Beiträge von Selkie

    Ich finds bei Weitem wichtiger, zu fragen, wie es so eskalieren konnte und was da in Zukunft anders laufen muss, als einen einzelnen Menschen öffentlich auszuschlachten. Ist nicht populär, ist mir klar. Verheißt auch keine emotionale Erleichterung. Im Sinne dieser und aller künftiger Hunde in vergleichbarer Situation scheints mir aber zielführender.

    Wenn ein wichtiger Teil der Antwort ist: es konnte so eskalieren, weil dieser Mensch sich für kompetenter hält als er ist, weil dieser Mensch genau so arbeitet wie er arbeitet, weil dieser Mensch seine Fehler für Kompetenzen hält - was dann? "einen einzelnen Menschen öffentlich ausschlachten" - stimmt, das ist nicht nett. Es ist aber auch nicht nett, wenn dieser Mensch andere Menschen finanziell ausschlachtet um weiterhin zu viele Hunde emotional auszuschlachten.

    Natürlich gibt es noch andere Gründe für das was bei der HHF schief gelaufen ist. Die werden an anderer Stelle auch diskutiert. Von Menschen die im selben Bereich arbeiten. Darüber wurde im Verlauf dieses Threads auch gesprochen und ich erinnere mich an mindestens einen Link, der die allgemeinen Probleme gut zusammenfasst.

    Aber bei der HHF konnte es meiner Ansicht nach vor allem deshalb so eskalieren, weil V. Bokr der Mensch ist, der sie ist. Und der Text von heute zeigt sehr deutlich, dass sie immer noch derselbe Mensch ist und dass sie vorhat, genau so weiterzuarbeiten, wie vorher.

    Hat jemand eine Idee für ein Geburtstagsgeschenk für einen dann 97 Jährigen ?

    Wir haben dem Opa meiner Freundin zum 90. "Gesundheit" geschenkt.

    In Form eines selbst zusammengestellten Präsentkorbes mit allen möglichen gesunden Sachen und ein paar nicht ganz billigen Mittelchen von denen wir wussten, dass er sie öfter nimmt/benötigt. Es hatten sich auch einige Wohlfühlsachen reingeschlichen über deren direkten Gesundheitswert man sich vielleicht streiten könnte. XD

    nicht alles, was man in einen Vertrag reinschreibt, ist auch rechtlich haltbar..

    also nur weil es in einem Vertrag steht, ist es noch lange nicht rechtens.. wäre ja noch schöner :lol:

    Ich meine ja auch im Sinne der Orga rechtens. Die Halterin hatte dann extra im Vertrag nachgelesen. Ob die das dann letztendlich wirklich können oder nicht, das ist die nächste Frage. Sie hat sich den Hund aber problemlos "abnehmen lassen"za

    Czarek

    Dass die Orga Hund abnehmen will und über die Behandlung bestimmen...

    In deinem Fall wollte die Besitzerin dem Hund eine Behandlung vorenthalten und einen behandelbaren Hund einschläfern lassen. Das ist nicht nur moralisch fragwürdig, das ist tatsächlich ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

    Der Eigentumsvorbehalt ist trotzdem nicht rechtens.

    Aber bei deiner Schilderung dürfte die Besitzerin wohl doppelt froh gewesen sein: zum einen hat die Orga ihr das "Problem" abgenommen und sie kann sich selbst ganz wunderbar (und sogar korrekt) als Opfer einer vertraglich gestellten Falle darstellen.

    Bereits im ersten Absatz steht etwas, das für mich auf extreme Wahrnehmungsverzerrung und Realitätsverlust hinweist.

    Die Kündigung steht doch seit Juli im Raum? Wie kann sie jetzt, 4 Monate später behaupten, sie würde ihr Zuhause fristlos verlieren? Die Frist ist einfach nur abgelaufen.

    Ich habe zunehmend den Eindruck, dass sie in einer ganz anderen Realität lebt als der Rest der Welt.

    Nein, ich habe keine Idee, wo diese knapp 80 Hunde fix unterkommen könnten. Ich bin trotzdem fest überzeugt, dass es keinem Hund hilft, wenn VB sich jetzt mit Spendengeldern woanders eine neue Hundehölle aufbauen kann.

    Ich frag mich echt immer öfter ob an dem Krallen ablaufen was dran ist.

    Ja, da ist was dran.

