Beiträge von Selkie

    Es gibt aber nunmal viele Tipps die darauf abzielen sich zu verstellen, zu schauspielern und es gibt genug Leute die das auch machen. Gegen diesen Fehler hilft dieser Tipp.

    Nicht mehr.

    Nicht weniger.

    Irgendwie reden wir aneinander vorbei. :???:

    Ich kann es leider nicht anders sagen: ich halte das nicht für den Fehler. Wenn ich mein Verhalten ändern will, muss ich mich erstmal verstellen und schauspielern bzw. das neue Verhalten einüben.

    Das ist doch keine Schauspielerei, das sind einfach nur Fehler im Umgang.

    Sag ich doch.

    Es sind Fehler, die Menschen ganz authentisch machen.


    Schauspielern heißt den Hund künstlich ignorieren, sich beißen und drangsalieren lassen ohne sich zur Wehr zu setzen (obwohl man das möchte!), das sind diese ganzen Dominanzspielchen bei denen man keine Schwächen zeigen darf usw.

    Aber wenn der Mensch nicht weiß, wie er reagieren soll, dann kann er nicht authentisch sein und gleichzeitig das Richtige machen. Er kann nur authentisch Fehler machen oder (vorerst) unauthentisch eine neue Handlungsweise üben.

    "Sei authentisch" unterstellt, der Mensch wisse längst, was zu tun sei. Weiß der es aber nicht, hilft ihm dieser Rat keinen Schritt weiter.

    Was haben eigentlich alle für ein Problem mit authentisch sein. Will mir irgendwer wirklich erzählen, dass es für Anfänger einfacher ist komisch rumzuschauspielern?

    Mit dem authentisch sein hat vermutlich keiner Probleme. Es ist aber meiner Meinung nach kein nützlicher Rat. Nicht weil er nicht richtig wäre sondern weil er nicht hilft.

    Fall 1: der Leser ist im Grunde authentisch, dann wird der lernwillige Anfänger bestenfalls nichts neues lernen und schlimmstenfalls die eigene Authentizität hinterfragen und dadurch verunsichert.

    Fall 2: der Leser und Anfänger ist nicht authentisch im Umgang mit dem Hund. Dann weiß er auch nicht wie das geht und kann mit dem Rat genau gar nichts anfangen.

    Dazu kommt, dass ein Mensch ganz authentisch die völlig falschen Dinge tun kann. Wem hilft es, wenn ein Anfänger unsicher ist, wie er auf eine bestimmte Situation reagieren soll, und das ganz authentisch zeigt? Was nützt es, wenn ein Anfänger ganz authentisch Dinge tut, die für Hunde richtig blöd sind? Das muss gar nicht die von naijra genannte Gewalt sein, das können ganz simple Kleinigkeiten sein: die falsche Belohnung (das berühmte über den Kopf streicheln), Belohnung im falschen Moment (tückisch für Anfänger) und ganz vieles mehr. Manchmal muss man Dinge erst mühsam lernen, und ist in dieser Lernphase alles andere als authentisch. Da ist es unter Umständen besser , erst mal zu schauspielern. Fake it till you make it.

    Bei mir gibt es keine richtige Hakengröße. Wenn ich den (kleinen) Haken überhaupt unter die Zecke bekomme, dann rutscht sie mir anschließend wieder durch. :ka: Sogar die schon ziemlich dickgesaugte, die ich mal am Zeh hatte, ist durchgerutscht. Was ich sehr blöd fand, weil es die dicke Zecke ja ordentlich zusammenquetschte.

    Seltsam. Bei der richtigen Größe ist mir da noch nix durchgerutscht. Und gequetscht wird da eigentlich nix. Sinn der Sache ist ja das man den sozusagen zwischen Kopf und Körper reinschiebt. Da ist es ja eh sehr dünn.

    Sag ich doch: ich bin der Haken-Depp. Ich schaff das, dass die Zecke durch den Spalt rutscht. :headbash:

    Ich bin ein Haken-Depp. Es ist mir noch nie gelungen, mit den vielgelobten Haken eine Zecke zu entfernen. :tropf:

    Woran scheitert es denn? Ich finde ja es gibt nix einfacheres. Richtige Hakengröße nehmen, Zecke reinschieben und fertig. Die kann da auch nicht rausrutschen wenn der Haken passt :D Mit der Schlinge klappt das bei mir hingegen nur bei wirklich großen Zecken. Bei den ganz kleinen keine Chance. Ausserdem hat man da immer Haare dabei was natürlich viel mehr zwickt. Das fällt bei den Haken weg. Da zieht man nur die Zecke mit raus.

    Bei mir gibt es keine richtige Hakengröße. Wenn ich den (kleinen) Haken überhaupt unter die Zecke bekomme, dann rutscht sie mir anschließend wieder durch. :ka: Sogar die schon ziemlich dickgesaugte, die ich mal am Zeh hatte, ist durchgerutscht. Was ich sehr blöd fand, weil es die dicke Zecke ja ordentlich zusammenquetschte.

    Gerüche sind den Zecken egal. Es braucht den Wirkstoff, also die für Zecken gefährliche Fettsäure (Dodekansäure/Laurinsäure) um eine zuverlässige Wirkung zu haben. Ob das Shampoo die liefert? :ka:

    Ah, danke!

