Dazu muss ich kurz sagen das es ihnen sehr wichtig ist pünktlich um halb sieben in der früh mit dem Hund zu gehen und ich somit über 3 Wochen nicht ausschlafen konnte und das sehr an mir geschlaucht hat.
Mit einem Hund, der darauf besteht, jeden Tag zur selben Zeit rauszugehen, würde ich wahnsinnig werden.
In den letzten Wochen hat sich mein Tagesrhythmus z.B. so verschoben, dass ich zwische 4 und 5 die "letzte" Runde gegangen bin und dann bis 12 geschlafen habe. An anderen Tagen (so 1-2 mal im Jahr) gehe ich um 12 die letzte Runde und stehe früh um 5 auf. Solche Schwankungen im Tagesablauf muss mein Hund mitmachen.
Ich weiß nicht, ob es Hunde gibt, die damit grundsätzlich nicht klarkommen. Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass Hunde sich daran gewöhnen. Nicht nur meine eigenen (bisher nur 2) Hunde, sondern auch im Bekanntenkreis kenne ich nur wenige Hunde, die unflexibel sind in ihren Gassizeiten. Und diese wenigen Hunde leben bei Rentnern, die selbst einen extrem regelmäßigen Tagesablauf haben. Da ist es normal, dass der Hund das gewohnt ist und die Blase dann zur gewohnten Uhrzeit entsprechend drückt.
Was allerdings passieren kann: wenn der Hund eine Krankheit bekommt, die absolut regelmäßige Medikamentengabe erfordert, dann muss man sich als Mensch umstellen, in den sauren Apfel beißen und auch am Wochenende den Zeitplan einhalten. Ich bin dann morgens kurz aufgestanden, habe das Medikament gegeben, einen kurzen Gang zur Wiese angeboten (meist wollte mein Hund allerdings nicht, die wurde im Alter zum extremen Langschläfer) und bin dann wieder ins Bett gekrochen.