    Bei meiner ersten Hündin hat das wunderbar funktioniert. Der habe ich jahrelang keine Krallen kürzen müssen, nicht mal die Daumenkralle. Offensichtlich hat der Bodenkontakt beim um-die-Ecken-Rennen ausgereicht. Aber sobald sie mal wegen einer Verletzung an einer Pfote Schuh tragen musste, konnte ich nach wenigen Tagen den Unterschied sehen. Die Krallen an der beschuhten Pfoten waren nach einer Woche locker 3mm länger als die anderen. Und selbst das hat sich nach wenigen Tagen ohne Verband/Schuh von allein reguliert, wenn ich es nicht sofort bearbeitet habe. Ich hielt das für völlig normal. Ich halte es eigentlich immer noch für normal...

    Als sie alt war hat das nicht mehr so gut funktioniert (siehe Avatar). Die alten Plattpfoten in Kombination mit weniger Rennen brauchten dann doch mehr Pflege.

    Jetzt habe ich Dina. Die läuft sich gefühlt gar nichts ab und muss am besten jede Woche zur Pfotiküre. Als Gründe kommen mE in Frage: härtere Krallen. Andere Krallenform (wachsen eher gerade nach vorn). Andere Pfotenform (Dina hat jetzt schon Plattpfoten, Mottes Pfoten waren viel fester und "runder"). Andere Bewegung (Motte war ein ausdauernder Flitzehund, Dina ist nur ein hibbeliges Faultier).

    Wenn man es geschickt anstellt, dann gibt es ein paar grundlegende Übungen, die garantiert immer und mit allen Familienmitgliedern klappen

    Erzähl' doch mal... :applaus:

    Ich weiß grad nicht was ich erzählen soll. :???: Es wurde ja schon gesagt: generalisieren klappt nur selten von allein.

    Wenn der Hund in der Küche "sitz" kann, heißt es noch lange nicht, dass er es im Wald auch kann. Das muss man üben.

    Genauso mit verschiedenen Menschen. Wenn der Hund mit mir "sitz" kann, heißt es noch lange nicht, dass er es mit meiner Freundin auch kann. Auch das muss man üben.

    Oder kommt das wie immer drauf an?

    Und wenn ja, worauf? :D

    1. auf den Hund.

    Es gibt Hunde, die sich nur auf einen Menschen beziehen und auch nur auf diesen Menschen hören und es gibt Hunde, die generalisieren alles was mit Menschen zu tun hat fast automatisch und hören dann auf jeden dahergelaufenen Zweibeiner. Und es gibt ganz vieles zwischen diesen beiden Extremen.

    2. auf den Mensch.

    Wenn in einer Familie die Menschen sehr unterschiedlich darin sind, was sie vom Hund erwarten und verlangen, dann wird ein Hund ganz schnell lernen, sich unterschiedlichen Menschen gegenüber unterschiedlich zu verhalten. Und wenn er weiß: bei Frauchen heißt "hier" "hier" und zwar immer und sofort und bei Herrchen heißt "hier" "komm mal bei mir vorbei, wenn du grad nichts Wichtigeres zu tun hast", dann wird der Hund genau das machen, was der jeweilige Mensch erwartet.

    3. auf das Training.

    Wenn man es geschickt anstellt, dann gibt es ein paar grundlegende Übungen, die garantiert immer und mit allen Familienmitgliedern klappen.

    Oh, die Stoffhunde sind ja schön.

    Gerade dachte ich noch: Dina hat ja die Grinsemaus geerbt (meine erste Hündin hat keine Stoffspielzeuge angefasst aber in den letzten 3 Jahren viel von vetConcept gefuttert), ich brauch jetzt nichts bestellen. Aber so ein Hund würde ganz toll zur Grinsemaus passen.

    Ob 12kg-Dina wohl klein genug ist für einen Hund? :???: |)

    Klingt nach tschechischer Variante der Gelbbacke.

    =)

    Dürften genetisch auch noch nah beieinander sein.

    =)

    Das war bisher nicht mein Eindruck.

    Ich kenne nur zwei Exemplare und eins davon nur virtuell. Beide Halter sind von DSH auf Chodsky Pes umgestiegen, weil sie nicht mehr genug Zeit für den Sport haben und grundsätzlich beim Schäferhundetyp bleiben wollten. Das hat in beiden Fällen genau so funktioniert wie geplant. In meiner Wahrnehmung ist der Chodsky also eher sowas wie "DSH light". ;)