    Dann eher so was? Da bin ich dann wieder unsicher, ob das für den Hund ok ist (er putzt sich ja auch viel)...

    https://www.bellfor.info/hundeshampoo-vermin-health-250ml

    Wenn ausreichend Laurinsäure auf dem Fell bleibt, dann ja.

    Das werde ich auch mal testen. Das Laurinsäure-Spray ist bei Dina ja eher ungünstig und das Spot-on wirkt für meinen Geschmack zu spät (nämlich erst wenn die Zecke auf der Haut ist).

    Das Pudelfell nimmt Gerüche ja an sich auch sehr gut an...

    Gerüche sind den Zecken egal. Es braucht den Wirkstoff, also die für Zecken gefährliche Fettsäure (Dodekansäure/Laurinsäure) um eine zuverlässige Wirkung zu haben. Ob das Shampoo die liefert? :ka:

    Mit den Haken und der Schlinge funktionierts bisher wunderbar.

    Ich bin ein Haken-Depp. Es ist mir noch nie gelungen, mit den vielgelobten Haken eine Zecke zu entfernen. :tropf:

    Aber wandern? Nö, da ist genau keine Einschränkung da.

    Auch da verspüre ich durchaus massive Einschränkungen bei Siri.

    Sie kommt deutlich früher an ihre Leistungsgrenze, die passende Kleidung für den Schnee haben wir immer noch nicht gefunden, sie muss öfters getragen und aufgewärmt werden, braucht schneller Pausen und Unterstützung....

    Bist du sicher, dass das an der Größe liegt und nicht ein individuelles Problem ist?

    Vor langer Zeit habe ich ein paar mal beim Rennsteiglauf mitgemacht. Da gab es noch eine wunderschöne Wanderstrecke, die zum Teil streckengleich mit dem Supermarathon lief. Und damals waren noch Hunde erlaubt. Der kleinste Hund, den ich an der Seite eines Supermarathonläufers gesehen habe, war ein Yorkshire-Terrier. Jackies gab es häufiger. Die sahen nach 40km und über 700 Höhenmetern nicht aus, als hätten sie Probleme. Klar, der Yorkie war schon extrem aber ein gesunder Hund zwischen 5 und 10kg sollte meiner Ansicht nach uneingeschränkt mithalten können, so lange der Mensch zu Fuß unterwegs ist und der Hund nur mitlaufen soll.

    Und wenn mans wieder im Kreuz hat (vergessen!das kommt bei mir halt auch noch dazu) kommt man ja gar nicht an den Hund ran..

    Das ist genau mein Problem mit den Kleinen. Insbesondere wenn ich daran denke, dass ich ja auch nicht jünger werde. Bis ich da unten bin, hat der Hund doch drei neue Hobbies gefunden. :tropf: :pfeif:

    Und dem Hund beibringen, nach oben zu kommen hat halt auch seine Tücken... |)


    Ich finde Papillons sehr knuffig, brauche aber eher was festeres u nicht so bück intensiv.

    Ich kenne nur einen Papillon persönlich, der ist sehr pfiffig, sehr agil und viel weniger filigran als ich mir das vorgestellt hatte. Bückintensiv stimmt - aber das sind fast alle Hunde unter 10kg. Auch der Westi.

    Bei mir geht es zwar nicht um eine bestimmte Rasse sondern einfach nur um "Hund" aber ich gehe ganz klar Kompromisse in Sachen Größe ein. Ich wohne im Dachgeschoss und deshalb muss ich den Hund tragen können. Egal ob wegen einer Verletzung oder weil im Alter das Treppenhopsen für Probleme sorgt. Meine absolute Obergrenze sind 20kg. Meine Wohlfühlgrenze ist bei 15kg.

    Also ja: ich gehe Kompromisse ein. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass du dich mehr begrenzt als unbedingt nötig.

    Ich bin nicht Hulk. Ich bin eher ein Hänfling mit Wackelpudding-Muskeln. Meine erste Hündin wog 15kg und die habe ich 1,5 Jahre lang die Treppe vom Dachgeschoss nach unten getragen. Jeden Tag 3-6 mal. Auch mein Vater (ü70) hat das problemlos geschafft, wenn ich nicht da war. Jetzt habe ich in derselben Wohnsituation einen 12kg-Hund, der zwar derzeit nicht getragen werden muss, aber wenn es soweit ist, sehe ich überhaupt keine Probleme.

    Sagt mal, wie zieht ihr die Zecken raus?

    Ich hör da iwie unterschiedliche Art und Weisen. Die einen sagen bloss nicht drehen, die anderen sagen bloss nicht gerade rausziehen. Wie macht ihr das und warum?

    So wie es in der Situation am besten geht. Für mich ist das (meist) mit einer leichten Drehung, da ist das Risiko geringer, dass ich den Kopf abreiße. Aber das ist wirklich persönlicher Geschmack bzw. persönliches (Un-)Geschick.

    Ich bin so eine f. Meme, mich erschüttert's schon wenn ich sie erfühle. Erstmal 10 Min mental breakdown bevor ich mich dann dran mache das Viech rauszuziehen.

    Da hätte ich ja Angst, dass ich das Biest nicht wiederfinde.

    Wenn ich eine Zecke unter den Fingern habe, dann muss die sofort raus. Egal wann und wo. :dizzy_face: