der mich schützen würde und ich will das auch nicht. Das Argument "ich hab ja den Hund" bringe ich nur, wenn andere Menschen nicht verstehen, dass ich zu jeder Tages- und Nachtzeit unterwegs bin.
Ich habe allerdings auch ohne Hund keine Angst im Dunkeln. Bzw. meine größte Sorge wäre, im dunklen Wald einer Rotte Wildschweine zu begegnen und davor schützt ein Hund wohl eher nicht, der bringt mich im schlimmsten Fall überhaupt erst in eine blöde Situation. Grundsätzlich passe ich eher auf meinen Hund auf als andersrum. Dass die Hundetypen, die mir zusagen, auf andere Menschen abschreckend wirken können, ist für mich eher ein Nachteil.
Wegen der Rasse: ich würde den Hund nicht ausschließlich wegen des Schutzes auswählen. Wenn z.B. der Schäferhund-Typ generell zu dir passt, dann ist der Schäferhund-Typ auch sehr gut als Schutz geeignet. Aber wenn der Typ Hund nicht zu dir passt, dann kann das ganz blöd nach hinten losgehen. Ich würde generell nach dem passenden Hundetyp suchen und innerhalb dieses Typs dann nach den Hunden, die rein optisch am ehesten abschreckend wirken. Meiner Erfahrung nach ist kurzes schwarzes Fell am kräftig gebauten Hund ideal für diesen Zweck.
Da hätte ich viel mehr Sorge wenn ich wie einige hier im Dunklen im Wald jogge vor Schwarzwild oÄ...
Igitt, darüber habe ich ja noch gar nicht nachgedacht. Ich WILL morgen nicht da langfahren! 
Die Schweine werden ein beleuchtetes, lärmendes Fahrrad aus gefühlt 2km Entfernung wahrnehmen und sehr wahrscheinlich verschwunden sein, bevor du überhaupt in die Nähe kommst. Zu Fuß und auf kleineren, abgelegenen Wegen ist das viel riskanter. Jedenfall bei unseren Zivilisationsschweinen, in ländlicher Umgebung ist das vermutlich auch zu Fuß kein Problem.